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Hoyer, Roddy W.

ein in Augsburg geborener und lebender Aktionskünstler

Leben und Wirken

Roddy W. Hoyer wurde 1960 in Augsburg geboren. Er widmet sich der Photographie, Lomographie, Objektkunst, der Experimentellen Kunst mit verschiedensten Materialien und "Paper in Pop", wie er einige seiner Arbeiten nennt. Er ist Autodidakt und fühlt sich durch die Décollagen Mimmo Rotellas inspiriert. Der will die "Versatzstücke des städtischen Alltags" bearbeiten und verfeinern und so Werke zu schaffen, die zeitlose Gültigkeit besitzen, aber auch einen aktuellen Bezug zu den aktuellen Geschehnissen herstellen.

Dabei setzt er sich u. a. stark mit der zeitgenössischen Werbung auseinander - unkonventionell, undogmatisch, mit Blick für das Besondere im Selbstverständlichen. Mit seinen manchmal provokativen Kompositionen will er den Betrachter zum Nachdenken anregen und ihm neue Blickwinkel eröffnen.

Mit "Paper in Pop" bezeichnet Roddy W. Hoyer die Werke in Papier, mit denen er die Pop-Art zitiert. Es sind Collagen auf dichter Pappe, die aufgrund der gerne verwendeten Farben Hellblau und Grau wie Emaille-Schilder mit Spuren der Verwitterung wirken. Andere Arbeiten dieser Richtung wirken wie Litfass-Säulen. Von Plakatwänden kratzt der Künstler dazu Papierreste ab und fügt sie zu neuen eigenen Plakaten zusammen.

Immer wieder sind Augsburger Motive in seinen Collagen zu finden: Seine Heimatstadt thematisiert Roddy W. Hoyer liebevoll kritisch immer wieder aufs Neue.

Am 12. Mai 2012 stellte Roddy W. Hoyer zusammen mit André Sliwinski? die neue Galerie Tribut? im Domviertel der Öffentlichkeit vor.

Werk

Das Werk von Roddy W. Hoyer ist originell und machte sich seinen Beruf als gelernter Plakatierer zunutze. Zunächst entwickelte er miró-artige Werke, dann fand er seine eigene Weise, sich auszudrücken. Fein ziseliert und kräftig zugleich wirken die Oberflächenstrukturen seiner Werke. Ob Alltagsthemen oder politische Statements: die Bilder des Künstlers sind seine Worte. Er nutzt Plakate, sein eigenes Formvokabular zu entwickeln und seine Botschaft zu übermitteln.

Die Neue Szene sprach im Zusammenhang mit den De-Collagen Hoyers von einer neuen Kunstform aus Augsburg. Die durch Kleister zu einem holzartigen Stoff transformierten Plakate von Litfasssäulen werden neu collagiert, indem einzelne oder mehrere Schichten weggenommen werden. Oft kommen dadurch Werbeschaltungen zum Vorschein, die Jahrzehnte alt sind. 2004 kam Hoyer auf die Idee, die bis dahin nur privaten Stücke öffentlich zu machen. Abgelöste Schichten von Litfasssäulen und Plakatwänden dienen dem Künstler als Basismaterial für sein künstlerisches Schaffen.

Ausstellungen in Auswahl

Roddy W. Hoyer beteiligte sich u. a. an der Augsburger Klangbrunnen-Woche, einem Miro-Projekt, der Postcard-Art, der Eröffnung des Ateliers Evasion? in Augsburg, der SMALL-ART Kunst in der Altstadt?, dem Projekt "Drei Tage – Freie Räume".

  • 2006 Ausstellung im Bahnpark
  • 2007 Ausstellung in der "alten Nudelfabrik"
  • 2007 Ausstellung "Paper in Pop" im abraxas
  • 2007 Eröffnung des Atelier am Dom?, Augsburg
  • 2007 Ausstellung in der Galerie Kunstus? und Ausstellung im Gaswerk
  • 2008 Ausstellung "Paper in Pop II" im abraxas und Teilnahme an der Messe "Art and Style" in St. Gallen
  • 2010 Ausstellung "Street Cocktail" in Weil a. R.

Adresse

Roddy W. Hoyer
Äußeres Pfaffengässchen? 2
86145 Augsburg

Tel. 0163/2353401
E-Mail: wehoy(@)web.de

Weblinks


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