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Bahnhofs- und Bismarckviertel

ein knapp 120 Hektar großer Stadtbezirk, der zum Planungsraum Innenstadt gehört

Allgemeines

Das Bahnhofs- und Bismarckviertel ist der 3. Stadtbezirk und setzt sich zusammen aus den Teilen:

Das Viertel ist geeignet einen Streifzug durch die Gründerzeit? zu unternehmen. Flächenmäßig ist im Planungsraum Innenstadt nur der Stadtbezirk Am Schäfflerbach? größer. Umfangen wird das Bahnhofs- und Bismarckviertel von Frölichstraße, Volkhartstraße, Kennedyplatz?, Fuggerstraße, Königsplatz, Konrad-Adenauer-Allee, Theodor-Heuss-Platz, Eserwallstraße, Rote-Torwall-Straße?, Friedberger Straße, Inverness-Allee?, den Eisenbahngleisen Richtung Hauptbahnhof und den Bahnsteigen des Hauptbahnhofs bis zur Pferseer Unterführung.

Geschichte

Der Stadtbezirk enstand erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts, nachdem man die westlichen Befestigungsanlagen der Stadt niedergelegt hatte und die Stadt in der Gründerzeit? expandieren konnte. Zuvor waren hier die ausgedehnten Gartengüter von reichen Augsburger Patrizierfamilien. Ab etwa 1850 wichen sie jedoch nach und nach großbürgerlichen Geschäfts- und Wohnhäusern. Auch manche Repräsentationsbauten des kaiserlichen Obrigkeitsstaates wurden hier gebaut.

Startschuss für die Entwicklung des Bahnhofsviertels? war die Einweihung des Hauptbahnhofs 1846. Ein zweiter früher Entwicklungsschub folgte 1860, nach der Niederlegung der Stadtbefestigung. Das Bismarckviertel, benannt nach dem Augsburger Ehrenbürger Otto von Bismarck?, entstand ab 1890 als Wohnviertel für gehobene Bürger? zwischen der Altstadt? und der Prinz-Karl-Kaserne.

Als 1938 die Litera aufgehoben wurde, legte man das Bahnhofsviertel? und das Bismarckviertel zum dritten Stadtbezirk zusammen.

Während der Stadtbezirk 1996 erst 6.000 Einwohner hatte, zählte man im Dezember 2010 etwa 6.500 Einwohner, was eine Bevölkerungsdichte von fast 5.500 Einwohner pro Quadratkilometer bedeutete.

2012 zeigte die Diskussion um die Bebauung des Theodor-Heuss-Platzes durch die IHK Schwaben, dass im Bismarckviertel Problembereiche bestehen. Dazu zählte der Schleichverkehr über die Morellstraße, Von-der-Tann-Straße und Bismarckstraße. Sie nahm schon während der Bauphase der Mobilitätsdrehscheibe bei der Umgehung des Theodor-Heuss-Platzes zu. Durch die Öffnung der Hochfeldstraße an der Einmündung zum Eserwall? rechnete man auch dort mit Schleichverkehr nach Fertigstellung der Mobilitätsdrehscheibe.

Am 12. September 2012 forderten die GRÜNEN in einer Stadtversammlung zur weiteren Entwicklung des Bismarckviertels ein integriertes Stadtentwicklungskonzept, wie es schon für andere Stadtviertel erarbeitet wurde. Dieses Konzept sollte mit breiter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und den betroffenen Einrichtungen im Bismarckviertel entwickelt und umgesetzt werden.

Details

In diesem Stadtbezirk kann man imposante Gebäude, fließende Jugendstil? -Formen und Linien sowie versteckte Hinterhöfe entdecken.

Weblinks


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