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Gold- und Silberwaren

Allgemeines

Geschichte

Im Münchener Bayerischen Nationalmuseum? gibt es ein Archiv für Augsburger Goldschmiedekunst. Nicht immer ist es einfach, Silber- oder Goldarbeiten einem Augsburger Goldschmied zuzuordnen, denn oft sind ihre Markenzeichen nur mit der Lupe erkennbar oder sie führten verschiedene Markenzeichen gleichzeitig: so z. B. im 18. Jahrhundert Ignatius Caspar Berdolt?.

Aber nicht nur die Markenzeichen, auch Auftragsbücher und Zunft-Wappentafeln müssen bei dem Formenreichtum der Markenzeichen herangezogen werden, um eine eindeutige Zuordnung einer Gold- oder Silberarbeit gewährleisten zu können.

Die Zuordnung einer Gold- oder Silberarbeit zu einem bestimmten Meister ist allerdings nur die eine Seite, eine dieser historischen Arbeiten datieren zu können. Zusätzlich macht man sich städtische Prüfmarken zu Nutze. Früher beschäftigte die Stadt Augsburg nämlich so genannte „Beschauer“, die durch das Einschlagen einer städtischen Marke und einer individuellen Prüfermarke die Qualität, sprich den Gehalt einer Gold- oder Silberarbeit dokumentierten. Dies Marken wurden auf kupfernen Markentafeln festgehalten – und zwar Jahr für Jahr, wobei Buchstaben die einzelnen Jahre eines Beschauers angaben. So ist eine genaue Datierung alter Gold- und Silberwaren aus Augsburg möglich. Allerdings muss man dabei bedenken, dass die verwendeten Buchstaben unregelmäßig gewechselt wurden, also in manchen Fällen nicht jedes Jahr, manche Wappentafeln verloren gingen und die letzte Augsburger Wappentafel aus dem Jahr 1821 stammt.

Einzelne Gold- und Silberwaren-Geschäfte in Augsburg

Weblinks


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