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Brunnenbach

ein Augsburger Bach, der seit Mittelalter Augsburg über viele Jahrhunderte mit Trinkwasser versorgte

Allgemeines

Der Brunnenbach hat mehrere Quellen im Lech-Auwald südlich von Augsburg. Nach der Eiszeit drückten starke Grundwasserströme im Schwemmschotter des Lechfelds nach Norden. Dort speisten sie Quellen, denen Bäche entspringen, die nach Norden fließen, traditionell "Gießer" genannt. Im späten Mittelalter vereinigten Wasserfachleute das Wasser mehrerer dieser "Gießer" zu einem Bach, den sie Brunnenbach nannten, weil er reines Wasser führte, das als Trinkwasser in die immer stärker wachsende Stadt Augsburg geleitet wurde und über ein Wasserwerk und Wassertürme sowohl private Trinkwasseranschlüsse als auch einige öffentliche Brunnen versorgte.

Zwar fließt der Brunnenbach auch heute noch durch den Augsburger Stadtwald, doch wird er nicht mehr als Trinkwasserquelle verwendet. Außerdem mündet er heute am Roten Tor in den Lechkanal Lochbach, der durch das Lechviertel fließt und sich nördlich von Augsburg mit weiteren Lechkanälen vereinigt, um dann wieder in den Lech zu münden. Insgesamt hat der Brunnenbach heute eine Länge von etwa zehn Kilometern.

Geschichte

Nachweislich versorgte der Brunnenbach mindestens seit 1412 Augsburg mit Trinkwasser.

1480 fassten Hans Felber? aus Ulm und Hans Hornmeister? aus Ingolstadt die Quellen des Lechfeld zusammen und leiteten sie durch den Brunnenbach in die Stadt Augsburg.

Details

Weblinks


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