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Augsburger Zukunftspreis

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Ein Preis der Stadt Augsburg für die besten Ideen zum Umweltschutz, womit besonders vorbildliche Nachhaltigkeits-Aktivitäten in Augsburg vorgestellt und zur Nachahmung empfohlen werden. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 € dotiert, je 2.500 € für jede der beiden ausgeschriebenen Kategorien, wobei die 2.500 € pro Kategorie auf je drei Preisträger verteilt werden.

Allgemeines

Der Augsburger Zukunftspreis will das gesamte vielfältige Engagement für nachhaltige Entwicklung in Augsburg sichtbar machen, es stärken und würdigen. Durchgeführt wird er vom Büro für Nachhaltigkeit / Geschäftsstelle Lokale Agenda 21 der Stadt Augsburg.

Zwei Kategorien

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Mit dem Augsburger Zukunftspreis können Augsburger Aktivitäten für soziales Engagement, nachhaltiges Wirtschaften, ökologische Mobilität und Aktivitäten im Klimaschutz ausgezeichnet werden. Bei diesem Preis geht es also vornehmlich um Klimaschutz und um nachhaltige Entwicklung im Sinne der Agenda 21. Es werden Ideen ausgezeichnet, die helfen Energie zu sparen, regionale Produkte zu kaufen, sich als Unternehmen familienfreundlich zu entwickeln. Ebenso ausgezeichnet wird ehrenamtliches Engagement oder der Klimaschutz in der Firma oder im eigenen Haus. Es geht dabei nicht um die großen Projekte, sondern um die kleinen Schritte im Alltag, die aber große Wirkung entfalten können.

Es werden laufende und abgeschlossene Projekte prämiert, Projekte im Planungsstadium werden nicht ausgezeichnet.

Die zwei Kategorien des Augsburger Zukunftspreises sind:

  • Agenda 21 / Nachhaltige Entwicklung: Hier werden Projekte ausgezeichnet, die vor Ort die Lebensqualität auf Dauer verbessern.
  • Klimaschutz: Hier werden Projekte ausgezeichnet, die vorbildlich und zukunftsorientiert Energie sparen helfen.

Eine gleichzeitige Bewerbung in beiden Kategorien ist nicht möglich.

Bewerbung

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Mit Ideen bewerben kann sich jede Augsburgerin, jeder Augsburger. Auch Initiativen, Organisationen, Kirchengemeinden, Schulen, Unternehmen usw. können vorgeschlagen werden oder sich selbst anmelden.

Die Bewerbung ist simpel, es werden keine großen Voraussetzungen gestellt. Aus der Ausschreibung: "Sie engagieren sich seit einiger Zeit ehrenamtlich in einem der genannten Bereiche? Sie haben selbst eine Idee umgesetzt? Sie sparen Energie, weil Sie in Ihrem Haushalt einige Änderungen eingeführt haben? Ihr Freundeskreis hatte eine „preisverdächtige“ Idee? Vielleicht sind Sie sehr zufrieden mit Ihrem Architekten oder Handwerker, der Sie durch seine Beratung zum „Energiesparmeister“ werden ließ? Dann schlagen Sie Ihre eigenen Aktivitäten oder die Anderer vor!"

Nun muss man noch einen kurzen Bewerbungsbogen ausfüllen und ihn an folgende Adresse schicken:

Umweltamt der Stadt Augsburg?
An der Blauen Kappe 18
86152 Augsburg

Um den Bewerbungsbogen zu bekommen, braucht man nur im Umweltamt der Stadt Augsburg? unter der Telefonnummer 0821/324-7322 anzurufen und man bekommt ihn zugeschickt. Oder man lädt ihn sich im Internet herunter unter augsburg.de Rubrik „Umwelt und Nachhaltigkeit“/Zukunftspreis oder unter agenda21.augsburg.de Rubrik Zukunftspreis.

Zusätzlich zum Bewerbungsbogen können auch ergänzende oder erläuternde Unterlagen (z. B. Beschreibungen, Fotos, Zeichnung etc.) eingereicht werden. Die Bewerbung muss per Post erfolgen.

Wichtig: Alle eingereichten Unterlagen verbleiben bei der Stadt Augsburg. Die Stadt Augsburg behält sich vor, sie zur Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen.

Bewertungskriterien

Die Projekte werden danach gerankt, wie viele Aspekte von Nachhaltigkeit in ihnen gleichzeitig verbessert werden. Auch Kriterien wie Umfang, Dauerhaftigkeit, Innovationshaltigkeit und Wirksamkeit fließen in die Bewertung ein. Bewertet wird von Mitgliedern der lokalen Agenda 21? sowie von Mitgliedern des Stadtrates.

Bevorzugt ausgezeichnet werden Projekte, deren Ziele in den '''Zukunftsleitlinien für Augsburg''' (www.nachhaltigkeit.augsburg.de/zukunftsleitlinien) festgehalten sind und die zur nachhaltigen Entwicklung Augsburgs beitragen.

Preisvergabe

Für jede Kategorie gibt es eine Jury, die sich aus Personen aus Gesellschaft, Politik und Verwaltung zusammensetzt. Sechs Personen kommen aus dem Stadtrat, sechs weitere aus dem städtischen Nachhaltigkeitsrat?. Die Verleihung der Preise erfolgt öffentlich durch den Oberbürgermeister? entweder auf dem Rathausplatz oder im Unteren Fletz des Rathauses.

Geschichte

Der Augsburger Zukunftspreis wurde zum ersten Mal im Jahr 2006 vergeben. Die Initiative ging vom damaligen Umweltreferenten Thomas Schaller aus.

2010 begann die Stadtsparkasse Augsburg den Augsburger Zukunftspreis finanziell zu unterstützen.

2016 vergab man zum ersten Mal einen zusätzlichen Sonderpreis von 1.000 Euro durch eine SchülerInnen-Jury. Er sollte aufzeigen, was die nachwachsende Generation für besonders wichtig hält.

Auszeichnungen

2016

2016 war die Auszeichnung mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Zum ersten Mal wurde ein Zusatzpreis vergeben, den eine Schülerjury der Städtischen Berufsschule IV? vergab. Die Preise 2016 gingen an

  • Die Bunten, ein Orchester von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren mit und ohne Beeinträchtigungen
  • Interkultureller Garten: Er wurde 2012 vom Verein Grow Up!? auf dem Gelände des Kulturparks West übernommen und besteht heute aus mehr als 60 Familien und Einzelpersonen aus 15 Ländern. Etwa 12 Quadratmeter sind die Einzelparzellen groß. Man bewirtschaftet sie biologisch.
  • Kültürverein. In ihm begegnen sich Menschen verschiedener Kulturen. Der Verein ist ein Anlaufpunkt für Flüchtlinge, Augsburger und anderen nach Augsburg Gekommenen und veranstaltet seit 2010 die Kültürtage?.
  • Volldabei-Kulturwerkstatt: Die von Susanne und Holger Thoma 2013 gegründete interkulturelle Lern- und Arbeitsort ist mobil und offen. Die Werkstatt findet Platz in Asylunterkünften oder Jugend- bzw. Stadtteilzentren. Integrationsbarrieren sollen durch nachbarschaftliche Aktionen abgebaut werden. Eine solche Aktion war z. B. Das Kunst-Camp in der Asylunterkunft Calmbergstraße, in der Künstler, Nachbarn und Asylbewerber einen Teil des heruntergekommenen Gebäudes neu strichen.
  • Lebensraum Schwabencenter: Eine 2014 gegründete Initiative, die in Kooperation mit der AWO Augsburg versucht, das Schwabencenter nachhaltig umzuwandeln und zu einem Ort lebendigen, urbanen Wohnens und Einkaufens zu machen.
  • Füreinanderda: Dieses Projekt erhielt den Sonderpreis der Schülerjury. Frauen der Generation 50+ unterstützen ehrenamtlich alleinerziehende Mütter und Väter. Neben der stundenweisen Betreuung von Kindern organisieren sie gemeinsame Ausflüge und Besichtigungen. Getragen wird das Projekt vom Verein Prisma Familien- und Jugendhilfe Augsburg?.

2015

2014

Filmbeitrag von a.tv zum Zukunftspreis 2014

2013

Filmbeitrag der Stadt Augsburg zum Zukunftspreis 2013

2012

2012 reichten Vereine, Institutionen?, Schulen?, Unternehmen, städtische Dienststellen, Kirchengemeinden 38 Projekte ein. Am Freitag, den 26. Oktober 2012, wurden die sechs Preisträger des Zukunftspreises von dem damaligen Oberbürgermeister? Dr. Kurt Gribl und dem Umweltreferenten? Rainer Schaal im Goldenen Saal des Rathauses ausgezeichnet. Vorgestellt wurden bei der Feier neben den Siegern auch alle weiteren Projekte. Zum dritten Mal war die Stadtsparkasse Augsburg Sponsor des Augsburger Zukunftspreises.

Nachhaltige Entwicklung

Bereich Klimaschutz

2011

Preisträger unter den eingereichten 51 Projekten waren 2011:

Nachhaltige Entwicklung

Bereich Klimaschutz

Filmbeitrag der Stadt Augsburg zum Zukunftspreis 2011

Archiv

Die Auszeichnungen der früheren Jahre finden Sie unter Archiv des Augsburger Zukunftspreise!

Weblinks


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