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Dempf, Peter

Ein Augsburger Autor, der sich dem historischen Roman widmet und hin und wieder Fantasy schreibt.

Leben

Geboren wurde Peter Dempf 1959 in Augsburg. Schon in frühester Kindheit faszinierte ihn die Welt der Bücher. Mit etwa 12 Jahren begann er mit ersten Schreibversuchen, indem er Heftchenromane ergänzte.

Nach dem Abitur am Jakob-Fugger-Gymnasium studierte er für das Lehramt an Gymnasien Deutsch, Geschichte und Sozialkunde an der Universität Augsburg, besuchte aber auch Vorlesungen in München und Mannheim. Sein Studium schloss er mit dem bayerischen Staatsexamen ab. Danach lehrte er am städtischen Adolf-Weber-Gymnasium in München und wurde zum Oberstudienrat befördert. 2005 wechselte er auf das Justus-von-Liebig-Gymnasium? in Neusäß bei Augsburg. Dort ist er heute Seminarlehrer für Geschichte.

Im Jahr 1983 begann er kulturhistorische Funkessays für den BR, Beiträge in Fachzeitschriften, Filmmanuskripte, Schulbücher, Erzählungen und Gedichte und Romane zu schreiben.

Nach dem zweiten Staatsexamen führte ihn eine kurze Zeit der Orientierung durch verschiedene Berufe: Dozent für Deutsch als Fremdsprache, Trainer für Körpersprache und Rhetorikcoach für Industriebetriebe, Bereich Verkaufstraining, freier Schriftsteller, Europareisender.

Seine erfolgreichen Romane starteten 1999 mit dem „Geheimnis des Hieronymus Bosch“ im Eichborn-Verlag, der ihn auch überregional bekannt machte.

Im November 2010 präsentierte Peter Dempf bereits die dritte Folge seiner Kinderbuchreihe „Rabenbande“ im tim. „Spione in der Textilfabrik“ erschien im Wißner Verlag und handelt davon, dass Unbekannte Motive aus den wertvollen Musterbüchern gestohlen haben. In ihrem spannenden Abenteuer sind Hassan, Jelena und Max zusammen mit dem Raben Lukullus den Musterdieben dicht auf den Fersen. Dabei warten jede Menge Überraschungen auf die Hobbydetektive. Und bevor sie sich umschauen, geraten sie in eine packende Zeitreise, die sie ins Augsburg des 18. Jahrhunderts führt.

Mittlerweile hat er eine breite Palette an Romanen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht, arbeitet für verschiedene große deutsche Verlage (Eichborn, Droemer-Knaur, Lübbe) und wird in acht Sprachen übersetzt.

Zur Zeit lebt er in Stadtbergen bei Augsburg mit seiner Frau und vier Kindern.

Werk

Peter Dempf lehnt die im deutschsprachigen Raum gebräuchliche Unterscheidung zwischen so genannter "ernster" Literatur und Unterhaltungsliteratur ab. Er will spannende Lektüre bieten, dabei aber auch Wissen vermitteln und einen fundierten Zugang zu den geschilderten Zeiten ermöglichen. Er bevorzugt eine leicht verstehbare Sprache und zählt Lion Feuchtwanger, Franz Werfel, Helmut Krausser, Umberto Eco und Ken Follet zu seinen Vorbildern.

Romane

  • „Magritta. Selbstmord einer Schülerin“, Augsburg 2000, (Jugendroman)
  • „Das Reichstagskomplott“, Stadtbergen 1997, (Jugendroman)
  • „Aus dieser anderen, ferneren Welt“, Stadtbergen 1997
  • „Das Geheimnis des Hieronymus Bosch“, Frankfurt 1999
  • „Sagenhaftes Augsburg“, Augsburg 2000
  • „Der Teufelsvogel des Salomon Idler“, Frankfurt 2000
  • „Das Vermächtnis des Caravaggio“, Frankfurt, 2002
  • „Die Herrin der Wörter“, München 2004, (Jugendroman)
  • „Mir ist so federleicht ums Herz. Ein Mozart-Roman“, Frankfurt 2004
  • „Der Traumfänger“, ars-Edition, Frühjahr 2005 (Bilderbuch)
  • „Das Amulett der Fuggerin“, Lübbe-Verlag, Frühjahr 2006 (Roman)
  • „Die Abenteuer der Rabenkinder“, Bd 1, Die Münzfälscherbande“, August 2006 (Kinderbuch)
  • „Die Abenteuer der Rabenkinder“, Bd 2, Der Wasserbischof“, Oktober 2006 (Kinderbuch)
  • „Die Sterndeuterin“, Lübbe-Verlag, Frühjahr 2007 (Roman)
  • „Die Judasverschwörung“, Weltbild-Verlag, Augsburg 2007 (Jugendroman)
  • „Die Botschaft der Novizin“, Lübbe-Verlag, August 2008 (Roman)
  • "Das Haus der roten Dämonen", random house, Früjahr 2010 (Jugendroman)

Dramen

  • „Ulrich Schwarz“, Uraufführung an Theater Augsburg, 13. April 2002.
  • „Hoffmann“, Theater Augsburg, Spielzeit 2003/04, Uraufführung als Lesestück an Theater Augsburg, 19. April 2004.
  • „Kaffeesatzlesen“, Kurzdrama, Uraufführung in Augsburg, 01. März 2008

Filme bei FWU (Auswahl)

  • Schach dem König. Die Auseinandersetzung zwischen König und Parlament
  • Was soll aus Deutschland werden? Alliierte Besatzungsherrschaft 1945-49
  • Alltag, Kunst und Kultur. Weimarer Republik
  • Olympische Spiele in der Antike
  • Ägypten I und II
  • 1968
  • Das Frankenreich
  • DVD „Deutscher Kolonialismus“

Rundfunkarbeiten (Auswahl)

  • "Vertraue auf Gott. Die Geschichte des Mahdi", B2, Diese unsere Welt, 27. Oktober 1991.
  • "Das Geheimnis der Megalithen", B2, Diese unsere Welt, 20. Dezember 1992.
  • "Töten für Allah. Die Geschichte der Assassinen", B2, Diese unsere Welt, 17.April 1994/Sept. 05.
  • "Aufbruch zum achten Kontinent. Die Geschichte der Tauchfahrten", B2, Diese unsere Welt, 13. Oktober 1996.
  • „Caravaggio“, B2, Diese unsere Welt, 9. Juni 2002.

Erzählungen/Lyrik (Auswahl)

  • "Mein Leben, eine Überraschung. Über Xizhi Nieh, China, in: Fluchtpunkt Augsburg, SoSo-Verlag, Augsburg 1993
  • "Die Vaterstadt, wie find ich sie doch?" Brechts Rückkehr, Stadtbergen 1995
  • Kopfreise-Gestern. 14 Skizzen, Stadtbergen 1995
  • Mondträume. Der Japangarten. Gedichte, Stadtbergen 1995
  • "Als die Wölfe kamen" (Erzählung), "Jüdischer Friedhof", "Kinder der Steine" (Lyrik), in: Keine laute Provinz. Erzähler aus dem Schwäbischen, hg. v. Peter Fassl und Berndt Herrmann, Konrad Verlag 1996.
  • "Der Meister des Bambino Vispo", in: Draculas Rückkehr, hg. v. Arno Löb, Weitbrecht Verlag 1996
  • „Die Weide“, Gegenwind 14. Zeitschrift für Literatur, November 1999, S. 18-23
  • „Brandzeichen“, Gegenwind 21. Zeitschrift für Literatur, Januar 2006, S. 43-58
  • „Frieden ist“, Gegenwind 23. Zeitschrift für Literatur, November 2006, S. 27-37

Auszeichnungen

1987 gab es den Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt in der Sparte politisches Gedicht für ihn.

1989 erhielt er den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg für Literatur.

1999 wurde er Preisträger des Bayerisch-Schwäbischen Literaturpreises? "Irseer Pegasus".

2001 bekam er den Kunstpreis des Landkreises Augsburg?

2005 erreichte er beim Bayerisch-Schwäbischen Literaturpreis? den dritten Platz.

Kritik

"Peter Dempf kann wunderbar erzählen!" (Augsburger Allgemeine)

"Seine Romane sind lebendige Beiträge zu einer Kunstgeschichte, die dem Leser Vergangenes nahe bringt und es ihm möglich macht, das früher Geschehene gleichsam als gegenwärtig zu erleben." (aus der Begründung zum Kunstpreis des Landkreises Augsburg?)

"Der Autor muss ja nun nicht jedes Jahr mit einem neuen dickleibigen Roman aufwarten, aber weiterschreiben sollte er unbedingt." (Berliner Lesezeichen)

Weblinks


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