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Günther, Matthäus

auch: Mathäus Günther; ein bayerischer Maler und Grafiker des Barock? und Rokoko?, der lange von Augsburg aus tätig war

Matthäus Günther Selbstbildnis
Selbstbildnis von Matthäus Günther 1763; von Photo: Bayerisches Nationalmuseum [Public domain], via Wikimedia Commons

Leben und Wirken

Matthäus Günter wurde am 7. September 1705 in Peißenberg?, Ortsteil Tritschenkreut? (damals Tritschengreith) geboren.

Wirken in Augsburg

1762 ernannte man Matthäus Günther zum Direktor der Reichsstädtischen Akademie. Er folgte damit dem verstorbenen Johann Georg Bergmüller.

1763 erhielt Matthäus Günther von der Marianischen Kongregation den Auftrag, die Deckenmalerei im Kleinen Goldenen Saal auszuführen. Damals war er 58 Jahre alt. Sein bildkünstlerisches Oeuvre war zu dieser Zeit schon umfangreich. Neben zahlreichen Arbeiten in Kloster- und Dorfkirchen hatte er die Deckengewölbe von Neustift bei Brixen, im Prämonstratenserstift Rottenbuch?, in Herrgottsruh bei Friedberg, in den Abteikirchen von Amorbach, Fiecht und Wilten bei Innsbruck und 1761 - 63 Rott am Inn? freskiert. Im Auftrag des württembergischen Herzogs Carl Eugen hatte er zwischen 1754 und 1758 im Neuen Schloss in Stuttgart mythologisch-allegorische Bildthemen gestaltet, die allerdings den Bränden von 1762 und 1944 zum Opfer fielen.

Ebenfalls 1763 heiratete er nach dem Tod seiner ersten Frau die junge Witwe seines Stuckateurfreundes Georg Üblher, Maria Scholastika, geb. Raffler, die damals gerade 22 Jahre alt war.

Matthäus Günther starb am 30. September 1788 in Haid? bei Wessobrunn?.

Weblinks


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