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Bismarckstraße

eine Straße, die zum dritten Augsburger Stadtbezirk (Bahnhofs- und Bismarckviertel) und damit zum Planungsraum I (Innenstadt) gehört

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Allgemeines

Die Bismarckstraße ist eine Allee, die sich vom Eserwall? bzw. dem Theodor-Heuss-Platz Richtung der ehemaligen Infanteriekaserne hinzieht und in die Bismarckbrücke übergeht. In der Straße stehen repräsentative Mietshäuser im Stil des Historismus?, die im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts errichtet wurden. Die Infanteriekaserne als Blickziel des Passanten, der vom Eserwall? in die Bismarckstraße einbiegt, liegt nicht mehr in der Straße selbst.

An der Einmündung der Bismarckstraße in die Stettenstraße befindet sich ein gusseiserner Brunnen, der um 1900 aufgestellt wurde.

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Geschichte

1891 erließ man eine Bebauungsvorschrift für die Augsburger Bismarckstraße. Danach wurde die Straße im so genannten "offenen System" bebaut, allerdings dichter als anderswo.

In den 1970er Jahren waren die damals noch nicht grundlegend sanierten Mietshäuser der Bismarckstraße beliebte Unterkünfte für studentische Wohngemeinschaften. Die Wohnungen waren groß und günstig. In den 1980er Jahren begannen dann die Sanierungen der Wohnungen und nach und nach wurden die studentischen Wohngemeinschaften verdrängt, was manche alteingesessenen Bewohner mit Erleichterung aufnahmen.

Am 10. und 12. Juni 2010 feierte die Bismarckstraße das Bismarckstraßenfest unter dem Motto "Erleben, genießen, feiern". Am am zweiten Tag begann es um 9 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Festplatz war die Bismarckstraße, wo es zahlreiche Aufführungen, Aktionsangebote der Gewerbetreibenden und Verlosungen gab. Eine ähnliche Veranstaltung gab es in den 1980er Jahren: An einem Wochenende im Spätsommer wurde die Bismarckstraße für Verkehr gesperrt und es entstand ein großer Biergarten mit Imbissbuden, Musikern, Tänzern, Spielen für Kinder etc. - organisiert von einer Bürgerinitiative im Bismarckviertel. Beliebt waren die Auftritte des Männerchors "Bismarck-Frohsinn", aber auch die des Salonorchesters "Bel Ami", das Kaffeehausmusik der 1920er Jahre vortrug. Die Kabarettgruppe "Mehlprimeln", politische Frühschoppen und Folkloretanzgruppen sorgten für weitere Gründe, das "Bismarckfest" zu besuchen. Das letzte Fest dieser Art fand damals 1988 statt. Immer stärkere Kommerzialisierung und bürokratische Auflagen verhinderten eine Weiterführung.

Zwischen März und August 2011 sanierte man die Bismarckstraße zunächst zwischen der Singerstraße bis über die Kreuzung Neidhartstraße und trug lärmschluckenden Asphalt auf.

Details

Bismarckstraße 6 ist ein Eckbau, der als Mietshaus mit drei Geschoßen um 1900 erbaut wurde, aber eine Stuckgliederung in den Formen des ausgehenden 18. Jahrhunderts hat. Auch die Bismarckstraße 10 ist ein Mietshaus, hat aber vier Geschoße. Der Ziegelbau mit Erker, Giebel und einem verputzten Mittelteil versucht mit seinem Dekor an das Barock anzuschließen, wurde aber auch erst um 1900 erbaut. Das Mietshaus Bismarckstraße 13 wurde um 1905 im Heimatstil? erbaut, passt sich gut an seine Ecklage an und ist plastisch stark gegliedert. Bismarckstraße 14 präsentiert wieder barockisierende Formen, wurde um 1900 erbaut und hat vier Geschosse. Auch Bismarckstraße 14 1/2 hat vier Geschosse, wurde um 1900 erbaut und hat barockisierende Formen. Von dem Mietshaus Bismarckstraße 14 unterscheidet sich das Mietshaus in Bismarckstraße 14 1/2 durch eine reichere Gliederung und dadurch, dass es ein Eckbau ist.

Bismarckstraße 21: Natürlich ist auch dieser viergeschoßige Eckbau ein Mietshaus. Die Dekoration der Fassaden entspricht Rokokoformen?. Das Gebäude hat polygonale Erkertürmchen und wurde ebenfalls um 1900 erbaut. Bis in die 1970er Jahre waren im Erdgeschoß verschiedene bekannte Kneipen untergebracht. Z. B. die "Rumpelkammer", in der Beat der 1960er Jahre lief, das "Crazy Horse" mit Flower-Power-Musik oder ab 1968 das "Psycho", in dem psychedelische Musik gespielt wurde. Danach kam das "Candy", das Schwierigkeiten mit Nachbarn und Ordnungsamt? bekam und deshalb Mitte der 1970er Jahre dicht machte.

Am Haus an der Ecke Bismarckstraße / Alpenstraße? kann man eine Stele mit Meerkatzen sehen. Warum das Kunstwerk hier steht und welche Bedeutung es hat, ist unklar.

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Lage


Weblinks


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