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Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund

abgekürzt AVV; manchmal auch nur Augsburger Verkehrsverbund genannt; zuständig für den ÖPNV in der Region Augsburg und der Stadt Augsburg

Allgemeines

Der Augsburger Verkehrsverbund betreibt und koordiniert den den ÖPNV in der Region Augsburg und der Stadt Augsburg. Das bedeutet, die Region Augsburg und die Stadt Augsburg sind durch den AVV zu einem einheitlichen Tarifgebiet zusammengefasst.

Zum AVV gehören die Stadtwerke Augsburg, die Deutsche Bahn?, die Bayerische Regiobahn und verschiedene Regionalbusunternehmen.

Geschichte

1990 befanden sich in Augsburg nur vier von sieben Sektoren in der Verbundbedienung des AVV, doch 1992 schloss man alle Sektoren des Kreises an die Bedienung durch den AVV an. Dadurch erweiterte der AVV sein Zielpublikum in der Stadt und der Region Augsburg auf knapp 650.000 Menschen. So stiegen die Fahrgastzahlen von 1990 bis 2000 von 7,3 Mio. auf 17,1 Mio. Das bedeutete auch ein Ansteigen der Zuschüsse von 3,8 Mio. € 1990 auf 10,8 Mio. € im Jahr 2000. Damals beförderte der AVV pro Tag etwa 57.000 Menschen.

1995 wurde der Gemeinschaftstarif, also ein Ticket für Stadt und Region Augsburg eingeführt. 1998 kam das Semesterticket hinzu.

Im September 2011 feierte der AVV sein 25-jähriges Bestehen in Augsburg.

Zum 1. Januar 2013 erhöhte der AVV seine Preise um durchschnittlich fast vier Prozent, wie immer begründet mit dem Anstieg der Treibstoff- und Energiekosten. Eine Neuerung damals war das City-Ticket auch für Augsburg, ein Bahn-Card-User-Angebot, mit dem man beim Kauf einer Fahrkarte über 100 Kilometer in der Zielstadt den ÖPNV? kostenlos nutzen konnte.

Im Frühjahr 2013 führte der Augsburger Verkehrsverbund (AVV) einen Fahrgastbeirat aus Eltern, Schülern, Studenten, Pendlern, Freizeitfahrern, Senioren, Vielfahrern und Wenigfahrern.

Am 2. Mai 2013 wurde ein neues AVV-Kundencenter vom damaligen Landrat Martin Sailer, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des AVV war, und dem damaligen AVV-Geschäftsführer Olaf von Hoerschelmann eröffnet. Das Kundencenter wurde im Erdgeschoss des Bohus Center eingerichtet. Zum Rundum-Service gehörte der barrierefreie Zugang zum Kundencenter.

Am 23. April 2014 veröffentlichten die GRÜNEN eine Pressemitteilung, in der sie eine Reform der AVV Tarif- und Zonenstruktur forderten. „Die Tarif- und Zonenstruktur im Augsburger Verkehrsverbund ist nicht mehr zeitgemäß und bedarf einer Überarbeitung. Aktuell gibt es in Augsburg kein Jahresabo. Deshalb wollen die Augsburger GRÜNEN auch für den Großraum Augsburg ein 365 € Jahresabo einführen“, hieß es darin. „Denn nur mit einer grundsätzlichen Reform lässt sich die jährliche Preiserhöhungsspirale stoppen. Die Einführung von attraktiveren Abo-Angeboten führt zu deutlich mehr ÖPNV-Nutzer Innen? und somit auch zu steigenden Einnahmen. Die Stadt Wien hat diesen Weg mit der Einführung eines 365 € - Jahrestickets erfolgreich beschritten. Damit werden auch der Anteil des Individualverkehrs und die somit die Umweltbelastung deutlich zurück gehen.“ Darüber hinaus forderten die Augsburger GRÜNEN auch eine Reform der Zonenstruktur, z. B. durch die Zusammenlegung der Zonen 10+20. Mittelfristig strebten sie die kostenlose ÖPNV-Nutzung für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren an.

Details

Oberstes Gremium des AVV ist die Gesellschafterversammung.

Drei Jahre bleiben die Mitglieder des Fahrgastbeirats des AVV im Amt. Danach wird der Fahrgastbeirat neu zusammengesetzt, um eine kontinuierliche und konstruktive Zusammenarbeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln sicherzustellen.

Adresse

Weblinks


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