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Bürgermeister-Fischer-Straße

Allgemeines

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Geschichte

Juden durften von 1438 bis 1806 nur durch das bis 1860 hier stehende Gögginger Tor? in die Stadt Augsburg treten. Für den Durchgang mussten sie sogar bezahlen. Nur in Begleitung war ihnen der Durchgang gestattet. Damit war die heutige Bürgermeister-Fischer-Straße die Straße Augsburgs, auf der man die meisten Juden sah.

1906 eröffnete Hugo Landauer? in der Bürgermeister-Fischer-Straße ein Geschäft der Brüder Landauer. Wo heute das Haus Nummer 9 an der Ecke zum Königsplatz steht, ließ die Firma 1912 ein großes Kaufhaus bauen. Im ersten Stock befand sich ein Café und im dritten Stock ein Restaurant mit koscherer Küche, in dem auch Juden? essen konnten. Dieses Kaufhaus mussten die Landauers 1934 im Zuge der Arisierungen? durch die Nationalsozialisten? ihrem Mitbesitzer A. Golisch verkaufen. 1944 wurde das Gebäude durch Bomben zerstört und erst 1949 wieder errichtet.

Im Vorgriff auf Arbeiten an der Gehwegoberfläche erneuerten die Stadtwerke Augsburg (swa) eine Stromleitung im nördlichen Bereich der Straße (Hausnummern 2 bis 10) im Mai 2014. Die Arbeiten dauerten etwa drei Wochen.

Details

Lage

Weblinks


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