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Grafe, Paul

Ehemaliger kaufmännischer Direktor der Hessing-Stiftung.

Leben

1917 in Dresden geboren begann Paul Grafe nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs in Augsburg ein neues Leben. Ab 1945 war er bei der Stadt als Verwaltungsbeamter tätig. Von 1956 bis 1962 leitete er das Augsburger Wohnungshilfeamt. Als Mitglied der SPD gehörte er von 1966 bis 1972 dem Stadtrat an.

Schon seit 1963 stand Paul Grafe als kaufmännischer Direktor der Hessing-Stiftung vor, die in Göggingen sitzt. Daher rührte sein Engagement im Finanz- und Gesundheitsressort der Stadt. 1984 schied er nach mehr als 20 Jahren Tätigkeit für die Hessing-Stiftung, die von der Stadt verwaltet wird, aus dem Beruf.

In diesen Jahrzehnten hat Paul Grafe viel geleistet. Vor allem entwickelte sich die Friedrich-von-Hessing´sche Orthopädische Heilanstalt in seiner Amtszeit zu einer allgemein anerkannten Fachklinik für Orthopädie – nicht zuletzt aufgrund der Klinikumsmodernisierung, die Paul Grafe in den Jahren 1973 bis 1984 begleitete. Auch die Eröffnung des Spastikerzentrums 1964 geht auf ihn zurück. Neben der Weiterentwicklung der medizinischen Leistungen des Orthopädie-Klinikums widmete sich Paul Grafe aber auch dem Erhalt und der Sanierung von Liegenschaften und Gebäuden der Stiftung. So kümmerte er sich um die Burg im Hessingpark und die Anstaltskirche.

Sowohl das Bundesverdienstkreuz am Bande wie der Bayerische Verdienstorden wurden Paul Grafe für seine Verdienste verliehen.

Paul Grafe starb am 21. Dezember 2006 in Augsburg.

Weblinks


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