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Hoi’ga:da

Eine Band aus dem Augsburg benachbarten Gersthofen, die Rock- und Pophits auf Schwäbisch spielt.

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Allgemeines

Kurz etwas zur Erklärung des Band-Namens. Hoi'ga:da ist die phonetische Dialektschreibweise von "Heimgarten". Mit "Heimgarten" wurde früher ein Treffpunkt junger Leute nach Feierabend zum Unterhalten, Musizieren, Handarbeiten oder Singen bezeichnet. Auf Neudeutsch: After work party.

Hoi'ga:da bietet ein Musik-Comedy-Programm

  • mit „unkaputtbaren“ Rock & Pop-Oldies
  • mit schwäbischen Texten, die klingen wie das englische Original, d. h. phonetisch kongruent, deckungsgleich bei Wortklang und Versmaß sind
  • mit hintergründigen Moderationen im und zum schwäbischen Dialekt.

Denn: „Schwäbisch isch koi Dialekt, sondern Laifschdail!“

Im kloina’ Kreis - bei Freiluft-Garten-Gigs z. B. - gibt’s das Repertoire auch „u’ei’g’stöps’lt“ (Neudeutsch: „unplugged“).

Das Repertoire der Band reicht von den schwäbischen Umsetzungen der Songs von Rod Stewart bis hin zu denen von Led Zeppelin. Zeitlich reichen die Lieder von den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts bis zu den Hits von heute.

Nach dem Motto: "Feste brauchen Musik und schwäbische Firmenfeschtlæ brauchen schwäbische Musik" bietet die Band auch Firmenauftritte an und schreibt sogar auf Wunsch branchenbezogene Dramaturgien und individuelle Liedertexte zu Wunschmelodien. Für ausländische Firmengäste moderiert man auch in Englisch, Französisch und Italienisch.

Geschichte

2003 entsteht die Idee zu Hoi’ga:da aus einer Geburtstagseinlage anlässlich des 40sten Geburtstages von Ulrich Wagner?, Hauptgeschäftsführer der Handswerkskammer Schwaben?.

Im Juli 2004 findet das erste öffentliches Konzert statt.

Ende 2011 drehte der SWR einen Beitrag über die Musikgruppe für die Serie „Hin@weg“ und kurz darauf war sie Gast in der „Schmankerl“-Sendung auf BR 1?.

Details

Mitglieder

  • Hans-Rainer Mayer (Gesang, Gitarre, Mundharmonika)
  • Stefan Beuthner (Gitarre, Keyboard, Gesang)
  • Klaus Besemer (Keyboard, Gesang)

Früher spielte Hans-Rainer Mayer mit

  • Alexander Hitzler (Keyboard)
  • Oliver Kolek (Gitarre, Bass, Keyboard)

Schwäbischer Dialekt

Das Musikertrio spielt zwar moderne Rock & Pop-Musik, aber in ihren Liedtexten wahren sie Tradition – sie singen im schwäbischen Dialekt. Eine Rarität, denn das trauen sich höchstens noch Volksmusiker. Bayerisch-Schwaben hat es als ethnisches Niemandsland zwischen Altbaiern? und Württemberg nämlich nicht leicht. Oft bezeichnen Altbaiern? die Bewohner westlich des Lech trotz der politischen Bayern-Zugehörigkeit als „Schwobn-Teifi“. Und für Württemberger gelten deren östliche Nachbarn als Bayern.

Mit Ihrem ungewöhnlichen MusiComedy-Programm spricht Hoi’ga:da Jung und Alt an: "unkaputtbare" Rock & Pop-Oldies und Eigenkompositionen, bei denen schwäbische Texte wie das englische Original klingen – deckungsgleich bei Wortklang und Versmaß - also phonetisch-kongruent. Der Beatles-Hit "Twist and shout" wird zu "Frisst und schaut" und die Moody Blues-Hymne "Nights in white satin" mutiert in "Schneiz‘ net in d’Servietten", während Tina Turners "Nutbush citylimits" als "Knackwurscht iss‘ i‘ nimme‘" Laune macht und zum Mitsingen animiert. Inhalt und Sinn des Originaltextes gehen dabei weitgehend verloren. Dies spielt jedoch keine Rolle, denn die schwäbischen Varianten sind durchwegs witzig, meist ironisch und weitgehend aus dem prallen Leben gegriffen. Und wer größere Verständnisschwierigkeiten hat, für den werden die Texte auf einer Videowand zum Mitlesen eingeblendet. Als Zugabe wird John Denvers "Country Roads" zur "zweiten Heimat vieler Männer" nämlich zum "Schbortheim" und der wieder Lynyrd-Skynyrd-Hit "Sweet Home Alabama", der vom Heimatgefühl handelt und deshalb auch semantisch passend übersetzt zu "Süaßa Hoimat Batza’hofa‘" wird.

Selbstredend sind auch die hintergründigen Moderationen in Schwäbisch. Hier gibt es Hintergründiges im und zum schwäbischen Dialekt, wie z. B. die Schwerverdaulichkeit von Knackwürsten, Schlaflosigkeit und Bettnässen oder sexuelle Missverständnisse bei Malerarbeiten. "Von den vielen schwäbischen Dialekten wie Rieserisch, Illerschwäbisch, Lechroinisch und Allgäuerisch sprechen wir Augschburger Fabrikschwäbisch", meint das Trio mit einem Augenzwinkern. Doch speziell für Auftritte im Bayerischen haben sie ihr Programm "Hilfe, die Schwaben kommen – eine ethnische Minderheit muckt auf" entwickelt.

"Wir sind keine Tanzkapelle, Bierzelt-Band oder Hintergrundbeschallung. Von unseren Darbietungen hat das Publikum dann am meisten, wenn man ‚a’ bissle’ aufpasst", meinen die Hoi’ga’da-Musiker.

Diskografie

  • Diva & Mauerblümla, CD, 2010

Pressestimmen

"Sie haben das Zeug zur Kultband." (Donauzeitung Donauwörth)

Kontakt

Hoi’ga:da
Rock & Pop auf Schwäbisch
Kornblumenweg 2
86368 Gersthofen

Tel. 0821/4534367
Fax. 0821/4534368
E-Mail: hoigada(@)arcor.de

Weblinks


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