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Gessertshausen

eine Gemeinde im Landkreis Augsburg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Gessertshausen

Wappen Gessertshausen.png
Wappen Gessertshausen. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.

Allgemeines

Gessertshausen liegt 478 Meter über dem Meeresspiegel und ist von Augsburg nur etwa fünfzehn Kilometer westlich entfernt. Es liegt an der Schmutter? und im Naturpark Augsburg-Westliche Wälder. Die Fläche Gessertshausens beträgt etwas mehr als 41 Quadratkilometer. Da Ende 2013 etwa 4.090 Menschen auf diesem Gebiet lebten, betrug damals die Bevölkerungsdichte etwa 99 Einwohner pro Quadratkilometer. Gessertshausen hat die Postleitzahl 86459 und die Vorwahl 08238.

Gessertshausen hat mehrere Ortsteile: Hauptort ist Gessertshausen mit dem Weiler Dietkirch, der Hubertuskapelle, dem Kloster Oberschönenfeld und der Einöde Bergmühle. Dazu kommen Deubach? mit der Einöde Deubacher Mühle, Döpshofen? mit dem Dorf Weiherhof und dem Weiler Engelshof, Margertshausen? und Wollishausen?. Geschichtlich am bedeutsamsten war das Kloster Oberschönenfeld. Das Kloster Oberschönenfeld liegt im Tal der Schwarzach südwestlich von Gessertshausen und wurde und wird von Zisterzienserinnen betrieben.

Gessertshausen lag ursprünglich auf einer Insel, jetzt an der Schmutter?. Die für die Umgebung ehemals wichtige Taufkirche steht in Dietkirch?; der jetzige Kirchenbau stammt von 1723 und ist ein Werk des Südtiroler Baumeisters Franz Beer. Die Einöde Engelshof liegt in den Wäldern südlich von Gessertshausen. Sie kam 1151 durch Kauf an das Augustiner-Chorherrenstift Sankt Georg in Augsburg, ist aber schon im 11. Jahrhundert gerodet worden. Das kleine Schlossgut diente den Chorherren bis zur Säkularisation 1803 als Sommeraufenthalt. 1613 errichtete man dort die Michaelskapelle, die aber 1834 abgerissen wurde.

Geschichte

Gessertshausen ist als "Gotsherhusen" urkundlich erstmals um das Jahr 1150 erwähnt. Historiker nehmen aber an, dass Gessertshausen älter ist und zu den ersten Niederlassungen im Schmuttertal? gehörte. Sie betrachten Gessertshausen als Ausgangspunkt für die Besiedlung der Umgebung.

Im Mittelalter gerieten nach und nach die bischöflich augsburgischen Besitzungen in Gessertshausen an Augsburger Bürger, darunter etwa an Sieboto Schongauer. Die Augsburger Bürger bekamen die Besitzungen als Lehen verliehen. Durch Schenkung und Kauf gingen diese Besitzungen in Gessertshausen allmählich an das Kloster Oberschönenfeld über, das bis zur Säkularisation 1803 die Grundherrschaft ausübte.

Aus Gründen des Hochwasserschutzes wurde 2013 für mehr als 21.000 Euro eine Fußgängerbrücke über die Schwarzach höher als der frühere Steg über das Gewässer gesetzt. Außerdem flachte man die Ufer ab, damit die Schwarzach schneller abfließen kann.

2014 brachte man auf dem Dach der Gessertshausener Leonhardskapelle ein Storchennest an, nachdem sich schon die letzten Jahre Störche in der Gemeinde aufhielten.

Details

Gessertshausen besitzt 13 Brücken, die von der Kommune erhalten werden.

Adresse

Rathaus Gessertshausen (auch Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Gessertshausen)
Hauptstraße 31
86459 Gessertshausen

Tel. 08238/3006-0
Fax. 08238/3006-10
E-Mail: info(@)gessertshausen.de


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