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Fischer, Johann

Leben und Werk

Johann Fischer wurde 1646 in Augsburg im Zobelschen Pilgerhaus? geboren und starb 1716 in Schwedt.

Er gehörte als Knabe der großen evangelischen Kantorei der Barfüßerkirche Augsburg an. Lehrbuch war hier noch immer das „Compendium musicae” von Adam Gumpelzhaimer?, dessen Bild noch heute unter der Empore der Barfüßerkirche zu sehen ist.

Am 4. Juli 1661 wurde Johann Fischer mit dem üblichen Zehrgeld aus der Kantorei entlassen und ging nach Paris, wo er fünf Jahre lang bei Jean Baptiste Lully den Dienst eines Notisten versah.

1674 kehrte er nach Augsburg zurück. Inzwischen hatte er durch eine auswärtige Heirat das Bürgerrecht in Augsburg verloren, wurde jedoch unter die evangelischen Hochzeitsmusikanten aufgenommen.

An der Barfüßerkirche wurde er 1677 als einer der vier „Ordinari musicanten” angestellt. Hier hatte er Kompositionen für hohe Kirchenfeste zu liefern, für kirchenmusikalische Aufführungen zu sorgen, Hochzeits- und Trauermusiken für Beerdigungen zu komponieren, aber auch Tanzmusiken für Hoffeste zu organisieren.

Bis 1683 war er Musiker der Barfüßerkirche, aus dieser Zeit haben sich rund 60 Kompositionen erhalten.

Weblinks


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