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Gotik

Die Gotik ist das Ende der Nachahmung fremder (antiker) Baustile in Europa. Augsburg war wohl eine der ersten deutschen Städte, die diesen neuen Stil, der aus Frankreich kam, übernahm.

So gab es zumindest um das Jahr 1320 eine Dombauhütte, die gotische Formen in den Bau des Doms Unserer Lieben Frau einfließen ließ. Aus dieser Periode stammt der Chor. Dieses Werk begann der damalige Kustos? Konrad von Randegg? im Jahr 1321. Er veranlasste auch die gotische Umgestaltung anderer älterer Teile des Augsburger Doms und erweiterte sie räumlich. Auch die beiden Hauptportale des Doms sind Zeugnisse der Augsburger Bildhauerkunst des 14. Jahrhunderts.

Vor dem Zweiten Weltkrieg? konnte die Gotik des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts auch an Sankt Moritz studiert werden. Aber schon die Überbauungen und Restaurationen des 17./18. Jahrhunderts haben viel an der gotischen Kirche verändert, bevor die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg? kam.

Andere gotische Zeugnisse in Augsburg waren oder sind:

In der gotischen Periode sind auch viele Befestigungsanlagen gebaut worden, von denen heute aber nicht mehr allzu viel erhalten ist. Das gleiche gilt von dem alten Rathaus, das recht fürstlich ausgesehen haben muss, wurde es doch von Kaiser Albrecht? und seiner Gemahlin im Jahr 1301 bewohnt, als die Stadt Augsburg ihm ein Darlehen von 2370 Mark Silber gewährte.


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