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Hexenbrunnen

Ein Augsburger Brunnen, der zwischen Lueginsland und Fischertor direkt an der Stadtmauer steht.

Allgemeines

Der Brunnen erinnert an die düsteren Zeiten der Hexenverfolgung, die auch in Augsburg tobte (16./17. Jahrhundert). Angeblich erlaubte man Frauen, die als Hexen zum Tod verurteilt worden waren, an dieser Stelle ein letztes Mal zu trinken, bevor man sie dem Henker zur Verbrennung übergab. Der Verbrennungsplatz lag außerhalb der Stadtmauern, weil man die Feuergefahr in der Stadt fürchtete.

Geschichte

Den ursprünglichen Brunnen gestaltete der Bildhauer Fritz Beck? im Jahr 1925. Im Jahr 1959 stellte man an der jetzigen Stelle die Holzfigur einer Hexe von Josef Wallner? auf, der Unbekannte jedoch die Nase abschlugen. Deshalb setzte man die Hexenfigur hinter ein Gitter und schuf damit ein eindrückliches Symbol für die Unterdrückung der Frau durch Kirche? und Gesellschaft.

Im Jahr 1988 sanierte man die Anlage und ersetzte ein früheres Betonbassin durch ein Steinbecken.

Details

Über der hölzernen Brunnenhexe ist ein kleines Dach zum Schutz angebracht. Den Hexenbrunnen finden man, wenn man durch das Fischertor in die Stadt geht und links gleich nach dem Tor eine Treppe hinaufgeht. Der Weg entlang der Stadtmauer führt nach wenigen Metern zu dem Brunnen. Von dort geht es weiter zum Lueginsland, von wo aus man einen weiten Blick auf das Hügelland hat, das auf der anderen Lechseite beginnt und seit einigen Jahren Wittelsbacher Land genannt wird.

Lage


Weblinks


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