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Beim Schnarrbrunnen

eine Augsburger Straße, die zum 1. Stadtbezirk (Lechviertel östliches Ulrichsviertel) und damit zum Planungsraum I (Innenstadt) gehört; Postleitzahl 86150

Allgemeines

Beim Schnarrbrunnen ist eine kurze Straße von etwa 70 Metern in Augsburg, die die Straße Am Schwall mit den Straßen Schwibbogenmauer und Schwibbogengasse verbindet. Östlich wird sie begrenzt durch die Turnhalle der Schule von St. Ursula und westlich durch einige Häuser. Zu ihnen gehört ein Ziegelsteinbau, in dem sich früher die Zentrale des Deutschen Schäferhundevereins (DSV) befand. Das Logo DSV ist dort immer noch über der Eingangstüre beim Schwallech zu sehen.

Den Namen führt man auf einen alten Ziehbrunnen zurück, der sich hier befand. Er soll schnarrende Geräusche von sich gegeben haben, wenn man die Wassereimer leer runter ließ oder gefüllt hoch zog.

Geschichte

Laut Christoph J. Haid, Historische Nachweise über die ursprüngliche Benennung aller Straßen, Plätze, […] etc. in der Kreis-Hauptstadt Augsburg, 1833, 99, soll der Schnarrbrunnen hier bis zum Jahr 1736 gestanden sein.

Nach Zeichnungen von Caspar Walter wurde 1753 eine Bildtafel zur Augsburger Wasserversorgung geschaffen, auf der neben vielen anderen Informationen auch zu sehen ist, dass damals in der Straße Beim Schnarrbrunnen ein kleiner Wasserturm für die Wasserwirtschaft Augsburgs stand. Die Tafel ist heute in den Wassertürmen am Roten Tor zu sehen.

Beim Schnarrbrunnen verlor in der Februarbombennacht von 1944 seine malerische Alt-Augsburg-Kulisse hier im Handwerkerviertel?. Auf die Freiflächen baute die Mädchenrealschule Sankt Ursula eine Sporthalle mit Sportplatz.

Details

In der Straße Beim Schnarrbrunnen gilt Tempo 30. Dort, wo die Straße auf die Schwibbogenmauer trifft, geht ein Fußweg Richtung Forsterstraße? von ihr ab, der den Inneren Stadtgraben? überquert.

Beim Schnarrbrunnen 15: Dieser breite Giebelbau mit steilem Satteldach ist mit dem Gebäude Schwibbogengasse 1 durch einen gemauerten Bogen verbunden und geht auf das 16./17. Jahrhundert zurück. Er hat zwei Geschosse und ein Rückgebäude, hinter dem sich seitlich noch ein dreigeschossiges Giebelhaus, wahrscheinlich ebenfalls aus dem 16./17. Jahrhundert befindet. Es hat ebenfalls ein steiles Satteldach und im Giebel sind Oculi eingearbeitet.

Lage


Weblinks


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