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Hubschrauber-Zentrum

Allgemeines

Geschichte

Ende September 2011 wurde bekannt, dass das Donauwörther Unternehmen MR PLAN GmbH am Flughafen Augsburg als Generalplaner das Hubschrauberzentrum realisieren wollte. Der Auftraggeber, die Firma Heli Aviation GmbH?, ist seit April 2011 am Augsburger Flughafen ansässig. Zu der geplanten Erweiterung sollten ein Hangar für den Wartungsbetrieb von Hubschraubern mit Meisterbüros und Lagerflächen sowie ein 3-stöckiges Verwaltungsgebäude mit Schulungsräumen gehören. Geplant war, die beiden Gebäude intelligent durch eine Schleuse so miteinander zu verbinden, dass ein Höchstmaß an Synergie und Zusatznutzen realisiert werden kann. Die Fertigstellung des Hangars war für April 2012 vorgesehen, die des Verwaltungsgebäudes für Juni 2012. Die Generalplanung durch MR PLAN umfasste die Konzeption und bauliche Umsetzung aller neuen Gebäude. Die MR PLAN GmbH war einer der national und international tätigen Gesamtprojektpartner Deutschlands. Die Kernkompetenz des Unternehmens war die Errichtung von Produktionsstätten mit den Leistungsfeldern Beratung, Fabrikplanung, Logistik, Architektur und Projektmanagement. Ebenfalls im September 2011 wurden Pläne bekannt, dass Eurocopter Wartungsarbeiten auf den Augsburger Flughafen zu verlagern plante.

Am 7. Oktober 2011 forderte die Grüne Stadtrat -Fraktion Klarheit über offene Fragen um die Zukunft des Hubschraubergeländes auf dem Flughafen Augsburg. Kritisiert wurde, dass Fakten geschaffen würden, ohne die betroffene Bevölkerung angemessen zu informieren oder zu beteiligen. Selbst im zuständigen Wirtschaftsausschuss? sei nicht über diese Vorhaben informiert worden. Deshalb versuchten die DIE GRÜNEN mit einer Anfrage zu klären, wer diese weitreichenden Entscheidungen auf welcher Basis getroffen hat. Auch forderte man die Stadtregierung zu einer Stellungnahme auf, warum die Stadträte und die betroffenen Bürger/-innen nicht informiert wurden. Auch wollte die die Grüne Fraktion wissen, welche Regelungen zur Anzahl der Flugbewegungen vereinbart wurden. Es dürfe jedenfalls nicht sein, dass „durch die Hintertür ständig neue Lärmbelastungen für die Anwohner des Flughafens entstehen“.

augsburg.tv-Beitrag vom 18. Oktober 2011 zum wachsenden Widerstand gegen das Hubschrauber-Zentrum am Flughafen Augsburg

In einer Presseerklärung vom 20. Januar 2012 kritisierte die Stadtratsfraktion der GRÜNEN die schlechte Informationspolitik der damaligen konservativen Stadtregierung. Bei der Sitzung der Fluglärmkommission sei bekannt geworden, dass die zugesagten Betriebszeiten für Hubschrauber-Flüge durch einen Verfahrenstrick ausgehebelt würden. Die angegebenen Betriebszeiten gelten nur für den Segelflugplatz. Starten die Hubschrauber vom übrigen Flughafengelände, greifen die Vorschriften schon nicht mehr. Auch deshalb sei ein massiver Anstieg der Lärmbelästigung um den Flughafen festzustellen. Ebenso müssten die Zahlen der Flugbewegungen durch die Hubschrauber auf dem Flughafen bezweifelt werden.

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