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Flussregenpfeifer

Allgemeines

Der Flussregenpfeifer ist ein kleiner Watvogel, der sich gut tarnt und optimal an das Leben auf dem Lechkies angepasst ist. Er legt seine Eier auf den nackten Boden und ernährt sich von Käfern und Spinnen am nahen Flussufer.

Der Flussregenpfeifer brütet zwischen Gersthofen und Meitingen. Dort ist die Natur für ihn ideal, weil die Kiesbänke im Mutterbett des Lech eine Landschaft bilden, wie sie noch vor der Industrialisierung für den "Wilden Lech" typisch waren.

Jedes Jahr finden sich hier 15-20 Brutpaare ein, was den Bereich zu einem der wichtigsten Brutplätze des Vogels in Bayern macht. Sollten ihre Gelege durch Frühjahrshochwasser verloren gehen, können die Brutpaare des Flussregenpfeifers schnell wieder nachlegen. Allerdings gefährden Erholungssuchende und ihre Hunde die Brut. Auch sommerlicher Bade- und Grillbetrieb stört den Flussregenpfeifer bei seinem Brutgeschäft.

Geschichte

Details

Bisher ist es nicht gelungen, mit Schutzgebieten den Konflikt zwischen der Bedeutung des Gebiets als Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten und den Erholungsbedürfnissen der Menschen zu lösen. Dazu bedarf es noch stärkerer Zusammenarbeit von angrenzenden Gemeinden, Eigentümern und Nutzern. Zumindest sollten abgelegene Kiesbänke während der Brutzeit beruhigt bleiben und Besucher sollten Infotafeln über die Bedeutung des Gebietes für den Flussregenpfeifer ernster nehmen.

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