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Friedberg

eine Stadt im bayerisch-schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg

Allgemeines

Friedberg grenzt an den Osten der Stadt Augsburg, die Wohnsiedlungen gehen teilweise ineinander über. Friedberg hat etwa 29.000 Einwohner und ist damit in Bayerisch-Schwaben die sechstgrößte Stadt (Stand 2013). Hier hat der Möbelgigant Segmüller seinen Hauptsitz. Aber daneben gibt es noch viele weitere Shoppingmöglichkeiten vom Juwelier bis zum Schuhgeschäft.

Friedberg ist eine altbairische Herzogstadt, die am Lechrain? und an der Romantischen Straße liegt. Sie bekrönt einen Hügel und ist somit weithin sichtbar. Die Aspekte Wohnen, Arbeit und Erholung sind hier gut miteinander verbunden. Man wohnt hier naturnah und doch nicht weit von Augsburg und München entfernt. Friedberg besitzt eine historische Altstadt mit einer noch recht gut erhaltenen Stadtmauer und einigen Sehenswürdigkeiten wie z. B. das Wittelsbacher Schloss. In ihm ist ein Museum zu Friedberger Uhren und Fayencen aus dem 17./18. Jahrhundert untergebracht. Friedberg ist durch Barockbauten aus seiner Blütezeit als Uhrmacherstadt geprägt, eine Zeit, die beim Altstadtfest Friedberger Zeit gefeiert wird.

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Friedberg liegt fast vollständig am Westrand des tertiären Donau-Isar-Hügellandes? an der Lechleite?. Hier hat sich der Lech als Gletscherschmelze in der Riss-Eiszeit ein breites Bett gegraben.

Seit der Gemeindegebietsreform 1978? hat die Stadt Friedberg 14 Stadtteile:

Geschichte

Seit 1120 nannten sich die ehemaligen Grafen von Scheyern? nach ihrer Stammburg Wittelsbach? im heutigen Aichacher Stadtteil Oberwittelsbach. Nur wenige Mauerreste, eine Inschriftentafel, ein 1834 errichtetes neugotisches „Nationaldenkmal“ sowie die gotische Kirche Maria vom Siege? auf dem teils steil abfallenden Burghügel erinnern daran.

1257 ließ der bayerische Herzog Ludwig auf dem Hügel über dem Lech das Friedberger Schloss? als Bollwerk gegen die Freie Reichstadt? Augsburg errichten. Ab 1264 entwickelte sich die Stadt Friedberg, um die hier stehende herzogliche Zollstelle gegen das benachbarte Augsburg zu sichern.

In den folgenden Jahrhunderten prägten Streitigkeiten und Kämpfe um die Grenzverläufe das Verhältnis Friedbergs gegenüber der Freien Reichsstadt? Augsburg. Manchmal musste sogar der jeweilige Kaiser schlichtend in diese Kämpfe eingreifen.

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erlangte der damals kleine Markt Friedberg einen großen Aufschwung durch die Herstellung von Groß- und Automatenuhren. Damals förderten die Bayernherzöge die Ansiedlung talentierter Kunsthandwerker. Dabei machten sie sich die strengen Zunftregeln des benachbarten Augsburg zunutze, indem sie Handwerker ansiedelten, die in der Nachbarstadt kein Aufenthalts- und Meisterrecht bekommen hatten.

Um 1800 befanden sich die Friedberger Uhrmacher auf ihrem Zenit. Es gab damals etwa 70 Meisterbetriebe in Friedberg, also in jedem siebten Haus. Bald aber bereiteten die aufstrebenden Uhrenindustrien Englands, Frankreichs, der Schweiz und Sachsens dem Friedberger Uhrmacherhandwerk seinen Niedergang.

Weil Friedberg im 19. Jahrhundert Kriegsplünderungen zu ertragen hatte, zog die Industrialisierung fast spurlos an der Kleinstadt vorüber. 1875 band man Friedberg an das Eisenbahnnetz an, so dass die Friedberger leicht nach Augsburg gelangen konnten.

2013 kaufte die Stadt Friedberg für etwa 20.000 Euro eine neue Bühne für Festlichkeiten, weil die alte nicht mehr betriebssicher war. Mit den stufenlos höhenverstellbaren Teleskopfüßen kann die Bühne leicht auf dem abschüssigen Marienplatz inmitten der Stadt aufgestellt werden.

Heute ist Friedberg eine ruhige und gemütliche Kleinstadt mit einem renovierten Altstadtkern und ruhigen Wohnvierteln.

Details

Planungen

Stadterweiterung Süd

Konzepte von 2008 sahen vor, im Süden von Friedberg, im Anschluss an Friedberg-Süd, etwa 20 Hektar Baugrund bereitzustellen, auf denen die Stadt weiter Richtung Süden wachsen und ein neues Wohngebiet entstehen kann (bis etwa zur Süd-Umfahrung, Bressuire-Ring). Laut ersten Ideen und Vorstellungen soll es für etwa 1.700 Bewohner eine innovative und qualitätvolle Bebauung geben: z. B. Gebäude mit hoher Energieeffizienz, Einbindung der Bauten in die Natur und Wohnen für verschiedene Generationen, Ausrichtung auf starkes gesellschaftliches Miteinander).

Der Planungsprozess wurde dem Stadtentwicklungsfachbüro „Identität und Image“ übertragen. An ihm sollen die Friedberger stark beteiligt werden. Grundlage der Planungen soll ein Rahmenkonzeptplan der Architektenrunde Friedberg? sein. Auch die lokale Agenda 21 Friedberg? soll eingebunden werden. Im September 2008 schätzte man den Umsetzungszeitraum auf 15 bis 20 Jahre.

Sehenswürdigkeiten

Friedbergs Altstadt weist den rechteckigen Grundriss einer von den Wittelsbachern gegründeten Stadt auf. Gegründet wurde die Stadt zum Schutz der Zollstelle an einer Lechbrücke der Wittelsbacher im Osten Augsburgs. Die Bayernherzöge machten Friedberg 1404 zur Stadt.

Barock sind das Friedberger Rathaus und der Marienbrunnen auf dem zentralen Marienplatz. Der Besuch der üppig ausgestatteten Wallfahrtskirche Herrgottsruh? östlich der Altstadt lohnt.

Der alte Friedberger Wasserturm diente von 1604 bis 1632 und von 1789 bis 1888 als Wasserreservoir. Als ihn Augsburger Brunnenmeister errichteten, war er der höchste Wasserturm Mitteleuropas.

Veranstaltungen

Folgende Veranstaltungen gehören zum Friedberger Veranstaltungskalender:

Dazu kommen viele Kunstausstellungen, sportliche Ereignisse und Konzerte.

Aktivitäten

Einkaufen

Unterkunft

Bildung

Arbeiten

Sonstiges

Weblinks


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