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Deamaschnacklabuam

Weiß-blauer kabarretistischer Denkanstoß aus Augsburg

Musik fürs Kabarett

Mit bajuwarischem Outfit, volkstümlichen Liedgut und einer tumben Lebenseinstellung, dem Zeitgeist auf den Zahn fühlend, betraten die "Deamaschnacklabuam" Mo Spann, Mike Hänsch und Rolf Thym 1984 mit ihrem Denkanstoß "G´scheppert hot´s" die Augsburger Kabarett -Szene. In ihrer weiß-blauen Diktion ließ das Trio mit ihren Gästen Rosi Hees und Rüdiger Schablinski zwei Welten aufeinanderprallen: Hier die drei einfältigen Holzhauerburschen, die abseits der hektischen Welt über dieselbe in ihrer einsamen Jausenhütte lamentieren — und dort die plötzlich hereinschneienden geschäftigen Wahlkampforganisatoren einer Partei, der es seit Jahrzehnten nicht gelingen mag, in Bayern regierungsmäßig Fuß zu fassen.

Mit "Nachmietersintflut" war den Deamaschnacklabuam etwas gelungen, "was recht schwierig ist: Unterhaltung, die nachdenklich macht, ohne verbiestert zu wirken" (AZ). "Mo Spann, Mike Hänsch und Rolf Thym schockieren mit Sprüchen, schlüpfen in die unterschiedlichsten Figuren, mal witzig und spritzig, dann wieder zynisch und sarkastisch", urteilte die StadtZeitung. Und weiter mein¬te sie: "Mit ihrer Mischung aus rasanter, stilistischer Abfolge und Grotesken passen sie in keine der üblichen Schablonen. All das ergibt Witz, Satire, Vitalität und Treffsicherheit."

Aus den Deamaschnacklabuam formierte sich 1985 die "Kommision zur Verhütung der 2000-Jahrfeier".

Besetzung

  • Mo Spann
  • Mike Hänsch
  • Rolf Thym

Weblinks


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