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Diskussionen um die Augsburger Maximilianstraße

Ausbau zur "Kaisermeile"?

Schon seit Jahrzehnten gibt es hitzige Diskussionen in der Stadt, wie man die Maximilianstraße am besten gestaltet. Im Laufe der Jahre wurden die unterschiedlichsten Vorschläge gemacht. Es gab Pläne, die Maximilianstraße zu unterkellern und mit einer Tiefgarage auszustatten, andere wollten sie komplett zur Fußgängerzone machen oder begrünen. Die Gegner dieser Pläne setzten sich für den Individualverkehr ein, weil sonst Geschäfte in der Innenstadt sterben würden.

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Die Stadt möchte der oberen Maximilianstraße ihren alten Stellenwert zurückgeben und sie zur "Kaisermeile" umgestalten, was zumindest zu einer starken Einschränkung des Individualverkehr führen soll. Auch eine Straßenbahnlinie soll durch diesen Teil der Maximilianstraße geleitet werden. Die Fußwege sollen verbreitert werden, um mehr Platz für Straßencafés zu schaffen und das Nachtleben noch mehr zu fördern - was jedoch nicht auf die Liebe der Anwohner trifft. Schon jetzt ist vielen die Verwendung der Maxstraße als Partymeile Augsburgs ein Dorn im Auge. Die Cafés, Bars und Discos seien schon jetzt zu viel und zu laut, gehört doch die Augsburger Maxstraße zu den deutschen Straßen mit der höchsten Kneipendichte. Bei schönem Sommerwetter feiert man hier bis in den frühen Morgen, egal an welchem Tag.

Aber die Stadt möchte hier auch mehr Einkaufsmöglichkeiten schaffen, besonders für gehobeneres Publikum. Teure Boutiquen, 1a-Gastronomie: das wären die Ansiedlungen, die sich die Stadtplaner im Umfeld des 5-Sterne-Hotels Steigenberger Drei Mohren? wünschen. Oder Exotisches wie die Welser Kuchl? ein gastronomischer Betrieb im Keller des Stiermann-Hauses?, in dem man in mittelalterlichem Ambiente und auf mittelalterliche Weise Gerichte nach Philippine Welser zu sich nehmen kann.

So schnell wird aber wohl nichts mit den städtischen Plänen. Die Augsburger sind nicht die schnellsten, wenn es um die Umgestaltung vertrauter und liebgewonnener Bereiche ihrer Stadt geht.

Straßenbahn durch die Prachtmeile

Anfang des Jahres 2013 diskutierten Bürger und Politiker Augsburgs über die Frage, ob nach der Umsetzung der Mobilitätsdrehscheibe dauerhaft eine Straßenbahnlinie durch die Maxstraße führen wollte. Während des Umbaues des Königsplatzes hatte die regelmäßige Bahn durch die Straße viele Anhänger gefunden. Dabei ging es um das Bild, das für die Maxstraße entwickelt werden sollte: Stärkung des ÖPNV?, Reduzierung und Einschränkung des Autoverkehrs, Verkehrsberuhigung oder Einrichtung einer Fußgängerzone in der Maximilianstraße.

Zuvor gab es schon einen Grundsatzbeschluss für eine Straßenbahnlinie in der Maxstraße. Dieser wurde in den Diskussionen um den Bebauungsplan 500? sowie um den Bebauungsplan Beidseits der Maxstraße? als Basis vorausgesetzt. Allerdings meldeten sich nun Stimmen aus dem bürgerlichen Lager, die diesen Beschluss nicht mehr umsetzen wollten.


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