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Ehemalige Ladehöfe Augsburg

ein geplantes Bauprojekt in der Augsburger Innenstadt nahe des Hauptbahnhofs

Allgemeines

Augsburg besitzt drei ehemalige Ladehöfe, die seit vielen Jahren nicht mehr genutzt wurden, aber bis 2017 auch nicht bebaut wurden. Das Gelände dieser früheren Ladehöfe ist eines der wenigen großen Areale in zentraler Lage Augsburgs, die noch bebaut und für Wohnungen genutzt werden können.

Geplant wurde deshalb ein Wohnquartier, um die Augsburger Wohnungsnot etwas zu lindern und das Gelände zu revitalisieren. Das Wohnquartier umfasst etwa 5,4 Hektar Gelände, doch werden nur 1,4 Hektar für Wohnungen genutzt, weil die restlichen Flächen einem neuen Regionalbus-Terminal und einer Kindertagesstätte gehören. Dazu kommen noch Büros, Dienstleister, Einzelhandel und ein Hotel. So bieten die ehemaligen Ladehöfe Augsburgs etwa 230 Wohnungen. Für Stellplätze sind Tiefgaragen unter den jeweiligen Gebäuden vorhanden.

Geschichte

Die Beschluss-Vorlage für die ehemaligen Ladehöfe wurde am Donnerstag, 6. April 2017 im Bau- und Konversionsausschuss? der Stadt Augsburg besprochen.

Ab September 2013 verlegten die Stadtwerke Augsburg eine Fernwärmeleitung, um das Neubaugebiet der Ladehöfe am Hauptbahnhof an die Fernwärmeversorgung? anzuschließen, weshalb zeitweise die Einfahrt von der Frölichstraße? in die Viktoriastraße nicht mehr möglich war. Die Arbeiten gehörten zu einem neuen Bauabschnitt der Mobilitätsdrehscheibe auf der Seite des Fuggerstadt-Centers und des Bahnhofsvorplatzes?.

Details

Die ehemaligen Ladehöfe sind in drei Bereiche gegliedert.

Der Innere Ladehof schließt sich südöstlich des Hauptbahnhofs an der Gleisanlage an. Hier kommt ein bis zu sechsgeschossiger offener Gebäuderiegel zu stehen, in dem ein Hotel, Büros und Dienstleistungs-Angebote untergebracht sind. Hier ist auch der Standort für das Regionalbus-Terminal mit vier Abfahrts- und zehn Buswarteplätzen. 2017 schätzte man die Kosten für die Bebauung des Inneren Ladehofs auf etwa vier Millionen Euro.

Der Mittlere Ladehof bietet ein neues Wohnquartier mit einer Mischung aus Wohnen und Arbeiten. Dazu helfen Lärmschutzwände und eine schallabschirmende Bebauung, um die vier- bis sechsgeschossigen Bauten vor Geräuschen zu bewahren. Hier ist auch der Ort der fünfgruppigen Kindertagesstätte (zwei Krippen-Gruppen, zwei Kindergarten-Gruppen und eine Hort-Gruppe).

Auf dem Gelände des Äußeren Ladehofs kommen an der Alpenstraße drei bis viergeschossige Stadtvillen zu stehen. Zur Gögginger Brücke ist ein ein Bau mit einem Mix aus Einzelhandel, Dienstleistung und Wohnen ausgerichtet. Um den Eingang zur inneren Stadt zu betonen, ist der Bau mit acht Geschossen etwas akzentuiert. Im Erdgeschoß gibt es eine Verkaufsfläche für ein Lebensmittel-Vollsortiment (rund 1.800 Quadratmeter) und eine Drogeriemarkt-Kette (circa 600 Quadratmeter). Kundenparkplätze finden in einer Tiefgarage Platz.

Weblinks


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