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Hermanstraße

Die Hermanstraße ist eine Augsburger Straße, die zum dritten Stadtbezirk (Bahnhofs- und Bismarckviertel) und damit zum Planungsraum I (Innenstadt) zählt; Postleitzahl ist 86150.

Allgemeines

Benannt wurde die Hermanstraße nach dem Augsburger Juristen und Stifter Ulysses Freiherr von Herman?. Wenn man vom Königsplatz Richtung Göggingen geht, liegt nach wenigen Schritten auf der rechten Straßenseite einer der wenigen noch kirchlichen Friedhöfe Augsburgs, der Katholische Hermanfriedhof.

Geschichte

Bis 1862 verlief hier ein schmaler Landweg aus Augsburg hinaus nach Göggingen. Damals stand hier eine Gendarmeriekaserne mit vier Ecktürmen, die an ein Schloss erinnerte. Als man die Wälle Augsburgs niederlegte und den Königsplatz gestaltete, machte man sich auch an den Ausbau der Hermanstraße, was dazu führte, dass man die Gendarmeriekaserne abriss.

Details

Hermanstraße 3: Hier lebten vor der Nazizeit Juden.

Hermanstraße 11: Wo heute ein Neubau aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg steht, befand sich bis 1938 die Kurzwaren- und Spielzeug-Großhandlung Wernecker & Farnbacher. Otto und Fritz Farnbacher waren Juden und mussten 1938 ihre Firma sowie das Haus verkaufen. Nutznießer der Arisierung war die Firma Grimm, Schmitt und Co. KG, die aber später das Gebäude an die NSDAP übereigneten.

Lage


Weblinks


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