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Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen

auch AAF; ein Zusammenschluss Augsburger Frauenorganisationen und Frauengruppen, um Chanchengleichheit und Gleichberechtigung auf allen Ebenen durchzusetzen

Allgemeines

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Die Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen - kurz AAF - möchte den vielfältigen Aktivitäten von Frauen in der Stadt und der Region Augsburg ein Forum bieten und die Veranstaltungstipps und Hinweise auf wichtige Informationen für Frauen bündeln.

Hintergrund ist die neue Frauenbewegung, die an vielen Orten der Welt gleichzeitig entstand. In den 1960er Jahren fassten immer mehr Frauen Mut, gegen ihre Benachteiligungen zu kämpfen. In Deutschland waren Studentenbewegung und alternative Gruppen der Nährboden für die Frauenbewegung, die viele familienpolitische Realitäten der 1950er und 1960er Jahre überwand.

Vor allem in den 1980er Jahren unter den SPD-Regierungen kamen mehr und mehr Rechte für Frauen ins Gesetzbuch. So wurden jetzt Mann und Frau in der Familie dem Gesetz nach gleichberechtigt, es wurden Familiengerichte eingesetzt und das Scheidungsrecht reformiert. Es kam die Frauenquote, es kamen die Gleichstellungsstellen, das Feminat der Grünen ...

Und dennoch sind auch heute noch vielfältige Benachteiligungen von Frauen zu beklagen. Der Einsatz für frauenpolitische Zielsetzungen ist die Basis der AAF, auf der man sich gemeinschaftlich artikulieren will. Die AAF versteht sich als Netzwerk von etwa 30.000 Frauen in ungefähr 25 Organisationen. Die Organisationen umfassen autonome Fraueninitiativen, kirchliche Verbände bis hin zu parteipolitisch oder kirchlich gebundenen Organisationen. Mit diesen Mitgliedern und Organisationen im Rücken will sich die AAF wirkungsvoll um die Durchsetzung von Gleichberechtigung und gleiche Chancen bemühen.

Es finden regelmäßig Sitzungen zu Frauenthemen aus Politik und Alltag statt.

Die Stadt Augsburg unterstützt die AAF, das Sozialreferat macht mit dem so genannten "Frauentopf" manche frauenpolitische Veranstaltung möglich. Außerdem besteht eine enge Kooperation mit der Gleichstellungstelle für Frauen und Männer? der Stadt Augsburg und die Frauenbeauftragte hat Gaststatus in der AAF.

Die Stadtgöttin Cisa? ist das Symbol der AAF. Als Urmutter, weise Frau und Führerin ist sie die Schutzpatronin aller Augsburger Frauen.

Geschichte

Die AAF hat schon eine lange Geschichte. Die Arbeitsgemeinschaft begann ab 1979 in Augsburg aufzutreten. Nach dem Motto der damaligen Bundesministerin Antje Huber "Mitmachen macht Mut - Frauen können mehr! veranstalteten Frauen aus dem Arbeitskreis Frauenhaus e. V. und dem Sozialdienst katholischer Frauen Informationsbörsen für Frauen, die anregen sollten, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, gemeinsam Ideen umzusetzen. Schon damals unterstützte die Stadt Augsburg ideel und finanziell.

Die Informationsbörsen wurden mehr als ein Jahrzehnt regelmäßig durchgeführt.

Das Netz der AAF wuchs aufgrund dieser Aktivitäten kontinuierlich. Auch frauenpolitische Themen wie Gewalt an Frauen, § 218, die Unterversorgung mit Kindergärten, die Benachteiligung allein erziehender Frauen oder ein eigenständiges Aufenthaltsrecht für Ausländerinnen wurden immer wieder thematisiert und in die Öffentlichkeit getragen.

Ab 1982 versuchte die AAF von der Stadt Augsburg Frauenfördermittel zu erlangen, was erst etwa zehn Jahre später der Fall war. Auch die Einrichtung einer Gleichstellungsstelle in Augsburg brauchte lange Zeit. Erst am 2. Januar 1988 wurde sie nach vielen Anträgen eingerichtet.

1989 wählte die AAF ihre erste Sprecherin, deren Aufgabe es ist, verbindlich zu koordinieren.

1991 verabschiedete die AAF eine Richtlinie zur Mitgliedschaft und internen Organisation.

2001 und 2002 wurden interkulturelle Frauenfeste ausgerichtet.

2003 fand das FrauenKulturFestival? statt, organisiert von der AAF.

2004 feierte die AAF ihr 25-jähriges Jubiläum.

Mitgliedschaft

Der AAF können Frauengruppierungen und -organisationen beitreten, die die Ziele des Zusammenschlusses mittragen und bereit sind diese Ziele durch ihre Arbeit aktiv zu unterstützen. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung und Anerkennung der Richtlinie erworben und durch regelmäßige Anwesenheit bei den Arbeitssitzungen aufrechterhalten. Über einen Antrag auf Mitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Mitgliedschaft endet entweder durch den Austritt des Mitglieds oder durch ein Ausschlussverfahren, wenn die Interessen der AAF verletzt wurden oder gegen die Richtlinien verstoßen wurde.

Mitgliedsorganisationen

Darüber hinaus bestehen Verbindungen zu folgenden Vereinen und Institutionen: Damen Automobil Club e. V., Dekanatsfrauenbeauftragte des Ev. Luth. Dekanates Augsburg, dhg – Verband der Familienfrauen und -männer e. V., Deutscher Akademikerinnenbund e. V., Deutscher Frauenring, Ortsring Augsburg, Katholische Arbeitnehmerbewegung für Müttergenesung, Singkreis Harmonie, SOS-Jugendhilfe - Schneewittchen, Beratungsstelle bei Essstörungen, Voxfemale - der Augsburger Frauenchor, Werkstatt solidarische Welt e. V.

Weblinks


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