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Gänsbühl

eine Augsburger Straße, die zum 8. Stadtbezirk (Jakobervorstadt-Nord?) und damit zum Planungsraum I (Innenstadt) gehört; Postzleitzahl 86152

Allgemeines

Der historische Name Gänsbühl leitet sich von dem Gänse- und Geflügelmarkt ab, der hier in früheren Zeiten lag. Diesen Markt hatte man hierher an den mittelalterlichen Stadtrand verlegt, weil er laut war. Auch übelriechende und geräuschvolle Handwerksbetriebe lagen hier. Denn selbst als man die Jakobervorstadt in den Befestigungsring Augsburgs einbezogen hatte, gab es hier unbebaute Flächen und Gelände, das für solche Verwendungen geeignet erschienen.

Geschichte

Der Markt für Gänse und Federvieh wurde hier östlich von Sankt Maximilian im Jahr 1428 eingerichtet. Später hat man ihn in den zentraleren Fronhof verlegt.

Am Gänsbühl 32 wurde 1608/1609 der "Jakober Wasserturm" errichtet. Baumeister war Elias Holl, der neben dem "Jakober Wasserturm" noch einen Zwillingsturm errichten ließ, der jedoch 1944 zerstört wurde. Die Druckhöhe dieses Turmes beträgt 17 Meter. Der Unterbau steht auf einem quadratischen Grundriss, darüber erhebt sich ein gequaderter Unterbau mit zwei Geschossen. Auch der Oberbau hat zwei Geschosse; seine Fenster sind kräftig gerahmt, er hat Lisenen und wird von einer Kupferhaube abgeschlossen.

Details

Lage


Weblinks


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