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Höpfinger, Stefan

ein Politiker und Staatssekretär der CSU, der viele Jahre in Augsburg lebte

Bundesarchiv B 145 Bild-F081261-0018, BMA, Ernennung Seehofers zum Staatssekretär
Bundesarchiv, B 145 Bild-F081261-0018 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA [CC-BY-SA-3.0-de], via Wikimedia Commons

Im Rahmen einer Kabinettsumbildung wurde der CSU-Bundesabgeordnete Horst Seehofer (r.) am 21. April 1989 zum neuen Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung ernannt. Er wurde Nachfolger des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Stefan Höpfinger (l.).

Leben und Wirken

Geboren wurde Stefan Höpfinger am 6. September 1925 in Kraiburg? am Inn?.

1940 besuchte er die Heeresunteroffiziers-Vorschule in München und Weilburg an der Lahn, danach die Unteroffizierschule Potsdam-Eiche und Mewe an der Weichsel und nahm anschließend als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Im Krieg war er in Italien und geriet in amerikanische Gefangenschaft. 1947 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und absolvierte eine Lehre zum Zimmermann und zum Bergmann unter Tage.

1952 trat Stefan Höpfinger in die CSU ein. Damals war er als Bergmann mit Hauerausbildung unter Tage tätig.

1956 wurde er Stadtrat von Penzberg? (bis 1959). Bis 1959 war Stefan Höpfinger im erlernten Beruf tätig. Im Mai dieses Jahres wurde er Diözesansekretär der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung? (KAB) in der Diözese Augsburg.

1963 bis 1971 saß Höpfinger im Stadtrat von Augsburg. Von 1969 bis 1976 war er außerdem Mitglied des Bayerischen Landtages?. Dort arbeitete er in den Ausschüssen für Eingaben und Beschwerden sowie für Sozial- und Gesundheitspolitik. Zunächst war er Nachrücker, doch wurde er 1970 und 1974 wiedergewählt.

Dann kam er 1976 bis 1990 in den Deutschen Bundestag?. Er nahm dem SPD-Bundestagsabgeordneten Max Amling? das Direktmandat ab. 1980, 1983 und 1987 behauptete er seinen Wahlkreis. Im Bundestag war er von 1980 bis 1982 stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landesgruppe in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Zwei Jahre (von 1982 bis 1984) war er Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Jugend, Familie und Gesundheit. Stefan Höpfinger zog immer als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Augsburg-Stadt? in den Bundestag. Ab 1979 gehörte er dem CSU -Landesvorstand an und war ab 1979 auch stellvertretender Landesvorsitzender der Arbeitnehmer Union? (CSA) in Bayern.

Am 4. April 1984 wurde Höpfinger als Nachfolger des zum Präsidenten der Bundesanstalt für Arbeit berufenen Heinrich Franke zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung in der von Bundeskanzler Helmut Kohl geführten Bundesregierung ernannt. Dort hat er die Anerkennung von Erziehungszeiten bei der Rentenberechnung und die Einführung des Erziehungsgeldes durchgesetzt. Anlässlich einer Kabinettsumbildung schied er am 21. April 1989 aus dem Amt.

Gestorben ist Stefan Höpfinger am 16. Februar 2004 in Augsburg.

Auszeichnungen

Sonstiges

Stefan Höpfinger war verheiratet und hatte zwei Kinder.

Im Mai 2011 wurden Pläne der Augsburger CSU bekannt, eine eine Straße nach dem Ehrenvorsitzenden der Senioren-Union zu benennen, der Vater von Elisabeth Rosenkranz war. Eingeweiht wurde im Februar 2016 der Stefan-Höpfinger-Weg in der Firnhaberau.

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