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Holzer-Bau

auch Holzerbau geschrieben; ehemals die zweite Schule in Hochzoll; heute eine Begegnungsstätte für die Hochzoller, die von dem Verein Bürgertreff Hochzoll e. V. getragen wird

Allgemeines

Der Holzer-Bau in Augsburg-Hochzoll ist ein denkmalgeschütztes? Jugendstilgebäude, dessen Name auf den Architekten Otto Holzer zurückgeht, der die ehemalige Volksschule Hochzoll plante. Der Bau ist ein langgestreckter barockisierender Walmdachbau. Weil Hochzoll zur Bauzeit des Holzerbaus keinen Kirchturm hatte, sorgte man durch ein aufgesetztes Uhrentürmchen für einen öffentlichen Chronometer.

Beim Holzer-Bau handelt es sich um eine Art offenes Kultur-, Bildungs-, Integrations- und Begegnungszentrum. Im 1. Stock ist ein Kinderhort? und im 2. Stock eine Kinderbetreuung eingerichtet.

Im Holzer-Bau finden Festlichkeiten, Sitzungen, Tagungen und Kurse statt.

Geschichte

Trotz des Ersten Weltkriegs gab die Stadt Augsburg 1915 das Signal zum Neubau einer zweiten Hochzoller Schule, denn die erste Schule an der Friedberger Straße 143 reichte für die Schülermassen nicht mehr aus. Für die neue Schule musste man damals 118 882 Reichsmark ausgeben.

Am 14. April 1919 beschrieb eine Augsburger Zeitung den Holzer-Bau folgendermaßen: "Das neue Schulhaus im Vororte Hochzoll konnte nun bezogen werden. Es ist ein schmucker Bau, bei dessen äußerer Ausgestaltung vielfach auf ältere Augsburger Motive zurückgegriffen wurde. Er erinnert als einstöckiges Gebäude mit seinem Mansardendach, das noch mit einem Uhrtürmchen bekrönt wurde, an die Landhäuser der Augsburger aus dem 18. Jahrhundert in dieser Gegend. Sonst wurde an dem Gebäude, das mit der Hauptfront nach Süden liegt, nach Möglichkeit weise Sparsamkeit eingehalten. Es ist einstöckig, mit einem Mansardendach und steht in weiter, freier Gegend mitten in Gärten an der Allgäuer Straße, so daß man von dem Hause, vor allem gegen Westen, Norden und Osten einen weiten Blick in die grüne Lechebene, auf die Stadt, auf die bewaldeten Höhen im Osten und auf das malerische Städtchen Friedberg hat. Ganz reizend macht sich die Fassade mit den großen, lichten Fenstern und einer großen Gedächtniskartusche mit Inschrift, die bezeugt, daß das Gebäude im Kriegsjahr 1915 ausgeführt wurde." So zu lesen auf der Schulhomepage der Werner-von-Siemens-Mittelschule? (abgerufen am 16. November 2014).

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Holzer-Bau leicht beschädigt. Nach dem Krieg fand die erste Renovierung in den 1980er Jahren statt. Anfang des Jahres 2008 wurde der Holzer-Bau nach einer weiteren Renovierung und Sanierung wieder eröffnet und dient seitdem in seiner heutigen Funktion als Treffpunkt im Stadtteil Hochzoll (Bürgertreff Hochzoll?).

Details

Der Holzer-Bau bietet einen Saal mit etwa 90 Quadratmetern, ein Café mit fast 50 Quadratmetern und einen Besprechungsraum mit mehr etwa 25 Quadratmetern. Daneben gibt es eine ausgestattete Küche.

Die Räume werden von verschiedenen Vereinen, aber auch von der Volkshochschule Augsburg genutzt.

Lage

Holzer-Bau
Neuschwansteinstraße? 23a
86163 Augsburg


Weblinks


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