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Freiwillige Feuerwehr Haunstetten

Allgemeines

Die Freiwillige Feuerwehr Haunstetten ist eine von sieben Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet Augsburg und hat drei große Gruppen:

  • als städtische Einrichtung eine aktive Feuerwehrmannschaft mit Jugend- und Ausbildungsgruppe
  • den eingetragenen Verein mit etwa 600 passiven und fördernden Mitgliedern
  • den Spielmannszug Haunstetten mit etwa 40 Spielleuten

Die Haunstetter Feuerwehr ist aus dem Augsburger Sicherheitskonzept nicht wegzudenken und bewältigt pro Jahr bis zu 200 Einsätzen. Dabei geht es nicht nur um Brandbekämpfung, sondern auch um technischen Hilfeleistungen. Dazu kommen für die FF Haunstetten noch folgende Sonderaufgaben: Strahlenschutz (Messen und Spüren), Betrieb der sog. Notfallstation zusammen mit der FF Kriegshaber?, einer Einrichtung für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen, wie z. B. das Kernkrafwerk Gundremmingen?, und Massenanfall von Verletzten. Die FF Haunstetten verfügt über eine Absturzsicherungsgruppe und die meisten Fahrzeuge der Freiwilligen Augsburger Feuerwehren. Außerdem ist sie die einzige Freiwillige Feuerwehr in Augsburg, die mit einer Drehleiter und einem Gerätewagen-Atemschutz/Strahlenschutz ausgerüstet ist. Ihr Einsatzgebiet umfasst eine Fläche von etwa fünf Quadratkilometern mit ungefähr 28.000 Bewohnern. Darin liegen mittelständische Unternehmen, Industriebetriebe, Schulen?, Kindergärten, die B 17, das Klinikum Augsburg Süd ... Alarmiert wird die FF Haunstetten im Rahmen der "stillen Alarmierung" durch die Integrierte Leitstelle (ILS) der Berufsfeuerwehr Augsburg.

Die Freiwillige Feuerwehr Haunstetten ist als ein gemeinnütziger Verein organisiert, der die Wehr durch Spenden und Mitgliedsbeiträge unterstützt. Hier kann man auch Mitglied werden, ohne aktiv als Feuerwehrmann ehrenamtlich zu dienen und den sozialen Auftrag der Feuerwehr zu erfüllen. Der Verein hält den aktiven Feuerwehrleuten den Rücken frei und und organisiert gemeinschaftliche Veranstaltungen wie Faschingsball, Theaterabend, Maifeier, Floriansfest oder Weinfest, das alljährlich Mitte September im Brem-Stadl? stattfindet.

Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Haunstetten besteht aus einem Spielmannszugsführer (Tambourmajor), Spielleuten und Auszubildenden. Mitmachen können alle Schüler, Jugendliche und Junggebliebene ab dem 10. Lebensjahr. Geboten wird eine musikalische Ausbildung, die Ausstattung mit Uniform und Instrumenten, die Teilnahme an geselligen und kameradschaftlichen Veranstaltungen, die Teilnahme an Fortbildungslehrgängen und vieles mehr. Den Spielmannszug kann man für die Umrahmung feierlicher Anlässe, Standkonzerte, Festzüge jeglicher Art oder Geburtstagsständchen engagieren.

Geschichte

19. Jahrhundert

Schon 1842 bestellte die Gemeinde Haunstetten Spritzen- und Rottmeister zur Wartung von Löschgeräten und Feuerleitern und erließ eine Feuerordnung.

1860 brachte man im heutigen Bremhof?, damals "Schlossgut" genannt, eine Feuerlöschspritze für Haunstetten unter, die 1866 durch eine neue Spritze ersetzt wurde.

Noch 1870 lehnte der Gemeindeausschuss von Haunstetten die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr ab, weil die Häuser in Haunstetten fest gebaut und in großer Entfernung zueinander stünden. Allerdings gab es eine "Pflichtfeuerwehr", bei der jeder 18- bis 63-Jährige dienstpflichtig war.

Die heutige Freiwillige Feuerwehr Haunstetten gründete sich 1873 mit zunächst etwa 50 Mitgliedern. Ihr erster Einsatz wurde am 24. August 1875 verzeichnet, als die Kunstmühle? brannte, die bis auf ein Turbinen- und ein Wohnhaus abgebrochen wurde. Damals bestanden drei Rotten: eine Steigerrotte, eine Retterrotte und eine Spritzrotte. Im Juni beschloss die Wehr eine Fahne mit Laterne, also eine Standarte, zu kaufen, die noch heute vorhanden ist.

1876 beschloss man, auf einer Teilfläche des ehemaligen Schulgartens ein Löschgerätehaus zu bauen. Das stand ungefähr dort, wo die Krankenhausstraße von der Bürgermeister-Widmeier-Straße abgeht auf der rechten Seite. Noch in den 1990er Jahren erinnerte daran eine Hinweistafel an dem dortigen Wohnhaus.

Ende November 1884 traten mehrere Feuerwehrleute aus der FF Haunstetten aus, um die Freiwillige Feuerwehr der Spinnerei und Weberei Haunstetten? zu gründen, und 1896 gründete sich die "Freiwillige Feuerwehr Haunstetten Bleicherei", (auch Freiwillige Feuerwehr Martini & Co. Haunstetten" genannt). Ebenfalls 1896 erteilte der Arzt und Sanitätsrat Dr. Konrad von Hößlin, selbst Mitglied der FF Haunstetten, den ersten Sanitätsunterricht.

1890 erfolgte der Ausbau der Tenne zwischen dem Wohntrakt und dem Stall des Alten Pfarrhofs Haunstetten, wo bis zum Bau des heutigen Feuerwehr-Gerätehauses die Feuerwehrlöschmaschine eingestellt wurde.

20. Jahrhundert

Anfang 1901 zählte die FF Haunstetten 95 Mitglieder. Im Juli des Jahres gründete sich die Freiwillige Feuerwehr Siebenbrunn. 1903 baute man das "alte" Feuerwehrhaus, das 1909 vergrößert wurde, an der damaligen Dorfstraße, die zur Krankenhausstraße wurde.

1904 erhielt die FF Haunstetten von der Firma Braun (Nürnberg) eine neue Saug- und Druckspritze, die eine etwa 40-jährige ältere Löschmaschine ablöste und einen wichtigen Fortschritt in der Bekämpfung von Bränden in Haunstetten darstellte. Ebenfalls 1904 gründete sich ein "Sängerkränzchen der FF Haunstetten" und der Gemeindeausschuss Haunstetten hob die Pflichtfeuerwehr im Ort auf, die jedoch 1909 kurzzeitig wieder eingeführt werden musste, weil die FF Haunstetten damals zu wenige aktive Mitglieder hatte, was aber durch den Eintritt von mehr als 20 Neumitgliedern nach 1914 wieder zum Erlöschen der Pflichtfeuerwehr führte.

1913 beging die FF Haunstetten ihr 40-jähriges Wehr-Jubiläum. Im Dezember 1918 begrüßte man die aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrten Kameraden mit einem kleinen Fest und Geschenk.

Ab 1923 alarmierte eine Feueralarmanlage am 1904 errichteten kommunalen Elektrizitätswerk die Wehr - und nicht mehr wie zuvor die Kirchenglocken. Sie wurde vor dem Zweiten Weltkrieg durch Luftschutzsirenen an verschiedenen Gebäuden in Haunstetten ersetzt. Im Juni 1923 feierte die FF Haunstetten ihr 50-jähriges Bestehen.

1925 erhielt Haunstetten seine erste Motorspritze. Sie kam von der Firma Ehrhardt und Schmer (Saarbrücken), der Motor wurde mit Benzin betrieben. Die per Hand oder mit Pferden gezogene Spritze hatte eine Leistung von bis zu 1.500 Liter pro Minute. Das Fahrzeuggestell lieferte die Firma Hirschbold aus München. Bis 1955 setzte man das Gerät ein, das in einem Nebengebäude der Eichendorff-Grundschule untergebracht war. Ein Jahr darauf erhielt die Haunstetter Feuerwehr eine neue mechanische Leiter.

Am 21. April 1929 feierte das "Sängerkränzchen der FF Haunstetten" sein 25-jähriges Jubiläum, doch verlieren sich die Spuren dieser Einrichtung im Zweiten Weltkrieg.

Am 11. September 1936 wurde die Freiwillige Feuerwehr Haunstetten-Ort in zwei Normallöschzüge mit einem Gesamtpersonalstand von (je) 72 Mann eingeteilt. Dieser bestand aus einem Hauptbrandmeister, zwei Oberbrandmeistern, vier Löschmeistern, zwei Reservelöschmeistern, zehn Oberfeuerwehrmännern, fünf Reserveoberfeuerwehrmännern, 30 Feuerwehrmännern, 15 Reservefeuerwehrmännern und (je?) einem Zug- und Gerätewart. 1937 wandelten die Nationalsozialisten? die Freiwillige Feuerwehr in eine technische Hilfspolizei um, was z. B. auch daran deutlich wird, dass die FF Haunstetten am 29. Januar 1939, dem "Tag der Polizei" zu einer Flaggenparade am Feuerwehrhaus antritt. Im gleichen Jahr feierte die FF Haunstetten bei einem Leistungswettbewerb der Wehren in Augsburg und Umgebung den ersten Platz. Und noch ein Triumpf: Beim Leistungswettbewerb am 20. August 1939 der Freiwilligen Feuerwehren im Regierungsbezirk Schwaben (damals Gau Schwaben?) belegte die FF Haunstetten unter fast 1.000 Feuerwehren ebenfalls den ersten Platz. Am 19. November 1939 werden alle Freiwilligen Feuerwehren im Deutschen Reich aufgelöst, weshalb bis 1945 das Feuerlöschwesen in der FF Haunstetten ruhte. In dieser Zeit gibt es in Haunstetten wie anderswo eine Feuerschutzpolizei, die von den Nationalsozialisten? kontrolliert und dirigiert wurde.

Im September 1945 rief der damalige Haunstetter Bürgermeister zur erneuten Gründung der FF Haunstetten auf, zu der es im März 1946 kommt. Damals war im Feuerwehrhaus an der Krankenhausstraße eine Feuerwache der Amerikaner untergebracht, die im Brandfall zu alarmieren war.

1953 feierte die FF Haunstetten ihr 80-jähriges Bestehen mit einem Gedächtnisgottesdienst, einer Übung und einem Festumzug. Die Inspektion der FF Haunstetten befand sich damals in der Tattenbachstraße.

1955 bekam die FF Haunstetten ein neues Tanklöschfahrzeug, das TLF 15, das die Motorspritze von 1925 ablöste. Das TLF 15 erhielt 1980 die Firma Böwe als Stützpunktfahrzeug.

1958 gründete die Haunstetter Feuerwehr ihren Spielmannszug. Am Florianstag 1959 trat der Spielmannszug zum ersten Mal öffentlich auf: 14 Mann mit Trommeln, Pfeifen, großer Trommel und Becken. 1960 kamen drei Fanfahren und zwei Landsknechttrommeln hinzu, womit der Anfang mit Blasinstrumenten gemacht war. 1962 folgte eine Lyra.

Im Jahr 1960 erbaute Haunstetten das Mehrzweckgebäude in der Krankenhausstraße, in dem die FF Haunstetten noch immer untergebracht ist. In Dienst genommen wurde das Gebäude im Oktober 1962.

Beim 1963 gefeierten 90-jährigen Jubiläum der Haunstetter Wehr enthüllte man in dem Mehrzweckgebäude eine Gedenktafel für die verstorbenen ehemaligen Mitglieder.

Im Dezember 1964 kommt zum TLF 15 das LF 16, ein Pumpen- und Gerätefahrzeug hinzu.

1968 führte die FF Haunstetten mittels "Funkwecker", ein Gerät, das zu Hause aufbewahrt wurde und an ein kleines Radio erinnerte, den "stillen Alarm" ohne Sirenengeheul ein. Im gleichen Jahr kommt die 30 Meter lange Drehleiter DL 30 nach Haunstetten.

Mit der Gebietsreform vom 1. Juli 1972, die Haunstetten zu einem Augsburger Stadtviertel macht, wird aus der FF Haunstetten die "Freiwillige Feuerwehr Haunstetten - Stadt Augsburg". Das ist auch heute noch der offizielle Name der Wehr.

1973 feierte die Haunstetter Wehr ihr 100jähriges Vereinsjubiläum und der Spielmannszug konnte sein 15-jähriges Bestehen begehen. Der Bekanntheitsgrad des Spielmannszuges wurde immer größer und er trat bis nach Lindau auf.

1974 wurde die Jugendfeuerwehr Haunstetten aus der Taufe gehoben.

1977 nahm der Spielmannszug der FF Haunstetten zum ersten Mal an einem Wertungsspiel des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes in Stadtbergen teil und kam auf den zweiten Platz.

1978 gründete sich die Vier-Mann-Kapele "D`Feirbatschr", die bis 1989 nicht nur auf Feuerwehr-Veranstaltungen auftrat.

Zwischen 1980 und 1983 zogen der städtische Bauhof und das Rote Kreuz aus der Mehrzweckhalle in der Krankenhausstraße aus, die FF Haunstetten erhielt mehr Platz und konnte die Fahrzeughalle auf neun Stellplätze ausbauen, das Dach isolieren und die Räumlichkeiten neu gestalten.

Ein Doppelfest feierte man 1983: 25 Jahre Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Haunstetten und 110 Jahre Feiwillige Feuerwehr Haunstetten.

1986 traten die ersten Frauen in den Spielmannszug ein und 1988 stellte die FF Haunstetten ein neues Tanklöschfahrzeug in Dienst.

1991 nahm die FF Haunstetten die ersten Frauen in den aktiven Feuerwehrdienst auf. Im Jahr darauf bekam die Wehr eine zweite Drehleiter, für die allerdings wegen ihrer Größe noch ein Anbau erstellt werden musste (1993 fertig gestellt, 1995 mit einem Gemäde geschmückt).

Im Juli 1998 beging die FF Haunstetten ihr 125-jähriges Jubiläum mit einer Fahnenweihe und einem Festumzug. Die Fahne von 1955 wurde in der niederbayerischen Fahnenstickerei Kössinger in Schierling aufgearbeitet und auf dem Fest neu geweiht. Der Spielmannszug feierte sein 40-jähriges Bestehen.

Mit Beginn der Ausbildung 1999 wurde die gesamte aktive Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Haunstetten in Züge eingeteilt, um das Niveau der Ausbildung weiter zu steigern und eine effektivere Aus- und Weiterbildung zu gewährleisten. Im gleichen Jahr konnte die Haunstetter Jugendfeuerwehr drei Tage lang ihr 25-jähriges Jubiläum feiern.

21. Jahrhundert

Um die Ausbildung im Bereich des Strahlenschutzes zu intensivieren, gründete die FF Haunstetten 2002 die "Sonderausbildung ABC" (u. a. Strahlenschutz).

2008 trat die Band "D`Feirbatschr" nach langer Pause auf dem Sommerfest am Feuerwehr-Haus wieder auf. Damals hatte die Wehr knapp 130 Aktive, 25 Spielmannszug-Mitglieder, knapp 90 Passive und 430 Förderer.

2009 überholte die Mercedes Benz Niederlassung Augsburg? das TLF 15, das von Böwe zurückgeholt worden war. Dieser Oldtimer war das erste motorbetriebene Feuerwehr-Fahrzeug der Stadt Haunstetten. Heute ist er Eigentum der Freiwillige Feuerwehr Haunstetten Stadt Augsburg e.V. und steht im Stadel der ehemaligen Landwirtschaft Hergeth südlich der Inninger Straße am so genannten "Inninger Berg", einer Geländestufe zwischen Haunstetten und Inningen. Zwar ist das Fahrzeug heute wieder betriebsbereit, doch kommt es nur noch bei Feuerwehrfesten und ähnlichen Veranstaltungen zum Einsatz. Damals umrahmte der Spielmannszug der FF Haunstetten die Eröffnung der damaligen impuls arena vor etwa 24.000 Zuschauern.

Im August 2011 brachte man an der Süd-Ost-Ecke der Krankenhausstraße / Schlossanger? erneut ein Jahrzehnte altes Gemälde an einem Wohnblock an. Ursprünglich 1965 fertiggestellt war auf der Fassade in der Krankenhausstraße ein Bild des Kunstmalers Werner Helbig? mit dem ehemaligen Feuerwehrhaus zu sehen, das bis 1963 an dieser Stelle stand. 1978 hatte man die verblassten Farben aufgefrischt. 2011 isolierte man den Block und brachte das Gemälde danach erneut auf die Fassade.

Im Februar 2013 ersetzte die FF Haunstetten ihre alte Drehleiter durch eine neuere der früheren Südwache der Augsburger Berufsfeuerwehr.

2014 wurde nach einer Serie von Brandstiftungen in Haunstetten ein 19-jähriger Brandstifter aus den Reihen der FF Haunstetten festgenommen, der in polizeilichen Verhören mehrere Brandstiftungen zugab.

Details

Die FF Haunstetten hat etwa 100 aktive Mitglieder, vom Gerätewart bis zum Jugendausbilder. Etwa ein knappes Viertel der Wehr sind Frauen. Pro Jahr verrichten sie etwa 2.500 Stunden ehrenamtliche Arbeit, von der Renovierung des Gerätehauses und der Gerätepflege bis zur Verwaltungsarbeit.

Zur Freiwilligen Feuerwehr Haunstetten gehört die Jugendfeuerwehr Haunstetten, die sich in die Jugendgruppe (Grundausbildung – Jugendliche unter 16 Jahren) sowie die Ausbildungsgruppe (Lehrgänge Truppmann Teil 1 + 2 und Truppführer – Jugendliche über 16 Jahren) aufteilt. Neben der Ausbildung stehen bei der Jugend- und Ausbildungsgruppe auch Ausflüge, Zeltlager, eine Weihnachtsfeier, die Teilnahme an Wettkämpfen, das Ablegen der Jugendleistungsspange und vieles mehr auf dem Programm. In die Grundausbildung können Jungen und Mädchen ab dem 14. Lebensjahr aufgenommen werden.

Heute hat die FF Haunstetten vier Züge gebildet: Ausbildungszug (bis zum Abschluss der TF-Ausbildung), Zug A, Zug B und Zug C. Die Züge sind mit speziellen Funktionen betraut. Ein Strahlenschutzbeauftragter schult darüber hinaus alle Feuerwehrleute Haunstettens im ABC-Schutz (das Kernkraftwerk Gundremmingen ist nicht weit!).

Das Gerätehaus wurde 1968 an der Krankenhausstraße 8 errichtet. Man hatte es als Mehrzweckgebäude erbaut und so wurde es anfangs von der Müllabfuhr, dem Roten Kreuz und dem städtischen Fleischbeschauer genutzt. Heute nutzt neben der Haunstetter Feuerwehr nur noch eine kleine mechanische Werkstatt des angrenzenden städtischen Stadtreinigungsdepots das Gebäude. Im Erdgeschoß liegen Büro-, EDV- und Lehrmittelräume der Feuerwehr, dazu eine Bekleidungskammer sowie das als Unterrichts- und Aufenthaltsraum genutzte "Florian-Stüble" mit einer Küche, Sanitärräume (Damen- und Herren-WC) und eine kleine Werkstatt sowie eine Atemschutzpflegestelle.

An der Nord-West-Ecke liegt der Schlauchtrockenturm, an der Westseite seit 1992 ein Anbau. Die Fahrzeughalle hat neben acht Stellplätzen noch ein Schlauch- und Materiallager sowie die Schlauchwäsche. Im Anbau befinden sich Räume für die Stiefelwäsche, ein Batterieladeraum und die Instrumentenkammer des Spielmannszuges.

Als einzige Feuerwehr in Augsburg feiert die FF Haunstetten den "Florianstag".

Adresse

Freiwillige Feuerwehr Haunstetten Stadt Augsburg e.V.
Krankenhausstraße 8
86179 Augsburg

Tel. 0821/324 37010
Fax. 0821/324 37020
E-Mail: info (at) ff-haunstetten (dot) de


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