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Ausleihe und Nutzungsbedingungen

Generelles

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Jeder kann die Bibliothek benutzen, Bücher ausleihen können aber nur Einwohner der Stadt Augsburg und der Umgebung, wenn sie 16 Jahre alt geworden sind. Zur Benutzung zugelassen wird man, wenn man einen gültigen Personalausweis oder Reisepass vorlegt. Die Benutzung von Handschriften, Frühdrucken, also von Altbeständen, kann für wissenschaftliche Zwecke in Absprache mit der Bibliotheksleitung erfolgen. Bei der ersten Bestellung erhält man einen Benutzerausweis.

Die Bibliothek kann man gratis nutzen, allerdings werden für die Besorgung von Büchern oder Aufsätzen aus anderen Bibliotheken (Fernleihe), bei Ausleihfrist-Überschreitung und Verlust der Leihkarte Gebühren erhoben, die der aktuellen Gebührenordnung in der Bibliothek zu entnehmen sind.

Da praktisch alle Bücher und Zeitschriften der Bibliothek nicht öffentlich zugänglich sind, muss man Bücher zur Ausleihe an Hand der Kataloge bestellen. Dazu füllt man für jeden Titel einen eigenen Leihschein aus. Bücher und Zeitschriften, die nach 1900 erschienen sind, können normalerweise nach Hause ausgeliehen werden. Die anderen Bücher und Zeitschriften können im Lesesaal studiert werden.

Sonderbenutzungsbedingungen für den historischen Bestand

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Nur wenn ein wissenschaftlicher Zweck nachgewiesen werden kann, dürfen Altbestände (alte Drucke, Graphiken, Handschriften etc.) benutzt werden. Und dies auch nur in Rücksprache mit der Bibliotheksleitung. Dazu sollte man sich vorher schriftlich anmelden. Und an Ort und Stelle ist ein besonderes Formular auszufüllen: Hier muss man den Benutzungszweck angeben, einen gültigen Personalausweis oder Reisepass vorlegen, gegebenenfalls auch eine schriftliche Referenz des Hochschullehrers.

Bestände, von denen bereits ein Faksimile, Mikrofilm, Mikrofiche oder eine sonstige Schutzkopie vorliegt, werden nur noch in begründeten Ausnahmefällen im Original ausgegeben. Manche Titel des Bestands unterliegen aus konservatorischen, rechtlichen oder anderen Gründen starken Benutzungsbeschränkungen: Tresorstücke, Zimelien, Stücke der Einbandsammlung, Objekte in gefährdetem Zustand, Deposita ... Normalerweise werden nur bis zu fünf Bände an den Arbeitsplatz ausgegeben; bei Tresorstücken jeweils nur ein Band, bei Nachlässen ein Faszikel. Feststellungen über vorhandene Schäden oder fehlende Teile müssen unverzüglich der Aufsicht gemeldet werden.

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Es versteht sich von selbst, dass mit den ausgegebenen Objekten besonders sorgfältig und schonend umzugehen ist, da sie in der Regel einmalig und unersetzlich sind. Vor allem die Einbände aller Handschriften und Drucke sind mit Vorsicht zu behandeln. Um die Beschädigung von Werken zu vermeiden, ist nur die Verwendung von Bleistiften zugelassen. Und weil immer wieder anders gehandelt wird, muss es deutlich gesagt werden: Das Schreiben in und auf den Objekten, das Berühren des Buchschmuckes in Handschriften, die Anfertigung von Pausen vom Original sind streng verboten. Das gewaltsame Aufbiegen eng gebundener Bände, das Einlegen mit Kugelschreiber oder Tinte beschriebener Zettel und anderer Gegenstände als Merkzeichen ist ebenfalls verboten. Die vorgefundene Ordnung von Einzelblättern, auch wenn sie unrichtig sein sollte, darf nicht verändert werden, sondern muss der Aufsicht gemeldet werden.

Verlässt jemand seinen Arbeitsplatz länger oder wird der Lesesaal geschlossen, sind die Objekte vollständig und unversehrt, also im Zustand bei der Ausgabe, zurückzugeben. Eine Überprüfung der Objekte auf Vollständigkeit und Unversehrtheit in Gegenwart des Benutzers kann zur Auflage gemacht werden. Eine Bestellung von Reproduktionen wird über die Aufsicht oder den Ausleiheschalter vermittelt. Der Bestand der Handbibliothek (Signatur: Hbd ...) ist über den Teilkatalog des Katalogsaales zu ermitteln und kann nach Bestellung am Ausleiheschalter nur im Lesesaal eingesehen werden. Über Spezialkataloge und andere Hilfsmittel des Hauses kann man sich bei der Auskunft am Ausleihschalter erkundigen.

Ausleihe

Bücher und Zeitschriften, die man in der Zeit von 10.00 bis 11.30 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr bestellt, werden in der Regel innerhalb von 30 Minuten zur Einsicht oder Abholung bereitgestellt. Die Leihfrist beträgt in der Regel bei Büchern 4 Wochen, bei Zeitschriften 2 Wochen. Man kann die Leihfrist zweimal verlängern, wenn das Buch bzw. die Zeitschrift nicht von einem anderen Leser vorbestellt ist. Die Verlängerung ist auch telefonisch durchführbar. Für verliehene Bände kann man sich vormerken lassen. Ein Buch, das vorgemerkt ist, kann von einem anderen Ausleiher nicht mehr länger ausgeliehen werden; bereits verlängerte Bücher werden zurückgefordert.

Fernleihe

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Ist ein angefragter Titel nicht in der Bibliothek vorhanden, kann er über die Fernleihe aus einer anderen Bibliothek gegen Entgelt besorgt werden. Allerdings gibt es hiervon Ausnahmen: etwa viel benutzte Bestände (wie Literatur der Lesesäle, Lehrbuchsammlungen, Handbibliotheken), Neuerscheinungen, mit deren Ausleihbarkeit noch nicht gerechnet werden kann, Werke, die im Buchhandel zu einem geringen Preis erhältlich sind, Werke, die elementare oder rein praktische Fachkenntnisse vermitteln (etwa Reiseführer), Loseblattausgaben und Zeitschriftenhefte, Magister-, Diplom- und Zulassungsarbeiten, Werke mit außergewöhnlichem Format (wie manchmal bei Zeitungen), Werke von besonderem Wert (vor allem Drucke des 15. bis 18. Jahrhunderts, sowie Handschriften).

Katalogsaal

Hier finden sich neben den PCs für den Online-Katalog und die Suche im Internet, Zettelkataloge, zahlreiche gedruckte Informationsmittel und Literaturverzeichnisse, u. a. Gesamtverzeichnisse des deutschen Schrifttums und Verzeichnisse der Literatur zu bestimmten Fachgebieten.

Lesesaal

Hier stehen rund 7. 000 Bände an Nachschlagewerken und Handbüchern zu allen Fachgebieten, außerdem liegen die neuesten Hefte von mehr als 200 Zeitschriften aus. Diese Titel können von jedem Besucher der Bibliothek eingesehen werden, sind jedoch nicht ausleihbar. Darüber hinaus dient der Lesesaal der Lektüre nicht ausleihbarer Bestände, die von Benutzern bestellt wurden.

Reproduktionen

Ein Reader-Printer-Gerät dient zur Benutzung der sicherheitsverfilmten Bestände. Fotokopien von älteren und besonders zu schonenden Werken können - sofern deren Zustand dies zulässt - durch das Personal und gegen eine Gebühr angefertigt werden. Für Kopien aus neueren Werken kann der Münzkopierer im Katalogsaal benutzt werden. Auch die Anfertigung von photographischen Arbeiten durch das Fotolabor der Stadt ist gegen Gebühr möglich.

Weblinks


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