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Fraunhofer-Institut für Faserverbundtechnologie

eine Augsburger Forschungsstätte der Fraunhofer-Gesellschaft?

Allgemeines

Die Faserverbundtechnologie bezieht sich auf die Entwicklung und Verarbeitung von sehr leichten, aber dennoch sehr festen Werkstoffen, wie sie z. B. in der in Augsburg ansässigen Luft- und Raumfahrt-Industrie eingesetzt werden. Zu den Firmen, die in Augsburg und der Region diese Stoffe einsetzen, gehören die EADS, Kuka?, SGL Carbon? oder Eurocopter.

Geschichte

Im Jahr 2007 begannen Gespräche der Augsburger Wirtschaft mit der Fraunhofer-Gesellschaft? in München mit dem Thema Ansiedlung von Fraunhofer-Instituten in Augsburg, die für das Thema Faserverbundtechnologie gut verliefen.

Ende 2007 bekam Augsburg vom Ministerpräsidenten Günther Beckstein Unterstützung für Pläne, ein Fraunhofer-Institut für Faserverbund-Technologie. Hintergrund war eine Entscheidung der Staatsregierung, in Bayern fünf Fraunhofer-Institute anzusiedeln, um den Technologietransfer zu fördern.

Im März 2008 plante die die Stadt in Kooperation mit der Universität Augsburg einen Technologie Campus Augsburg bei der Uni. Als Motto wählte man „Lernen – Lehren – Forschen - Arbeiten - Leben“. Auf dem Technologie Campus Augsburg soll die Zusammenarbeit und der Austausch von Forschung, Lehre und Anwendung konzentriert werden. In einer Presseerklärung meinte der damalige Augsburger Oberbürgermeister Dr. Paul Wengert: "Hier geht es für Augsburg, ja ganz Schwaben, um eine nachhaltige Verfestigung der universitären und anwendernahen Forschungslandschaft. Politik und Wirtschaft haben erkannt, dass der Großraum Augsburg einmalige Alleinstellungsmerkmale in Bayern, ja sogar in Europa aufweist. Nirgends gibt es so eine Konzentration von Unternehmen mit Mechatronik Know-how, der Luft- und Raumfahrt und den dazugehörigen Zulieferern. Nirgends gibt es dazu noch Rohstofflieferanten für die als schwarzes Gold des 21. Jahrhunderts bezeichnete Carbonfaser, und nirgends gibt es zugleich den Automatisierer wie KUKA? gleichzeitig im engen Umkreis. Der Technologie-Campus ist notwendig, um diesen Rohdiamanten für Bayern zum Glänzen zu bringen."

Im September 2008 wurde für die Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) von der Stadt Augsburg ein Realisierungswettbewerb ausgelobt. Stefan Öttl? war dabei der Wettbewerbsbetreuer, den Realisierungswettbewerb gewonnen hat Enno Schneider und sein Berliner Architekturbüro. Die Pläne sehen vor, dass das Fraunhofer-Institut und das Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V.? an der Universität Augsburg angesiedelt werden und dort versetzt gegenüber liegen. Das Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V.? sollte aus einer großen Halle und einem kleineren Bürobereich bestehen, das Fraunhofer-Institut aus einem Büro- und Laborgebäude mit sechs Stockwerken mit einer kleinen Werkshalle. Beide Gebäude sollten in den universitären Grünzug eingebettet werden. Als Baugelände war die Fläche zwischen Uni-Sportzentrum, Fujitsu Siemens, EADS und Bayerischem Landesamt für Umwelt vorgesehen, wo vor dem Bau noch nach keltischen Spuren gegraben werden sollte. Nach den Planungen sollen die Neubauten schon 2010 bezugsfertig sein.

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