Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie an stoebener@augsburg-wiki.de


Hauptseite | Gesundheit und Soziales | H | Harl.e.kin-Nachsorge


Harl.e.kin-Nachsorge

Nachsorge in Augsburg für früh- und risikogeborene Kinder und ihre Familien

Allgemeines

In Bayern gibt es rund 10.000 frühgeborene Kinder pro Jahr. Die Harl.e.kin Nachsorge gibt es in ganz Bayern an vielen Standorten. In Augsburg bestehen zwei Standorte des Nachsorgeangebots von Kinderkliniken und Frühförderstellen im Übergang von der Klinik nach Hause.

Der eine Standort befindet sich am Josefinum. Träger ist die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e. V. Die Frühförderstelle ist die Interdisziplinäre Frühförderstelle Josefinum. Der Standort im Klinikum Augsburg wird vom Bunten Kreis getragen und von der Frühförderstelle der Hessing Stiftung? gefördert.

Ziel der Harl.e.kin Nachsorge ist es, die Eltern zu stärken und ihnen Sicherheit im Umgang mit ihrem Kind in der neuen Lebenssituation zu vermitteln. Das geschieht in erster Linie durch Hausbesuche. Auch wenn das Bedürfnis nach Unterstützung erst dann entsteht, wenn die Eltern mit ihrem Kind die Klinik verlassen haben, können sie sich jederzeit an die Harl.e.kin Nachsorge wenden. Diese Dienstleistung ist kostenlos.

Die elterlichen Kompetenzen sollen also nachhaltig gestärkt werden durch eine fachgerechte Beratung in den Bereichen Pflege, Eltern-Kind-Interaktion und kindliche Entwicklung.

Geschichte

2003 wurde ein Pilotprojekt der Frühgeborenen-Nachsorge vom Städtischen Krankenhaus München-Harlaching, der Frühförderstelle der Lebenshilfe München und dem Harlekin e. V. als Träger erprobt; daher stammt der Name Harl.e.kin für das Projekt.

Die Harl.e.kin-Nachsorge am Klinikum Augsburg wurde 2009 eingerichtet.

2012 folgte die Harl.e.kin Nachsorge am Josefinum.

Details

Erfahrene Kinderkrankenschwestern, Fachkräfte der Frühförderstelle(n) mit Zusatz-Qualifikation in Entwicklungspsychologischer Beratung und ein/e StandortkoordinatorIn für die Strukturierung der Aufgaben und Arbeitsabläufe, Teamführung und Öffentlichkeitsarbeit arbeiten bei der Harl.e.kin Nachsorge eng zusammen.

Die Nachsorge hilft

  • bei Fragen in der Pflege und Versorgung des Kindes zuhause
  • beim Kennenlernen und Verstehen des Kindes mit seinen Signalen und seinem Temperament
  • bei Fragen zur Entwicklung des Kindes
  • bei Unsicherheiten im Umgang mit dem Kind (z. B. beim Füttern, Schlafenlegen oder bei häufigem Schreien)
  • bei sozialrechtlichen Fragen
  • bei sonstigen Fragen im neuen Familienalltag.
  • bei der Kontaktaufnahme zu niedergelassenen Kinderärzten, Hebammen und anderen Einrichtungen.

So sollen ungünstige Wechselwirkungen zwischen Kind und Eltern früh wahrgenommen, thematisiert und positiv umgestaltet und Auffälligkeiten in der kindlichen Entwicklung rechtzeitig erkannt werden. Zusammen mit den Eltern können durch geeignete alltagsnahe Kontakt- und Spiel-Anregungen günstigere Entwicklungsvoraussetzungen geschaffen werden. Stationäre Wiederaufnahmen sollen vermieden oder ein stationärer Aufenthalt verkürzt werden, wenn sie in kindlichen Anpassungsschwierigkeiten oder elterlichen Verunsicherungen liegen. Vernetzungen mit geeigneten Fachkräften und bestehenden Institutionen werden in die Wege geleitet, wenn es notwendig ist.

Der Trägerverein der Harl.e.kin Nachsorge ist auf Spenden angewiesen, um seine Zwecke zu erreichen. Das Spendenkonto für den Trägerverein bayernweit lautet:

Arbeitsstelle Frühförderung Bayern e. V.
Deutsche Kreditbank
IBAN: DE33 1203 0000 1004 9174 05
BIC: BYLADEM 1001
Stichwort: Harl.e.kin Nachsorge

Gefördert wird die Harl.e.kin Nachsorge durch das Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Die fachliche Leitung und Begleitung der Harl.e.kin Nachsorge in Bayern liegt bei der Arbeitsstelle Frühförderung Bayern in München als zentrale Koordination aller Harl.e.kin-Standorte.

Adresse

Weblinks


Hauptseite | Gesundheit und Soziales | H | Harl.e.kin-Nachsorge


Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie an stoebener@augsburg-wiki.de




FacebookTwitThis