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Details zum Theater Augsburg

Sparten

Ballett

Das Theater Augsburg hat eine eigene Ballettcompany. Die jungen Künstler dieser Truppe erproben sich immer wieder mit eigenen Stücken als Choreografen und entwickeln gemeinsam mit ihren Ensemblekollegen tänzerische Szenen und Miniaturen, in denen sie zum Teil erstmals ihr schöpferisches Potenzial ausloten können.

Spielorte

Der wichtigste Spielort ist das Stadttheater Augsburg?. Daneben wird die Komödie, die Freilichtbühne und der Hoffmann-Keller bespielt. Das Philharmonische Orchester, das zum Theater Augsburg gehört, bespielt die Augsburger Kongresshalle?. Nicht zu vergessen: Im Foyer des Stadtheaters Augsburg? werden regelmäßig Lesungen abgehalten.

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Neben diesen Spielorten ist auch noch der Theater-Container zu nennen. Damit wird ein Bühnenprovisorium in Augsburg bezeichnet, das etwa 15 Jahre lang dem Theater Augsburg Aufführungen ermöglichen soll. Am 14. Juni 2011 meldete die Augsburger Allgemeine, dass bei einer zweiten Ausschreibung für den auf 5,3 Mio. Euro geplanten Theater-Container insgesamt 14 Firmen das Leistungsverzeichnis von der Stadt Augsburg angefordert hätten und der Theater-Container als Spielstätte ab 2012 verfügbar sein soll.

Als Name für die Interimsspielstätte des Stadttheaters wurde nach langen Diskussionen der Name „Brecht-Bühne“ gewählt. Diese Bühne wurde als Container hinter dem Großen Haus errichtet, um während der Sanierungsarbeiten eine Ausweichspielstätte zu haben. Auffällig an der Bühne wurde der rote „Vorhang“ an der Außenfassade der Spielstätte gestaltet. Ende April 2012 wurden die Bauarbeiten abgeschlossen. Offiziell eröffnet wurde die Interimsspielstätte mit dem Stück „Mann ist Mann“ von Bertolt Brecht am 2. Mai 2012.

Finanzsituation

Es ist ein offenes Geheimnis, dass öffentliche Theater subventioniert werden. Das ist natürlich auch in Augsburg so. Im Laufe der Jahre hat der Freistaat Bayern? laut Peter Grab vom 13. September 2013 folgendermaßen unterstützt:

  • 1999: 5.471.000 €
  • 2000: 5.573.000 €
  • 2001: 5.420.000 €
  • 2002: 5.700.000 €
  • 2003: 5.700.000 €
  • 2004: 5.750.000 €
  • 2005: 5.365.000 €
  • 2006: 5.365.000 €
  • 2007: 5.365.000 €
  • 2008: 5.750.000 €
  • 2009: 5.800.000 €
  • 2010: 5.800.000 €
  • 2011: 6.200.000 €
  • 2012: 7.400.000 €
  • 2013: 7.900.000 €

Man ersieht aus diesen Zahlen, dass derFreistaat Bayern? seine Zuschüsse für das Augsburger Theater 2005 um 335.000 Euro im Jahr kürzte. Die Stadt Augsburg nahm als Oberzentrum diese Kürzung hin und hielt den Spielbetrieb wie gewohnt aufrecht, um der kulturellen Einrichtung strukturelle Einbußen zu ersparen. Im Jahr 2007 ist so ein Defizit von 1,8 Mio. Euro aufgelaufen, weshalb der Stadtrat eine Aufstockung des städtischen Zuschusses pro Jahr um 600.000 Euro beschloss.

Das städtische Kulturreferat? verwies damals darauf, dass das Theater positive Kennzahlen aufweise. Die Besucherzahlen lägen kontinuierlich zwischen 240.000 und 250.000. Man habe die Einspielergebnisse erhöht, die Personalkosten reduziert und im Vergleich zu 18 anderen deutschen Häusern mit mehreren Sparten habe das Augsburger Theater den geringsten Betriebskostenzuschuss (etwa 70 Euro pro Besucher in der Spielzeit 2003/2004).

Das Augsburger Kulturreferat? nahm damals Bezug auf den Bayerischen Rechnungshof und war überzeugt, dass das städtische Theater "wirtschaftlich" arbeite. Während manche Augsburger darauf verwiesen, dass ein Privatunternehmen mit einer solchen Bilanz schon längst hätte dichtmachen müssen, hielten andere diesen Hinweis für Polemik und völlig unpassend, weil Kunst und Kultur das Lebenselixier einer Gesellschaft seien. Wenn diese fehlen würden, hätten wir nur noch Verrohung und völligen Werteverlust. Und es gebe immer noch sehr viele junge Menschen, von Schülern bis hin zu Studenten, die ein Theater mehr schätzten als billigste Unterhaltung á la Dschungelcamp. Deshalb sei das Geld von Steuerzahlern zum Ausgleich des Defizits von städtischen Theatern wichtig und sinnvoll.

Auszeichnungen

2008 wurde der Regisseur Jan Philipp Gloger, der in der Spielzeit 2008/2009 am Theater Augsburg "Emilia Galotti" inszenierte, für seine Inszenierung von Goethes "Clavigo" am Theater Augsburg bei den Bayerischen Theatertagen? mit dem Regie-Preis ausgezeichnet.

Nach dreijähriger Ausbildung zur Maßschneiderin-Damen am Theater Augsburg wurden 2009 zwei Gesellinnen für ihre herausragenden Leistungen in der Gesellenprüfung ausgezeichnet: Eva Kuppelmayer und Frances Maslin. Als Gesellenstück nähte Frau Kuppelmayer ein Kostüm mit doppelreihigem Schnitt, Frau Maslinb verwendete wollige Materialien bei der Umsetzung. Die Lehrwerkstatt der Kostümabteilung des Theater Augsburg, seit 2007 unter der Leitung von Frau Claudia Neumann, bildete 2009 sechs Auszubildenden aus und vermittelte einer Praktikantin die handwerklichen Fertigkeiten für diesen Beruf.


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