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Bahnpark

ein Lokpark mit historischen Loks und Waggons verschiedener europäischer Staatsbahnen in Augsburg, der sich zum Museum historischer Bahnen entwickeln soll

Allgemeines

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Noch ist der Bahnpark Augsburg kein Museum, aber er ist auf dem Weg dahin. Der Bahnpark Augsburg ist auf dem ehemaligen Augsburger Bahnbetriebswerk der Deutschen Bahn AG angesiedelt. Die Lokomotiven-Sammlung wird ständig erweitert.

Der Bahnpark Augsburg umfasst eine Fläche von etwa 34.000 Quadratmetern inmitten der Stadt Augsburg. In den denkmalgeschützten Gebäuden entstehen außer der eigentlichen Museumsnutzung auch eine Gastronomie, eine Veranstaltungshalle und ein Wohnheim – das ehemalige Übernachtungsgebäude für Lokomotivführer und Heizer soll einer neuen Nutzung zugeführt werden. Nach einer Sanierung der umliegenden Gebäude und Freianlagen bietet das Übernachtungsgebäude inmitten des Museumsgeländes ein attraktives und ruhiges Umfeld für Studium, Arbeit und Wohnen.

Neben dem Bahnpark liegen viele sonstige Gebäude: Reinigungsanlagen, Werkstätten, Radsatzausbesserungswerk, Unterkünfte ... Obwohl im Zweiten Weltkrieg der Hauptbahnhof und das Bahnhofsgelände schwer bombardiert wurden, blieb das Gelände im Hochfeld weitgehend unzerstört und wurde bis etwa 1990 von der Deutschen Bahn AG für ein Ausbesserungswerk genutzt. Erst im Jahre 1996 wurden die beiden Ringlokschuppen unter Denkmalschutz? gestellt. Leider verfallen alle Gebäude auf dem Gelände, die nicht zum Bahnpark gehören, zunehmend.

Der Bahnpark in Augsburg ist eines der bedeutendsten Industriedenkmäler im "deutschen Manchester" am Lech, aber auch ganz Bayerns. In diesem Museum "im Werden" sind schon heute nicht nur historische Lokomotiven, eine Dampflok-Werkstatt und ein Bahnpostamt zu besichtigen. Das Freigelände ist vielmehr eine facettenreiche Techniklandschaft mit Gleisen, Drehscheibe, Wasserkran, Mini-Bahn und mehr.

Im Sommer bietet der Bahnpark Augsburg viele Attraktionen. So z. B. veranstaltete er 2015 ab dem Augsburger Hauptbahnhof ein nostalgisches Dampfzugerlebnis zum Ammersee. Die Dampflokfahrt wurde als dreieinhalbstündiger Kurztrip wie auch als Tagesausflug angeboten. Die nostalgische Eisenbahntour konnte man auch andersherum absolvieren: Von Utting?, Schondorf? und Geltendorf? aus fuhr man mit dem Zug zu zweistündigen Aufenthalten bei den Dampftagen im Bahnpark Augsburg.

Geschichte

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Schon 1837 begann in Augsburg das Eisenbahnzeitalter und schnell wurde die Stadt zu einer Drehscheibe des Eisenbahnverkehrs. Sollte die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke von Paris nach Budapest irgendwann als „Magistrale für Europa“ Wirklichkeit werden, wird Augsburg an ihr liegen.

Viele Jahre war mit dem Eisenbahnzeitalter auch ein wichtiges Bahnbetriebswerk in Augsburg verbunden. Es lag im Hochfeld und ist heute Ausgangspunkt für den Bahnpark Augsburg.

Noch befindet sich der historische Bahnpark Augsburg in einer Aufbauphase und ist nur zu speziellen Veranstaltungen öffentlich zugänglich. Denkmalgeschützte Räume unterschiedlicher Größe werden für besondere Anlässe vermietet und sind der stimmungsvolle Hintergrund für Firmen-, Vereins- oder Familienfeiern.

Um dem Projekt Bahnpark, hinter dem ein Förderverein steht, mehr Planungssicherheit zu geben, wurde Ende 2006 eine Stiftung Bahnpark Augsburg ins Leben gerufen. Das größte Hindernis für ein Museum ist die bahneigene Immobilienfirma aurelis Management GmbH, mit der noch kein Vertrag über das Gelände des Bahnparks abgeschlossen werden konnte. Seit Juni 2007 scheint sich eine positive Wendung für den Bahnpark anzudeuten: Die aurelis Management GmbH scheint bereit, dem Bahnpark-Verein das von ihm genutzte Gelände für seine Zwecke zu schenken, während das übrige Gelände als Gewerbegebiet ausgewiesen werden soll. Als Reaktion darauf erklärte die Stadt ihre Bereitschaft, schnellstmöglich einen Planungsvorschlag zu entwickeln und der DB und aurelis Management GmbH vorzuleben, damit die Entwidmung des Grundstücks und die Bauleitplanung erfolgen können.

Geschichte des Bahnbetriebswerkes

1847 eröffnete die Eisenbahn eine Strecke zwischen Augsburg und Kaufbeuren. Deshalb richtete die bayerische Staatsbahn am Rand des Hochfelds 1850 eine Hauptwerkstätte ein. Bis 1872 reparierten die Eisenbahner in dieser Hauptwerkstätte sowohl Wagen wie Lokomotiven, danach konzentrierte sich das Augsburger Bahnbetriebswerk auf die Instandsetzung von Waggons und Einzelteilen.

Das Bahnbetriebs- und Ausbesserungswerk an der Firnhaberstraße mit 24 Hektar Gelände war 1906 im Großen und Ganzen fertig gestellt. Vier Jahre betrug die Bauzeit für zwei große Ringlokschuppen mit Drehscheiben, eine Lokwerkstätte, Bekohlungs- und Reinigungsanlagen, Werkstätten für Reparatur und Unterhalt von Reisezug- und Güterwagen, eine Radsatzwerkstätte nebst den dazugehörigen Nebenbauten für Verwaltung, für die Übernachtung des Lokomotivpersonales, für die Lagerung von Materialien und Brennstoffen mit allen erforderlichen Gleisanlagen und einem eigenen Stellwerk.

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Damit hatte die Bahn moderne Anlagen, die die bis in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts ihrer Aufgabe gerecht wurden. Und weil die Anlagen wunderbarerweise im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurden, blieb eine einmalige und komplette Anlage für Lok- und Wagenpflege der Königlich Bayerischen Staatsbahn für die Nachwelt erhalten. Das Besondere ist das Design der Anlage: es orientiert sich am Spätklassizismus des Augsburger Hauptbahnhofs von Friedrich Bürklein, wie er etwa 50 Jahre zuvor ausgeführt wurde.

1911 errichtete die Eisenbahn für ihre Angestellten und Arbeiter an der Firnhaberstraße eine Genossenschaftssiedlung. Sie liegt heute am Rand des Hochfelds, war aber damals Ausgangspunkt der Besiedelung des Stadtviertels, das vor allem in den 1920er/1930er und noch einmal in den 1950er/1960er Jahren rapide anwuchs.

1955 stellte die Deutsche Bahn? das Ausbesserungswerk ein, es blieb nur noch das Betriebswerk übrig. Das Ausbesserungswerk umschloss z. B. das Radsatz-Ausbesserungswerk, die Signalmeisterei, die Personen- und Güterwagen-Ausbesserungswerke.

Bis Anfang der 1970er Jahre warteten Eisenbahner im Augsburger Betriebswerk noch schwere Dampflokomotiven, die etwa bei der Allgäuer Bahn? ihren Dienst taten. Die Menschen, die damals in der Nähe des Betriebswerks lebten, mussten lange Zeit die stark rußende Penzberger Pechkohle ertragen. Das war vor allem beim Anheizen der Lokomotiven bei ungünstiger Windrichtung ein Problem, denn dann schlug sich der fettige, flockige Ruß auf alles im Hochfeld und sorgte selbst bei der im Freien trocknenden Wäsche für das "Hochfelder Grau". Zusammen mit vielen anderen Kohlefeuerungen in der Industriestadt Augsburg sorgte der Dampflok-Ruß aus dem Hochfeld damals für eine besorgniserregende Luftverschmutzung?.

Die Anlage an der Firnhaberstraße ist vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in München am 23. April 1996 in ihrer Gesamtheit unter Denkmalschutz gestellt:

„Firnhaberstraße. Bahnbetriebswerk, Betriebs- und Reparaturwerkstätten auf ausgedehntem Gelände, im wesentlichen 1903-06 errichtet und 1922-24 erweitert. Bestehend aus: zwei Ringlokschuppen, 1903 und 1905, der südliche 1986 zur Hälfte abgebrochen, mit Drehscheiben von 1922; Lok-Richthalle, 1922; Wagen-Richthalle, südöstlicher Teil 1906, Erweiterungen 1923-24; zwei Radsatz-Reparaturhallen, 1906; Magazin, 1906; Lagerhalle, 1906; Kesselhaus, 1906; Übernachtungsgebäude, 1906; Triebwagenhalle 1935. (Fl. Nr. 5249, 5251, 5251/11, 5249/16, 5249/18, 5249/19, 5249/28, 5249/29, 5249/11, Gemarkung Augsburg).“

Zuletzt wurde das Bahnbetriebswerk Augsburg 1 geschlossen. Nur noch ein kleiner Teilbereich im Norden des Geländes wird von der Deutschen Bahn AG genutzt.

Geschichte des Bahnparks

Im September 2009 begann man den denkmalgeschützten Ringlokschuppen mit einem neuen Dach auszustatten, um die untergebrachten Museumslokomotiven besser zu schützen. Auch die Holzkonstruktion des Lokschuppens wurde ausgebessert. Die 50.000 € Kosten der Dachsanierung kamen von der Stadt Augsburg, aus Fördermitteln des Landesamtes für Denkmalpflege?, der Bayerischen Landesstiftung?, vom Bezirk Schwaben und von der Sparda-Bank Augsburg.

Anfang des Jahres 2010 fanden im Bahnpark umfangreiche Bauarbeiten und Renovierungen statt, weshalb man in diesem Jahr die Saisoneröffnung auf Mai 2010 verschob.

Am 7. Juni 2013 übergaben Vertreter der Langer'schen Stiftung im Rahmen einer Feierstunde einen Förderpreis in Höhe von 25.000 Euro an den Bahnpark Augsburg. Damit wollte man den Aufbau der so genannten „gläsernen Dampflokwerkststatt“ unterstützen.

2017 stand der Bahnpark vor einem strukturellen Problem: Der Deckungskreis aus Erträgen durch Events in der Dampflokhalle und Dampflokfahrten zur Deckung der Kosten für die Sicherung und den Betrieb des Museums war trotz bisheriger erheblicher öffentlicher Zuschüsse strukturell nicht tragfähig. Dies hat die Analyse der durch das Steuerbüro der Bahnpark `gGmbH vorgelegten Zahlen ergeben. Hinzu kommt, dass für die Umsetzung der genehmigungsrechtlichen Situation zur Fortführung des bisherigen Event-Betriebes in der Dampflokhalle aufgrund von Auflagen erhebliche Aufwendungen zu erwarten sind – so etwa für den Brandschutz. Ein wirtschaftlicher Betrieb des Bahnparks war nach Einschätzung der Stadt auch durch angedachte Investitionen zur Errichtung eines Studentenwohnheimes im ehemaligen Übernachtungsgebäude oder eines Hotels nicht zu erreichen. Das beantragte Studentenwohnheim war auch aus zwingenden rechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig. Das bis 2017 bislang nicht beantragte Hotelprojekt müsste in einem weiteren Planfeststellungsverfahren geklärt werden. Auch die langfristigen Erfolgsaussichten einer Genehmigungsfähigkeit waren aufgrund angekündigter bahnbetrieblicher Bedarfe und einer damit zwingend verbundenen Versagung der erforderlichen eisenbahnrechtlichen Entwidmung äußerst gering.

Deshalb schlug der damalige Oberbürgermeister? Dr. Kurt Gribl im August 2017 ein Rettungskonzept für die in ihrer Existenz bedrohten Bahnpark `gGmbH ein strukturelles und finanzielles Rettungskonzept vor. Dieses sah vor, den eingeschränkten Betrieb bis zum Jahresende 2017 trotz laufender Genehmigungsverfahren durch finanzielle Hilfen zu sichern. Zeitgleich sollte ein nachhaltig tragfähiges Gesamtkonzept zur Sicherung von Bestand und Betrieb des Bahnparkmuseums und zur Fortsetzung von museumsbezogenen Veranstaltungen (z. B. Dampflokfahrten) entwickelt werden. Daraus sollte ab 2018 ein neues Nutzungskonzept unter dem Dach einer Kooperative von Beteiligten umgesetzt werden, in der auch der Bahnpark eine tragende Rolle spielen kann. Auch ein Betreiber wurde ausfindig gemacht, der die finanzielle Tragfähigkeit sicherstellen sollte.

Das Zukunftskonzept Bahnpark 2018

Das 2017 erarbeitete Bahnpark-Konzept sah strukturelle Veränderungen auf der Basis eines seriösen Finanzierungs- und Trägermodells vor. Dieses fußte im Wesentlichen auf zwei Teilbetriebsarten: Zum einen dem Museumsbetrieb, dessen Trägerschaft sich verändern sollte. Nach Gesprächen mit der Bayerisch-Schwäbischen Museumsbahn e.V.? hat sich diese bereit erklärt, hier in Verantwortung zu treten. Diese wollte auch die Durchführung von Ausflugsfahrten und museumsbezogenen Veranstaltungen beibehalten und weiter ausgestalten, zum Beispiel im Bereich der Modelleisenbahnen und Straßenbahnen.

Zum anderen sollte die bahnbetriebliche Nutzung der Dampflokhalle tragfähig ausgestaltet werden. Sie sollte einer bahnbetrieblichen Nutzung zugeführt werden und die erzielbaren Erträge sowohl Bestand als auch Betrieb des Bahnparkmuseums sichern. Durch Kooperationsvereinbarungen mit dem künftigen Betreiber der Dampflokhalle (Montierhallen) und dem künftigen Betreiber des Bahnparkmuseums kann der Bahnpark als Gesamtkonzept weiterentwickelt und in seinem Fortbestand gesichert werden.

Unter der Voraussetzung, dass zwischen der Bahnpark `gGmbH, dem künftigen Betreiber des Bahnparkmuseums und dem künftigen Betreiber der Dampflokhalle bis zum 30.09.2017 Verträge abgeschlossen sind, die Bestand und Betrieb des Bahnparkmuseums auf der Grundlage eines tragfähigen Deckungskreises sichern, gewährleistete die Stadt Augsburg eine Liquiditätshilfe für die Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2017 in Höhe von maximal 60.000 Euro. Der Betrag war entsprechend der Liquiditätserfordernisse in diesem Zeitraum abrufbar.

Zusätzlich leistete die Stadt Augsburg eine Aufwandserstattung an die Bahnpark `gGmbH für Instandhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen am „Übernachtungsgebäude“ in Höhe von 50.000 Euro. Gleichzeitig erfolgte die Übertragung dieser Liegenschaft zu gleichen Konditionen des bislang vorgesehenen Investorenerwerbs (Studentenwohnheim) an die Stadt Augsburg.

Details

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Das Rundhaus Europa

Unter diesem Stichwort soll in einem Ringlokschuppen aus dem Jahr 1906 nach und nach ein besonderes Technik- und Kulturprojekt in Augsburg verwirklicht werden. In Europa gibt es 29 Eisenbahnen betreibende Staaten. Alle diese 29 Staaten sollen nach und nach so genannte "Botschafterlokomotiven" zum Aufbau des Museums nach Augsburg schicken. Bisher gibt es solche historische "Botschafterlokomotiven" aus der Schweiz, von Frankreich, Bayern, Slowenien, Österreich und Luxemburg. Weitere "Botschafterlokomotiven" sind schon von Italien, Rumänien, Serbien, Tschechien und Ungarn zugesagt. Der "Bahnpark Europa Tag" soll einmal im Jahr die Gelegenheit geben, im Rahmen von besonderen Aktionen die "Botschafterlokomotiven" in einem glanzvollen Umfeld zu erleben: Brauchtum, Kultur und Gastronomie der europäischen Partnerländer sollen dabei inszeniert werden.

Der Ringlokschuppen wurde für die Königlich Bayerischen Staatsbahnen errichtet und soll heute als Völker verbindendes Bauwerk eine neue Bedeutung erlangen. Beide Ringlokschuppen besitzen Drehscheiben.

Die Dampflokhallen

Wie der Ringlokschuppen Rundhaus Europa sind die Dampflokhallen denkmalgeschützt. Normalerweise sind in ihnen die Dampfloks untergebracht, wenn sie restauriert oder gewartet werden. Die Dampflokhallen sind die Locations des Bahnparks, die für verschiedene Zwecke und Veranstaltungen gemietet werden können. Ein großer Vorteil dieser Hallen sind die riesigen Tore, die auch großen Fahrzeugen Einlass gewähren.

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In der südlichen Montierung gibt es drei befahrbare Gleise und eine intakte Werkstatt. Dort stehen die betriebsfähige Dampflok 41 818 (ein historisches Denkmal des Freistaates Bayern) und die Lokomotive 44 606. Die Halle besitzt einen eigenen Eingang, eine Schankanlage und macht Veranstaltungen bis 600 Personen möglich.

Die mittlere Montierung bietet Platz für etwa 250 Personen. Das Durchfahrtgleis dieser Halle macht eine flexible Bestückung mit Dampflokomotiven möglich. Auch hier gibt es eine Schankanlage. Durch Öffnung der Verbindungstüren kann die Schmiede und die südliche Montierung „zugeschaltet“ werden, dann können über 800 Personen die Räumlichkeiten aufsuchen.

Die nördliche Montierung ist baugleich mit der südlichen Montierung.

Die Schmiede

In diesem historischen Raum halten ehemalige Lokführer ihren Stammtisch ab. Von hier aus kann beobachtet werden, wie eine Dampflok angeheizt wird. Da die Schmiede einen eigenen Eingang besitzt, kann hier eine kleinere Veranstaltung stattfinden (bis etwa 80 Personen), selbst wenn in den Dampflokhallen gearbeitet wird oder größere Veranstaltungen stattfinden.

Geheizt wird die Schmiede mit einem „Bullerjahn-Holzofen“, was eine besondere Atmosphäre schafft. Fest installierte Galerieschienen prädestinieren den Raum für Kunstausstellungen.

Die Werkstätten

In den Werkstätten des Bahnparks Augsburg werden Eisenbahnfahrzeuge von Fachleuten repariert, gepflegt und museumsgerecht aufbereitet. Die meisten Mitarbeiter der Werkstätten gehören der Dampflok-Gesellschaft München e. V. an, die schon seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts Dampflokomotiven unterhält, restauriert und repariert. Der Bahnpark Augsburg bietet für die entsprechenden Arbeiten die idealen Voraussetzungen. Hier gibt es einen Untersuchungsgraben, Drehscheiben, Kräne, Werkstattausrüstung, Schmiede etc. Dass hier gute Arbeit geleistet wird, zeigt schon die Tatsache, dass selbst das Deutsche Museum hier einen historischen Bahnpostwagen für die Dauerausstellung im Verkehrszentrum auf der Münchener Theresienhöhe aufarbeiten ließ.

Die Exponate

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Schon jetzt sind die Exponate des Bahnparks vielfältig:

Der Bahnpark Augsburg wartet daneben mit einem in dieser Form einmaligen Ausstellungsstück auf, das hier eigens hervorgehoben werden soll: mit dem Blue Star Train.

Sonstiges

Der Bahnpark Augsburg wird unterstützt und weiter entwickelt vom Förderverein Bahnpark Augsburg e. V..

Adresse

Bahnpark Augsburg
im ehemaligen Betriebswerk der Deutschen Bahn AG
Firnhaberstraße 22
D-86159 Augsburg


Anfahrt

Mit dem Auto

Umgehungsstraße B 17 Ausfahrt Kongresshalle/Alte Universität/Eichleitnerstraße, an der Ampel in Richtung Kongresshalle/Alte Universität fahren, dann rechts in die Unterfeldstraße, unter der Bahnunterführung hindurch und zur Firnhaberstraße.

Mit der Bahn

Haltepunkt Augsburg-Morellstraße aussteigen, am Bahnsteigabgang unten links durch die Unterführung hindurch und wieder links in die Windprechtstraße, nach etwa 200 Metern noch einmal links unter der Bahnunterführung hindurch in die Schertlinstraße; nach 150 Metern rechts in die Firnhaberstraße.

Mit dem Stadtbus

Buslinie 41 nehmen, an der Haltestelle Kollmannstraße aussteigen, etwa 400 Meter zurück Richtung Stadtzentrum gehen.

Weblinks


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