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Gammel, Reinhard

ein Augsburger Künstler und Schriftsteller, dessen Werke für Unruhe sorgen

Leben und Wirken

Kindheit und Jugend

Geboren wurde Reinhard Gammel am 22. November 1950 in Augsburg als Sohn des kaufmännischen Angestellten August Gammel und seiner Frau Irmgard, geborene Probst. Er wuchs mit mehreren Geschwistern auf: Edeltraud (*1947), Ulrich (*1954), Klaus (*1955 †1972) und Renate (*1957).

Zunächst besuchte er ab 1957 die Wittelsbacher Volksschule? und 1961 das Gymnasium bei Sankt Stephan in Augsburg. Auf Anraten des Pfarrers von Sankt Anton? wechselte er 1962 ans Humanistische Gymnasium und ins Bischöfliche Knabenseminar Sankt Stanislaus in Dillingen?/Donau?. Als dort kursierte, dass er eine Freundin habe, wurde er 1965 vorzeitig entlassen und besuchte 1966 wieder das Gymnasium bei Sankt Stephan in Augsburg.

Er machte von 1966 bis 1969 eine Lehre als Großhandels-/Verlagskaufmann bei der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, die damals noch Winfried-Werk hieß. 1970 arbeitete er bei der Buchhandlung Klaus Behnken in Tübingen. Es folgten als weitere berufliche Stationen 1971 eine Stelle als Lohnbuchhalter der Firma Kolling? in Augsburg, 1972 als Nachtwächter im E-Werk Haunstetten, 1973 als Lackierer bei der Firma Grundig in Augsburg und 1974 als Metallschleifer bei der Firma Gefeg? in Augsburg.

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1972 heiratete er Monika Krammer-Hartländer, doch schon 1974 folgte die Trennung und ein Suizidversuch Gammels.

Studium und erste Schriftstellerei

1975 immatrikulierte sich Reinhard Gammel an der Freien Universität Berlin. Dort machte er 1977 zunächst die Begabtenprüfung bzw. das externe Abitur beim Senator für Schulwesen. Es folgten 1978 das Latinum und 1983 das Graecum. Parallel studierte er an der FU in Publizistik-Kommunikationswissenschaft, Slawistik, Theaterwissenschaft, Politologie, Philosophie und Geschichte. Er besuchte Kurse und Vorlesungen bei den Professoren Pross, Meyer, Prinz, Bystrina, Drengenberg, Agnoli, Altvater, Eberhard, Haug, v. Hoffmann, v. Brentano, Moebus, Imhof, Schulz, Engelsing, Landmann, Tielsch, Galsterer, Tomberg, Hübener, Schmugge, Erbe, Kleiner, Maurer, Loewenstein, Köhler, Adams, Theunissen, Heinrich, Hertz-Eichenrode, Nolte, Krausser.

In dieser Zeit schrieb er auch Beiträge in Kultur- und Zeitgeistjournalen und legte Uni-Sprachprüfungen in Russisch und Französisch ab. In einer Rede von 2006 meinte Gammel zu seinem Weg: "Ich bin selbst ein Schulabbrecher, im Gymnasium durchgefallen, vielleicht weil zu meiner Zeit zwar Disziplin und Pauken angesagt waren, nicht aber Freude am Denken. Später bin ich dann ohne Schulabschluss direkt an die Uni gegangen, in Berlin, in Bayern war das nicht möglich, habe nebenbei das Begabtenabitur nachgemacht, und dann mit summa cum laude, also der besten Note, promoviert. An mangelnder Intelligenz kann’s wohl nicht gelegen haben, wenn mich die Schule ausgesiebt hatte. Ich sage das nur, um damit allen ... Mut zu machen, auch bei Rückschlägen an die eigenen Fähigkeiten zu glauben."

1982 war er studentischer Tutor und konzeptionierte die 1983/84 durchgeführte Lehrveranstaltung "Einführung in die Erkenntnistheorie" als Assistent von Prof. Bystrina in Kultursemiotik. Im gleichen Jahr promovierte er sich zum Dr. Phil. in der Kommunikationswissenschaft. Die Dissertation trug den Titel "Herrn Bacons Idole. Strukturelemente neuzeitlichen Denkens". Ebenfalls 1984 erfolgte die Trennung von seiner damaligen Lebensgefährtin Susanne Litzel, der wieder ein Suizidversuch folgte.

Ein bürgerlicher Beruf

Von 1984 bis 2000 versuchte Reinhard Gammel seine Existenz als selbständiger Kaufmann zu sichern. Er betrieb in Berlin einen Groß- und Einzelhandel für Stoffe und Kurzwaren ("Der Stoffdoktor aus Charlottenburg", Zitty). Dabei übernahm er sämtliche kaufmännische Tätigkeiten, Einkauf, Verkauf, Organisation, Import und Export, baute Erfahrung im Umgang mit Lieferanten und Kunden aller Art und Nationalitäten auf und lernte Italienisch und Spanisch. Kultur- und Geschäftsreisen führten ihn nach Jugoslawien, in die Tschechoslowakei, nach Griechenland, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Österreich, Schweiz, England, Holland, Belgien, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, auf die Philippinen, nach Marokko, Guatemala, Dominikanische Republik, Polen und Lettland.

1993 heiratete er Juana Soto, mit der er bis 2000 verheiratet war. 1995 wurde der Sohn Ricardo geboren.

2001 verkaufte Reinhard Gammel seine Schallplattensammlung und Bibliothek (5.000 Bücher) und wanderte in die Dominikanische Republik aus, wo er eine Finca und eine Immobilienfirma betrieb. Noch im gleichen Jahr verlor er seine gesamte persönliche Habe (auch alle Manuskripte) und kehrte nach Augsburg zurück, wo er zwischen 2003 und 2005 für die Lehmbaugesellschaft? arbeitete, indem er Öffentlichkeitsarbeit machte und Jugendliche pädagogisch betreute. Von 2004 bis 2006 lebte sein Sohn Ricardo bei ihm in Augsburg, kehrte dann aber wieder in die Dominikanische Republik zurück.

Freiberuflicher Künstler

Seit 2005 ist Reinhard Gammel freiberuflicher Künstler. Er gründete die Galerie Globalart in Augsburg, deren Motto - nach Bert Brecht - lautet: Wen ein gelungener Hintern entzückt - was sind dem die frühesten Metten? Dieses Motto deutet schon die Ironie der Kunst Gammels an, sein Spiel mit Licht, Farben und Formen, Fotografie und Erotik, Pixel und Pinsel, Open source und Tradition. Immer geht es ihm dabei um eine Ästhetik des Menschlichen in seinen Gemälden und seinen digitalen Arbeiten.

2006 beginnt eine Freundschaft und Zusammenarbeit mit der Künstlerin Sylvia Gorencic.

2007 muss Reinhard Gammel seine Wohnung aufgeben, er lebt von "Sozialhilfe" und zieht in eine Ein-Raum-Ladenwohnung um. Weiterer Suizidversuch. Ebenfalls 2007 sterben seine Eltern; aufgrund der kleinen Erbschaft wird die "Sozialhilfe" vorübergehend gestrichen. Er lebt daraufhin 2008 einige Zeit in Gambia, Westafrika, wo er in einem Atelier arbeitet. Ihm gefällt das Land wegen seiner Völkervielfalt und dem friedlichen Zusammenleben der verschiedenen Kulturen. Hier entstehen mehrere Fotoserien mit Kindern, die inzwischen im Therapiezentrum Burgau?, der Reha-Klinik Ichenhausen?, dem Diakoniewerk München-Schwabing und der Hessing-Klinik? Augsburg zu sehen waren. Wenn Reinhard Gammel Menschen fotografiert, sucht er vor jedem Bild den Kontakt zu dem Portraitierten. Er will Menschen nicht als Opfer oder in ihrer Armut, ihrem Hunger oder mit ihren Krankheiten zeigen, sondern die Würde eines jeden Individuums.

Zu seiner Ausstellung „Augsburg – Kaff der Guten Hoffnung“ im Jahr 2008 fotografierte Reinhard Gammel in der Altstadt?. Dabei entdeckte er an einem Transformatorenhaus hinter dem Rathaus auf einem schmiedeeisernen Ring ein kleines Hakenkreuz aus dem Jahr 1937, das zu entfernen augenscheinlich vergessen worden war. Das Bild wurde in der Ausstellung gezeigt und führte dazu, dass der damalige Baureferent Gerd Merkle? das Hakenkreuz entfernen ließ.

Seit 2009 ist Gammel Herausgeber von LAUTHALS - Augsburger Zeitschrift für Literatur und Kunst. Ebenfalls 2009 stirbt seine Verlobte Juma Sabally im Alter von 28 Jahren.

Gammel sieht sich als "68er" und "weltenbummelnder Kultursemiotiker". Damit sind seine Interessen in der Kultur- und Verhaltensforschung, aber auch seine Reisen und Auslandsaufenthalte angesprochen. Mit dem Künstler Sarjo Bojang aus Gambia verbindet ihn der gemeinsame Blick für humane Ästhetik, sie schaffen gemeinsam Kunst, indem er und andere Assistenten digitale Entwürfe von Reinhard Gammel auf die Leinwand übertragen, die dann im Detail von Gammel bearbeitet werden. Trotz seiner Arbeit mit Pixeln sieht sich Dr. Reinhard Gammel eher als altmodischen Menschen aus dem 18. Jahrhundert und sagt: "Nicht Kriege um Hautfarbe oder Religion, sondern Vernunft, Toleranz und Aufklärung braucht die Menschheit. Das ist wirklich global."

Es scheint in jedem Motiv von Gammel Zärtlichkeit und Würde auf, sei es im Blick, im Gefühl, in einer Andeutung oder einem Lächeln. Oft verwendet er für seine Digitaldrucke Acrylglas, weil das in seiner Sensibilität ein ideales Transportmittel seiner Aussagen ist. Viele seiner Fotoarbeiten, oft sind es Triptychen, sind auf Aludibond zu sehen. Sie wirken mit ihren feinen farblichen Nuanchen und Stimmungen oft wie ironische Spiegelungen von Ansichtskarten oder Sexwerbung.

Werk

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Am liebsten verbindet Reinhard Gammel Malerei und Fotografie. Der erste Schritt ist das Foto, das mit einem Bildbearbeitungsprogramm verändert und verfremdet wird. Dann wird es auf Acrylglas, Metall oder Karton gedruckt oder auf Leinwand gemalt.

Die Digiprints auf Acrylglas abstrahieren durch „Weglassen". Sie regen den Betrachter wie eine mentale Schablone an, das Bild irgendwie „naturgemäß" zu ergänzen. Dabei kann unterschiedlicher Lichteinfall ebenso irritieren wie Spannung erzeugen. Weil Reinhard Gammel in diesen Bildern häufig auf Weiß verzichtet, sind sie oft sehr weich in ihrer Wirkung, ja, sie wirken transparent, weil sie Hintergrundstrukturen aufnehmen. Das lässt selbst erotische Details verträumt oder unschuldig wirken. Digiprints auf Aludibond, PVC oder Papier, meist auf unterschiedlich brillanten Folien gedruckt, kontrastieren durch „Übertreiben", durch vergröberte Pixel, üppige oder „unnatürliche" Farbkompositionen. Sie stellen den Betrachter somit vor die Frage, was denn „natürlich" ist, und was eigene oder fremde gefühlsmäßige Zugabe.

Auch publizistisch war und ist Reinhard Gammel tätig. Im Jahr 1968 gab er die APO-Zeitschrift SUBJEKTIV heraus, die allerdings nur ein einziges Mal erschien (siehe auch Reinhard Gammels Beitrag in Lauthals Nummer 3: Geschichte? Macht bei uns der Trachtenverein!). Lyrik-Veröffentlichungen in Kulturzeitschriften und Anthologien. So erschien zum Beispiel sein Gedicht Mein Augsburg 1978 in Sprachlos Nr. 1, im „Nachtcafe“ in Freiburg und 1993 in der von Wolfgang Kunz herausgegebenen und von Pit Kinzer illustrierten Anthologie „Morgen Augsburg. Literarisches Portrait einer Stadt". 1986 erschien seine Monographie „Herrn Bacons Idole. Strukturelemente neuzeitlichen Denkens“ im Maro Verlag, Augsburg. Diverse Beiträge von ihm erschienen auch im PODIUM?, einer Stadtzeitung für Augsburg, die von dem Bruder Ulrich Gammel herausgegeben wurde. Von 2002 bis 2005 gab Dr. Reinhard Gammel das LEHMBAU-Magazin für den Augsburger Lehmbau-Verein? heraus.

Im August 2012 erschien seine kritische Auseinandersetzung mit Augsburg, ein 360 starkes Werk mit dem Titel "Augsburg - Kaff der guten Hoffnung". Das Buch ist Wühlarbeit im Augsburger Untergrund und damit für die Augsburger ein Grund, sich über das Buch aufzuregen. Augsburg vergammelt, so könnte man den Inhalt des Buches zusammenfassen. Zwar ist Augsburg stolz auf prächtige Häuser aus der Zeit des Humanismus, doch heute? Aufklärerische Ideen fehlen. Augsburg ist tiefste Provinz. Was die Augsburger Allgemeine verheimlicht, vertuscht und vergisst: In diesem vergammelten Werk ist es zu lesen. Augsburg erscheint hier als Ort des Grauens, an dem man sich verloren vorkommt. So ist das Buch ein Schlag gegen die Schönfärberei Augsburgs durch die hiesigen Journalisten, für die Augsburg nur die besten Hundeklos, schönsten Semmeltasten und ehrlichsten Politiker hat. Das Buch will die Jugend Augsburgs verderben, sie immun machen gegen diese herrschende Schönfärberei, es will Denkanstöße geben gegen den täglichen provinziellen Kleingeist, der Augsburg überzieht. Bert Brecht hätte seine Freude daran. Vielleicht kann das Buch etwas daran ändern, dass Augsburg als intellektuelles Schlusslicht in der deutschen Publizistik rangiert.

Ausstellungen

  • 2005: "Erotika & Curiosa" sowie „Faces“ Globalart Augsburg
  • 2006: „Cry“ in Friedberger Kunstausstellung; „Pan con Tomate“ Diakonie München Schwabing; „Pfeffer & Salz“ Capitol Augsburg; 58. Große Schwäbische Kunstausstellung Augsburg, „Honey makes the world go round“ Globalart Augsburg
  • 2007: „Diggies & Divas“ Thing Augsburg; „Colours of Love“ Madhouse? Augsburg; „Die Liebe und der Tod” Galerie am Graben Augsburg; „Digitalienische Reise” Stadtbücherei Augsburg
  • 2008: ARTIK 08 Günzburg; „Augsburg im Quadrat“ Zeughaus Augsburg; „Gewürzinseln“ Weinhandel Scheffler? Augsburg; „Gambia - Bäume die lachen“ Klinik Ichenhausen?; „Faust 1,2,3“ Galerie am Graben Augsburg; „l‘amour fou“ MAMO-Galerie? Augsburg
  • 2009: „Kaff der guten Hoffnung“ abraxas Augsburg; „Porträts“ Klinikum Günzburg; „Bilderzyklus zu Goethes Faust“ Kulturgarten Gersthofen; „Female Shadows“ Striese? Augsburg; „Laughing trees“ Therapiezentrum Burgau?; „Durchblicke“ Cafe Art Augsburg; „Extrem“ - Künstlergilde Ulm
  • 2010: „Meterorenschöne” Diakoniewerk München; „Lamento“ Kreuzweise? Augsburg; „Oktoberfest“ im Jean Stein? Augsburg; „Heiliger Stuhl“ Globalart Augsburg; „Endrunde“ Globalart Augsburg; „Gambia-Fotoausstellung” Hessing Klinik? Augsburg; „Rainbow Galatea“ Der Rabe? im abraxas Augsburg
  • 2011: „Rauchverbot“ in Lamento-Ausstellung im Kreuzweise?, Augsburg; „A-Quadrat“ in Galerie Globalart, Augsburg; „Meer und mehr“ in Ausstellung: „Neue Kunst in alten Räumen“, Günzburg; „Leck mich am Lech - Fine erotic Artwork“ Ausstellung im Kreuzweise?, Augsburg
  • 2012: „Endstation Sehnsucht“ Ausstellung in der Galerie rahmenlos im Kulturpark West; „Last Exit Fuckerstadt“ Ausstellung in der Galerie Globalart Augsburg (zusammen mit Siegfried Stiller); „Pussycat“ in Friedberger Kunstausstellung; „Augsburger Tundra“ im Grandhotel Cosmopolis, Augsburg; „Frühstück bei Tiffany“ beim Grenzenlos-Festival in Augsburg
  • 2013: „Flotte Dreier“ Einzelausstellung in der Galerie rahmenlos im Kulturpark West, „Jakob der Reiche“, Gewerkschaft VERDI? in Augsburg, „Anhauser Weiher“, Jugendherberge? Oberer Graben. „Pussy“ beim Grenzenlos-Festival.
  • 2014: „Dreizehn Sünden“. Einzelausstellung in der Galerie rahmenlos im Kulturpark West. Diese Ausstellung war ein Querschnitt Gammels damaligen Schaffens. Die Ankündigung dazu lautete: DREIZEHN SÜNDEN am 14. FEBRUAR 14 - ein reines & feines Dr. Reinhard-Event! That’s eine EINLADUNG zum 45. Jahrestag der Gründung der „BEWEGUNG DES 14. FEBRUARS“ (Bd14F) - oder eine WATSCH’N für GERHARD SCHMID. Memorator HAJO BEHNKEN. Und KUNST zum ÜBERLAUFEN gibt’s - erotische digitale Experimente! Zusätzlich und absichtlich auf Leinwand geölte NACKTE! Genitaler REALISMUS versus agonaler IRONIE! Eine Debatte, auf deren Eröffnung die Kulturschickeria von Datschiburg im Höhmann-Haus noch jahrhundertelang WARTEN wird müssen. Bei uns ist das FLEISCH noch frisch! Auch die politcal-correctnis-CULTURE ist mit dem „Fortwährenden Erinnern an HEGEL“ präsent. Der feinsinnige Speaker zu den Bildwerken, DR. DOMINIK Eberl, kommt erst etwas später, aber es lohnt sich. Ü-Musik tönt bis denne lateral aus dem Untergrund - bei lässigem TREIBEN und analogem VERKOSTEN in der Sommestraße 40 - wo die BELETAGE euch willkommen heißt! Die VERNISSAGE der „Dreizehn Sünden“-Ausstellung von REINHARD GAMMEL findet also ab 20 UHR in der GALERIE RAHMENLOS im Kulturpark-West statt, solange der uns noch steht. Geöffnet danach Samstag und Sonntag jeweils 14 bis 16 Uhr. Am Sonntag, 2. März 2014, letztendlich dann KEHRAUS mit Augsburgs DIRTY OLD MAN himself und ebenda – „gleiche Welle, gleiche Stelle“ – HALT die Schnauze, Belle. BELLE! Nachtrag: das war die letzte Ausstellung der Galerie rahmenlos; die Gruppe löste sich auf und Reinhard Gammel konnte keine Mitstreiter für eine Fortsetzung finden. 2014 auch keine Teilnahme von Reinhard Gammel am Grenzenlos-Festival, da sein bereits aufgehängtes Exponat samt Scheinwerfer von den Kollegen entfernt und in die hinterste dunkle Ecke verbannt wurde.
  • 2014 Eine Sünde - Kult-Kunst im Kulturverein Krumbach
  • 2017 SCHWEINEREI. Einzelausstellung in der Galerie "le filou - uferllos" am Senkelbach

Adresse

GLOBAL ART AUGSBURG
Dr. Reinhard Gammel

Tel. 0162/7558385
E-Mail: gamrei(@)web.de

Weblinks


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