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Böckenstein, Böck von

Auch Leonhard Beck von Beckenstein oder Lienhard Böck von Böckenstein. Augsburger Kaufmann und kaiserlicher Rat.

Leben

Böck von Böckenstein wurde als Sohn von Leonhard dem Älteren, der entweder 1518 oder 1519 starb, und der Patrizierin Dorothea Lang in Augsburg geboren. Sein Vater gehörte der Zunft der Kaufleute an. Wann Leonhard Böck von Böckenstein genau geboren wurde, ist unbekannt, bekannt ist nur sein Todesdatum: der 27. März 1575.

Böck von Böckenstein gehörte zu den Mehrern? und wurde im Jahr 1540 nobilitiert.

1544 heiratete er Katharina Wolf. Sie war Tochter von Hans Wolf.

Wegen finanzieller Probleme musste er im Jahr 1545 das so genannte Böcksteinhaus verkaufen. Heute ist in dem Haus das Maximilianmuseum untergebracht. Gekauft wurde das Gebäude von Jakob Hörbrot?.

Wirken

In Augsburg ist Böck von Böckenstein wegen des Maximilianmuseums bekannt. Das Vordergebäude an der Philippine-Welser-Straße wurde 1544 in seinem Auftrag errichtet.

Schon ein Jahr später musste er das Haus verkaufen, wurde aber vom Käufer Jakob Hörbrot? kurz darauf verklagt. Der Käufer führte vor Gericht Übervorteilung beim Kauf ins Feld und es begann ein Rechtsstreit zwischen den beiden, der viele Jahre dauerte und in dem sich Böck von Böckenstein sogar an den Kaiser und die Reichsstände wandte.

Böck von Böckenstein war weitläufig mit dem Schweizer Reformator Vadian verwandt und korrespondierte mit ihm. Im Schmalkaldischen Krieg? ergriff Böck von Böckenstein jedoch die Partei des Kaisers.

Weblinks


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