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Bahnhof Augsburg-Oberhausen

der zweitwichtigste Augsburger Bahnhof?; auch Oberhauser Bahnhof genannt

Allgemeines

Wie der Name schon sagt, liegt der Oberhauser Bahnhof im Augsburger Stadtviertel Oberhausen (Oberhausen-Süd?). Der Durchgangsbahnhof hat sieben Gleise an vier Bahnsteigen. Unter den Schienen verläuft ein Tunnel, über den die Gleise zu erreichen sind. Der Tunnel liegt auf der Ebene des Bahnhof-Erdgeschoßes und ist nicht behindertengerecht. Vor dem Bahnhofsgebäude befinden sich Haltestellen für die Straßenbahn und für Busse?. Die Bedeutung des Bahnhofs liegt im Regional-, im öffentlichen Personennahverkehr und im Güterverkehr. Fernverkehrszüge halten hier nicht.

Regionalverkehr

Öffentlicher Personennahverkehr

Güterverkehr

Geschichte

Der Oberhauser Bahnhof nahm seinen Betrieb an der Strecke Augsburg - Donauwörth im Jahr 1842 auf. Andere Quellen geben das Jahr 1844 als Errichtungsdatum des Bahnhofs an. Gebaut wurde der Bahnhof als Endstation der Bahnlinie von Augsburg nach Nordheim? / Donauwörth. Errichtet hat man ihn in der ehemaligen Bahnstraße in Oberhausen. Reisende, die nach München weiter fahren wollten, wurden mit einem Pferdeomnibus zum Kopfbahnhof der Linie von Augsburg nach München gebracht, der sich am Roten Tor befand und heute als Straßenbahndepot? dient. Ursprünglich handelte es sich bei dem Bahnhof um einen schlichten Rechteckbau, der ein Krüppelwalmdach besaß.

Zum Durchgangsbahnhof wurde der Bahnhof Augsburg-Oberhausen nach der Fertigstellung der Ludwig-Süd-Nord-Bahn? im Jahr 1854. Ebenfalls 1854 wurde die Maximiliansbahn? von Augsburg nach Ulm hier abgezweigt und ab dem Jahr 1900 zweigte in Oberhausen auch eine lokale Bahn nach Welden ab, die aber 1986 stillgelegt wurde.

Erst in den 1930er Jahren verlegte man ihn an den heutigen Standort. Die Bauarbeiten zogen sich von 1931 bis 1932 hin. Der neue Standort lag etwas südlich vom alten Bahnhofsgebäude. Den heutigen Bau errichtete man im Stil der damals modernen Neuen Sachlichkeit.

Als der Bahnhof gebaut wurde, traten die Maurer in einen Streik. Die RGO, die Gewerkschaft der KPD? streikte für einen höheren Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Mit 120 Reichsmark lag der Lohn eines Maurers damals nämlich unter dem Fürsorgesatz.

1995 hat man den Vorplatz des Bahnhofs neu gestaltet.

Im Mai 2015 wurde auf dem Bahnhofsvorplatz während einer Messerattacke ein Mann lebensgefährlich verletzt. Das löste eine lange andauernde Diskussion über die Drogenszene vor Ort und die Sicherheit im Bahnhofsbereich aus. Im April verurteilte das Landgericht Augsburg die beiden Täter zu je acht Jahren Haft. Einer der Inhaftierten starb im Oktober 2016 mit 39 Jahren, wohl an den Folgen seines Drogenkonsums.

Details

Der Bau

Der Bau im Stil der Neuen Sachlichkeit besitzt einen kubischen Hochbau und einen zweistöckigen Schalterhallenflügel, der um einiges niedriger ist als der Hochbau. Beide Bauteile besitzen Flachdächer. Im Bahnhofsgebäude finden Reisende einen Fahrkartenautomaten, einen Kiosk und eine Bar.

Bahnhofsvorplatz

Schon seit vielen Jahren halten sich auf dem Bahnhofsvorplatz viele Obdachlose und Drogenabhängige auf, was vielen Anwohnern nicht gefällt, obwohl sich der Platz nicht zu einem Kriminalitätsschwerpunkt ausgewachsen hat und obwohl in einer Kiste Schaufeln und Besen deponiert sind, mit denen manche Obdachlose und Drogenabhängige hin und wieder den Platz in Absprache mit der Drogenhilfe Schwaben den Platz von Unrat säubern. Zu Anfang des Jahres 2009 brachte der CSU –Stadtrat Theo Gandenheimer? einen so genannten „Saufraum“ für Oberhausen ins Gespräch, wo unter sozialpädagogischer Begleitung Trinken von Alkohol für die Drogenabhängigen und Obdachlosen möglich sein soll.

Adresse

Bahnhof Augsburg-Oberhausen
Ulmer Straße 53
86154 Augsburg


Weblinks


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