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Busverkehr

Allgemeines

Der Bus-Verkehr innerhalb des AVV soll flexibel die Flächen erschließen – in der Stadt und der Region Augsburg. Am Stadtrand soll er als Zubringer zur Straßenbahn genutzt werden. Nur dort, wo keine Straßenbahn vorhanden ist, soll er Rückgratfunktionen im ÖPNV übernehmen. Innerhalb der Stadt sollen Busse die Verbindung der Hauptachsen übernehmen.

Rufbusse bzw. Sammeltaxi übernehmen in Gebieten mit dünner Besiedlung die Verbindung im im ÖPNV.

Geschichte

2000 bis 2010

Im Jahr 2005 umfasste der Bus-Verkehr in Augsburg 20 Linien und 5 Nachtbuslinien mit einer Gesamt-Fahrstrecke von 162 Kilometern. Die Strecken wurden mit 108 Fahrzeugen abgedeckt.

Noch 2006 verkehrten etwa ein Drittel der Busse in Augsburg mit Diesel. Die Stadt plante jedoch, alle ihre Busse bis zum Jahr 2010 auf den umweltschonenden Ergasbetrieb umgestellt zu haben.

2011 bis 2020

2011 begannen die Stadtwerke Augsburg ihre Busflotte mit Bio-Erdgas aus agrarischen Abfällen anzutreiben.

Ab 10. Februar 2014 wechselten die Buslinien 22 und 23? in den Zeiten des 20-Minuten-Taktes vor Einfahrt in den Königsplatz jeweils die Linie – die Fahrzeuge der Linie 22 werden zur Linie 23? und umgekehrt. Damit wurden während des 20-Minuten-Taktes zwischen 9 und 15 Uhr sowie nach 19 Uhr und an Samstagen lange Standzeiten an den Endhaltestellen in der Firnhaberau vermieden.

Am Wochenende 12./13. Juli 2014 veranstalteten die Stadtwerke Augsburg unter dem Titel "I love Bus" einen Familien-Erlebnistag. Jeweils von 10 bis 15 Uhr gab es im swa Busbetriebshof an der Lechhauser Straße 22 Informationen, Rundfahrten, Aktionen, Führungen, Spiel und Unterhaltung. Die Stadtwerke gaben mit dem Wochenende den Bürgern Einblicke, was es bedeutet täglich und rund um die Uhr die rund 100 Erdgas-Busse Augsburgs pünktlich und zuverlässig auf "Linie" zu bringen. Dabei konnten die Besucher auf "Entdecker-Tour" durch den Busbetriebshof mit Buswerkstatt oder Waschhalle gehen und bekamen Erläuterungen der swa-Mitarbeiter. Außerdem wurde vom Gefängnisbus über den Londoner Doppelstöcker bis hin zum Bücherbus eine breite Bus-Modellpalette vorgestellt.

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Erdgas-Gelenkbusse der Baureihe Citaro NGT, Augsburg 2016 - (c) by swa/Thomas Hosemann

Im August 2015 führten die Stadtwerke Augsburg den Vordereinstieg bei allen ihren Buslinien ein und stellten schon im September 2015 fest, dass der Barverkauf von Fahrkarten um 25 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zulegte.

Im Oktober 2015 starteten die Stadtwerke Augsburg ihr kostenloses WLAN-Angebot in Bussen. Zum Start war der mobile Zugriff auf das Internet in 60 Bussen möglich.

Am Mittwoch, den 24. November 2016, nahmen die Stadtwerke Augsburg zehn neue Mercedes-Busse zusammen mit drei Spielern der Augsburger Panther in Betrieb. Schon im März 2016 waren die ersten 13 Erdgas-Gelenkbusse der Baureihe Citaro NGT auf Linie gegangen. Die Busse wurden von einem neu entwickelten Motor und wie alle swa-Busse umweltschonend und CO2-neutral mit Bio-Erdgas - 1 - angetrieben. Damit hatten die Stadtwerke Augsburg damals die umweltfreundlichste Busflotte einer deutschen Großstadt. Dass die neuen Busse besonders umweltschonend unterwegs waren, hatte eine Studie bestätigt. Im Praxistest hatte das Institut für Angewandte Nutzfahrzeugforschung und Abgasanalytik (Belicon) an der Hochschule Landshut geringere Abgaswerte mit Stickoxiden oder Kohlendioxid gemessen als bei allen anderen Motortypen. Viele Augsburger kritisierten jedoch, dass zum ersten Mal Mercedes-Busse statt Busse der heimischen MAN angeschafft wurden. Mercedes war aus einem rechtlich vorgeschriebenen, europaweiten und standardisierten Ausschreibungsverfahren hinsichtlich Qualitätsanforderungen und Wirtschaftlichkeit eindeutig als Gewinner hervorgegangen. Eine willkürliche Vergabe an einen Hersteller war rechtlich nicht möglich.

Im Januar 2017 erhielten die Stadtwerke Augsburg für ihre Erdgas-Busflotte den "Internationalen Busplaner Nachhaltigkeitspreis" verliehen. Damit würdigte der Busplaner des Huss-Verlags den Einsatz von Erdgasbussen mit regenerativem Bio-Erdgas (CNG) in Augsburg. Gegenüber Dieselbussen entstehen durch Bio-Erdgas-Busse etwa 95 Prozent Stickoxide weniger und fast keine Rußpartikel. Den Preis erhielten die Stadtwerke Augsburg in der Kategorie "Busunternehmen mit nachhaltigem Management im Bereich Öffentlicher Sektor" vor der Hamburger Hochbahn und den Kölner Verkehrsbetrieben. Selbst Elektrobusse hätten eine schlechtere Gesamtbilanz als die Augsburger Bio-Erdgas-Busse.

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Auszeichnung für den Bio-Erdgas-Antrieb ihrer Busflotte: Die Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg Dr. Walter Casazza (li.) und Alfred Müllner erhalten von Julia Lenhardt von der Busplaner-Redaktion den Internationalen Busplaner Nachhaltigkeitspreis 2017. Foto: swa / Jürgen Fergg

Schon im März 2017 mussten die Augsburger Stadtwerke wegen eines möglichen technischen Defekts die Mercedes-Busse des Typs "Citaro C 2 Step 3" aus dem Fahrbetrieb nehmen. Die 23 Erdgasbusse waren im März und November 2016 in Betrieb genommen worden. Grund für den Rückruf waren technische Mängel bei der Türsteuerung. Allerdings konnten die Mercedes-Citaro-Busse der Stadtwerke Augsburg schon ab Samstag, den 1. April 2017 wieder im Regelbetrieb fahren, da ein Update der Türsteuerungssoftware die Fehler beseitigte.

Details

Einzelne Linien


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