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Frölichstraße

Allgemeines

Geschichte

Details

Fröhlichstraße 1: eine luxuriöse Jugendstilvilla, "Dillmann-Haus" genannt. 1926 hatte der damalige Generaldirektor der Spinnerei und Weberei Pfersee Eugen Dillmann? das Gebäude erworben. 1979/1980 wurde eine aufwändige Renovierung abgeschlossen, so dass danach das benachbarte Maria-Theresia-Gymnasium? die Räume einige Jahre nutzen konnte.

Frölichstraße 2: Jugendstilvilla, ehemals Wohnhaus der Familie Hesselberger, heute Polizeiinspektion Augsburg Mitte?. Gebaut wurde die Villa von Hugo Hesselberger (1870-1918) und seiner Frau Maria (1875-1938). Beide waren Juden. 1920 heiratete ihre Tochter Gertrud den Landgerichtsrat Johann Ritter. Die Nationalsozialisten? bedrängten den Beamten, sich von seiner jüdischen Frau scheiden zu lassen, was er jedoch nicht tat. Deshalb entließ man ihn 1937 aus dem Staatsdienst. 1938 schließlich konfiszierten die Nationalsozialisten? das Haus der Hesselberger und quartierten die motorisierte Bereitschaft der „Schutzpolizei“ in der Villa ein. Ende der 1930er Jahre gelang es den beiden Brüdern von Gertrud aus Deutschland zu emigrieren.

Fröhlichstraße 5: so genanntes „Landauer-Haus“. Gebaut wurde es 1910/11 von dem jüdischen Architekten Fritz Landauer, der auch die Synagoge in der Halderstraße entwarf. Das Landauer-Haus baute er für seinen Cousin Otto Landauer? (1882-1974) zu dessen Hochzeit. Für Fritz Landauer war es das erste Wohnhaus. Die Villa hatte innen getäfelte Wände, repräsentative Salons und ein luxuriöses Bad, was alles auch nach Außen sichtbar gemacht werden sollte. Hohe Rundfenster deuteten den Speisesaal an, verspielte Fenster das Kinderzimmer.

Lage


Weblinks


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