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Evangelisch-Lutherische Dreifaltigkeitskirche

Eine evangelische Jugendstil-Kirche in Augsburg-Göggingen.

Allgemeines

Die Adresse der Kirche ist Von-Cobres-Straße 2, doch das Pfarramt zur Kirche hat die Adresse Klausenberg 1. Damit liegt das evangelische Gemeindeensemble in direkter Nähe zur Katholischen Pfarrkirche Sankt Georg und Michael? am Klausenberg. An der Von-Cobres-Straße liegt ein Eingang zum Kirchhof mit Kolonnaden.

Der Grundriss der Kirche ist rechteckig. Wie bei den frühen Christen wird der Chor durch eine nach Osten ausgerichtete Apsis abgeschlossen. Der Innenraum ist ein holzverschalter Saal, über dem sich ein Tonnengewölbe spannt. Insgesamt können etwa 600 Gläubige in der Kirche Platz finden.

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Geschichte

Der Bau der Kirche geht auf den protestantischen Kirchenbau-Verein Göggingen zurück, der 1898 gegründet und 1977 in Evangelischer Verein A. D. e. V.? umbenannt wurde. Schon 1808 legte der Architekt Richard Senf aus München den Plan für einen Betsaal vor, der etwa 400 Sitzplätze bieten sollte, doch dieser Plan wurde verworfen. Statt dessen kam der Münchener Architekt Ulrich Lang zum Zug, der 1909 mit Plänen für den Bau eines kombinierten Gemeindehauses begann.

Langs Pläne fanden beim protestantischen Kirchenbau-Verein Göggingen Gefallen und so begann man 1911 eine Kirche mit Gemeindehaus in Jugendstilformen zu errichten, die den Erfordernissen eines Vorortes entsprach, wie man damals formulierte. Unter dem Baumeister Peter Müller wurde der Kirchenbau im Jahr 1912 fertiggestellt. Die kirchliche Weihe fand am 22. Dezember 1912 statt.

1938 wurde der Jugendstil-Sternenhimmel der Kirche übertüncht und man weitere kleine Änderungen des Innenraums vor.

Nachdem die Dreifaltigkeitskirche kurioserweise 50 Jahre keinen Namen hatte, erhielt sie ihren heutigen Namen 1962.

1964/65 folgte eine grundlegende Renovierung und 1991 nahm man sich der Außeninstandsetzung an.

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Die Geschichte der Gemeinde selbst beginnt in den 1890er Jahren, als sie von der Pfarrei Sankt Anna mitbetreut wurde und die Gottesdienste in der Kirche Sankt Johannes?, also in der Kapelle der Hessing-Kliniken, abgehalten werden. 1919 wird die Gemeinde dann Tochtergemeinde von Sankt Anna, bevor sie im Jahr 1923 ihre Selbständigkeit zugesprochen bekommt.

1964 richtet die evangelische Kirche eine Vikarstelle an der Dreifaltigskeitskirche ein, um von hier aus die Protestanten Inningens seelsorgerlich betreuen zu können. Weil aber die Gemeinde der Dreifaltigkeitskirche in Göggingen stark wächst, musste man 1981 die Vikarstelle in eine Pfarrstelle umwandeln und errichtete 1983 in der Friedrich-Ebert-Strasse 20 ein weiteres Pfarrhaus. Zu der Gesamtgemeinde gehört nun Göggingen, Inningen, Bergheim und Leitershofen?, das zu Stadtbergen gehört. Ende 1997 hatte die Gesamtgemeinde etwa 4.600 Mitglieder.

Details

Bau

Im Inneren sind die Sitzbänke radial angeordnet. Es gibt eine Orgelempore und seitliche Emporen, auf denen Gemeindemitglieder sitzen können. Neben dem Betraum liegt noch ein Gemeindessaal im Westen. Dazwischen liegt eine hohe Falttür mit drei Achsen und in naturfarbenem Holz. Durch die Öffnung dieser Tür kann der Betsaal um die Fläche des Gemeindesaals vergrößert werden, wenn der Bedarf dazu besteht.

Holz hat in der Kirche eine breite Verwendung gefunden. So ist die Decke aus bemalten Holzbalken, aber auch die Emporenbrüstungen, die Kanzel und die Sakristeitür, in die man die Jahreszahl "1912" eingeritzt hat. An der Kanzel mit ihren Kerbschnitten zeigen sich schon expressionistische Motive und ein von der Volkskunst inspirierter Stil.

Im Obergeschoß des Gemeindehauses befindet sich ein kleinerer Gemeindesaal, über dem früher noch eine Gemeindeschwester wohnte. In den Gemeindesaal gelangt man sowohl vom Süden wie vom Norden durch zwei Haupteingänge, in deren Tympana der Vater des Architekten, der Bildhauer Herman Lang, je ein glasiertes Terrakotta-Relief eingearbeitet hat. Die Fenster der Kirche wurden 1912 von dem Glasermeister Eichleitner?, der auch Bürgermeister von Göggingen war gestiftet. Hinter dem nördlichen Eingang der Kirche erhebt sich der Kirchturm, dessen Fenster der Wendeltreppe im Inneren folgen und damit versetzt sind. An den Turmecken befinden sich steinerne Zerkugeln, die Wechselzonen markieren. Die verschiedenen Zonen des Turms haben breit getreppte Übergänge. Der Abschluss des Turmes ist zylinderförmig und weist längliche Klangschlitze über einem Mauerring auf. Eine hohe glockenförmige Haube schließt - ähnlich wie bei der Herz-Jesu-Kirche in Pfersee den Turm ab.

Längst hat man im Westen eine ursprüngliche Mauer durch einen Lattenzaun ersetzt. Immer noch ist aber ein fünfachsiges Torhaus in Kolonnadenform Mittelpunkt der Umgrenzung.

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Gemeindeleben

Die Dreifaltigkeitsgemeinde setzt in der Jugendarbeit einen Schwerpunkt. Geleistet wird sie von Jugendlichen für Jugendliche. Jugendliche werden dafür speziell ausgebildet.

Gottesdienste

Regelmäßige Gottesdienste finden statt:

Monatliche Gottesdienste finden statt:

Gottesdienste

Regelmäßige Gottesdienste finden statt:

Monatliche Gottesdienste finden statt:

Adresse

Evangelisch-Lutherische Dreifaltigkeitskirche
Klausenberg 1
86199 Augsburg

Tel. 0821/91182
Fax. 0821/96227

Sekretariat
E-Mail: pfarramt.dreifaltigkeit.a(@)elkb.de
Öffnungszeiten:
Mo - Fr: 9 - 12 Uhr
Do: 14 - 16 Uhr

Weblinks


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