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Heilig-Grab-Gasse

Allgemeines

Geschichte

Die heutige Heilig-Grab-Gasse war in der Vergangenheit ein viel befahrener Abschnitt der alten Reichsstraße. Aus dem Herzogtum Bayern? wurden darauf Holz, Salz und Eisen, sowie Bier und Wein in die Freie Reichsstadt? Augsburg gebracht. Die Gasse war eng, es kam zu Staus und Unfällen. Störend erschien insbesondere die mittelalterliche Heilig-Grab-Kapelle, die weit in die Straße hinein ragte. Elias Holl hatte schon 1604 ein Baugutachten erstellt, in dem er zum Schluss kam, dass ein Abbruch der Kapelle unumgänglich sei. Nach langwierigen Verhandlungen um den Erwerb des Grundstücks und einiger Nachbargrundstücke wurde sie abgebrochen und 1611 an ihrer Stelle ein noch weitgehend erhaltenes, schlichtes Gebäude erbaut, das so genannte Reichsstädtische Kaufhaus.

Details

Heilig-Grab-Gasse 1/3: Reichsstädtisches Kaufhaus

Heilig-Grab-Gasse 2: In diesem Haus wollte die Israelitische Kultusgemeinde?, die Teile des Gebäudes geerbt hatte, ein Altersheim? für jüdische Gemeindemitglieder einrichten. Daraus wurde jedoch nichts, weil die Stadt Augsburg unter ihrer nationalsozialistischen Führung 1936 die Gemeinde zwang, ihre Hausanteile zu verkaufen und das Haus Frohsinnstraße 21 zu kaufen, wobei der Grund dafür unklar ist.

Lage


Weblinks


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