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B 17

eine Bundesstraße, die durch Augsburg und die Region Augsburg führt

Allgemeines

Die B 17 kommt vom Süden (Füssen?) auf das Augsburger Stadtgebiet und verlässt es im Norden an der A 8 wieder.

Heute sind bis zu 60.000 Autos pro Tag auf der B 17 unterwegs. Für so viel Verkehr war die Bundesstraße nicht geplant. Von Königsbrunn über Augsburg und Stadtbergen bis zur Autobahn A 8 reihen sich die Ein- und Ausfahren dicht an dicht, oft nur wenige Hunderte Meter voneinander entfernt. Besonders in Zeiten des Berufsverkehrs ist die Belastungsgrenze der Bundesstraße erreicht. Die vier Spuren der Straße werden zu Staufallen.

Weil eine Verbindung zwischen der Osttangente bis Mering und der B 17 im Bundesverkehrswegeplan 2016 keine hohe Priorität erreichte, wird es bei der Überlastung der B 17 bleiben. Nur diese Verbindung hätte die B 17 entlastet, auf der anderen Seite aber die Osttangente belastet.

Geschichte

1995 beschloss der Augsburger Stadtrat, die B 17 auf Augsburger Gelände kreuzungsfrei auszubauen.

1999 wurde die Kreuzung an der Eichleitnerstraße? kreuzungsfrei umgebaut.

Im September 2006 fand der Spatenstich zum Kreuzungsausbau der B 17 an der Gabelsbergerstraße statt. Damals betrug die Verkehrsbelastung auf der B17 im Bereich der Gabelbergerstraße etwa 62.000 Kraftfahrzeuge pro Tag. Für 2015 prognostizierten Verkehrsexperten hier gar 72.000 Autos pro Tag. Während des Umbaus wurde die B 17 im Kreuzungsbereich abgesenkt und die Gabelsbergerstraße mit einem Brückenbauwerk über die B 17 geführt. Der Umbaubereich betrug etwa einen Kilometer. Man schätzte 18 Monate Bauzeit und Gesamtkosten von etwa 11,4 Mio. €, von denen der Freistaat Bayern? etwa 8 Mio. € tragen wollte.

Ende Februar 2008 erfolgte der Spatenstich zum höhenfreien Ausbau der B-17-Kreuzung an der Leitershofer Straße bei Pfersee.

Mitte September 2009 wurden der Teilabschnitt bei Landsberg? und die neue B 19 zwischen Immenstadt? und Kempten eröffnet. Dadurch verkürzte sich die Fahrt zwischen der Wirtschaftsregion am Lech und am Ammersee auf etwa 30 Minuten und die Ortsdurchfahrten von Kaufering? und Landsberg? wurden von vielen der 2009 täglich passierenden 25.000 Fahrzeugen befreit.

In einer Pressemitteilung vom 18. November 2010 forderten die Augsburger GRÜNEN für die B 17 im Raum Augsburg einheitlich Tempo 60, weil zuvor die Augsburger CSU gefordert hatte, das Tempolimit auf Tempo 80 im Raum Augsburg zwischen Gersthofen und der Ausfahrt „Universität/Messe“ zu erhöhen. Nach Auffassung der GRÜNEN widerspricht Tempo 80 auf der B 17 der Lärmschutzkonzeption und erhöht ihrer Meinung nach die Unfallgefahr auf der Straße.

Im Mai 2011 wurde von Augsburg Richtung Landsberg? bei Oberhausen-Nord eine Spur in der Länge von etwa 400 Metern saniert, was neben einer Baustelle bei Göggingen viele Tage lang zu enormen Staus führte.

Wegen Schneefall, Glatteisbildung und Wind kam es am 30. Januar 2015 zu einer Massenkarambolage von 16 Autos auf Höhe der SGL Group in einer leichten Linkskurve.

Zwischen März und Juni 2015 erneuerte man die B 17 im Bereich Stadtbergen und Augsburg. In dieser Zeit lief der Verkehr meistens nur auf einer Spur pro Richtung, was zu langen Staus führte. Damals zählte man pro Tag bis zu 60.000 Fahrzeuge auf der betroffenen Strecke. Die Sanierungsarbeiten für die B 17 konnten eine Woche früher als geplant abgeschlossen werden. Der seit dem 14. Mai laufende Bauabschnitt D wurde bis Samstag, 30. Mai 2015, fertiggestellt. Parallel dazu wurden die sanierten Fahrbahnen in mehreren Schritten freigegeben. Zu diesem Zeitpunkt waren auch sämtliche Ein- und Ausfahrten wieder geöffnet. In Richtung Autobahn A 8 / Donauwörth wurde die zweite Fahrspur ein paar Tage später wieder für den Verkehr freigegeben.

Im Oktober 2016 wurde bei der Anschlussstelle „Königsbrunn-Süd“ die B 17 auf etwa 600 Metern in beiden Richtungen einspurig befahren, weil Vorarbeiten für eine Baumaßnahme im Jahr 2017 geleistet werden mussten. Vor allem die von 1973 stammende Brücke an dieser Stelle sollte erneuert werden. Dazu war auch die Auffahrt „Königsbrunn-Süd“ Richtung Landsberg? gesperrt.

Die Arbeiten für einen dritten Fahrstreifen der B 17 zwischen Messe Augsburg und FCA-Arena? begannen im Mai 2017. Die Kosten von etwa 2,8 Millionen Euro trug der Bund. Die dritte Spur sollte den Verkehr im stark befahrenen Abschnitt vor den Abfahrten Friedrich-Ebert-Straße und Eichleitnerstraße? verflüssigen.

Details

B 17 im Raum Augsburg

B 17 in Augsburg

Innerhalb von Augsburg verläuft die B 17 von Kilometer 9,348 bis Kilometer 15,456 (von der Eichleitner Straße? bis zu Stadtgrenze Königsbrunn) über 6.108 Meter und von Kilometer 0,616 bis Kilometer 2,852 (Stadtgrenze Gersthofen bis Holzweg?) über 2.236 Meter.

Im Stadtgebiet von Augsburg gibt es auf der B 17 unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen. An einigen Stellen ist Tempo 80, an anderen Tempo 70 und an wieder anderen Tempo 60 erlaubt. Wer die B 17 im innerstädtischen Bereich benutzt, weiß, dass die gefahrenen Geschwindigkeiten meist 10 bis 20 Kilometer/Stunde über dem erlaubten Wert liegen.

Zwischen der Messe Augsburg und der FCA-Arena? ließ das Staatliche Bauamt 2017 auf einem etwa zwei Kilometer langen Abschnitt den Asphalt erneuern und erweiterte die Bundesstraße um eine Art dritte Spur. Damit sollten die Ein- und Ausfädelvorgänge zwischen den Anschlussstellen Messe Augsburg und Göggingen / Haunstetten sicherer gemacht werden.

Die B 17 war im Stadtgebiet Augsburg schon 2017 mit bis zu 60.000 Autos pro Tag stärker belastet als geplant.

B 17 außerhalb des Augsburger Raumes

Zwischen Augsburg und Landsberg? ist die B 17 autobahnmäßig ausgebaut.

Kaufering: Im Februar wurde der Plan der damaligen Kauferinger Bürgermeisters bekannt, noch unbebaute Grundstücken in Kaufering zu verkaufen, um für Lärmschutzmaßnahmen auf der B 17 zu sorgen. Dadurch sollte das Geld zusammenkommen, um so genannten Flüsterasphalt auf Teilbereiche der Bundesstraße bei Kaufering? aufzutragen (etwa ab der Anschlussstelle Igling?). Seit 17. September 2009 rollte der Verkehr auf der vierspurigen B 17 an Kaufering? vorbei und bei bestimmten Wetterlagen fühlten sich Bewohner der westlichen Teile Kauferings? vom Lärm belästigt. Für die Maßnahme schätzte man Kosten von etwa 750.000 Euro.

Zwischen Landsberg? –Süd und der A 96? gibt es einen riesigen Kreisverkehr, der einen Durchmesser von mehr als 300 Metern und einen Umfang von etwa einem Kilometer hat.

Weblinks


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