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Zoo Augsburg

Der Zoologische Garten von Augsburg ist ein etwa 22 ha großes Areal und liegt zwischen dem Botanischen Garten und dem Siebentischwald. Mit dieser Fläche ist er einer der größten Zoos in Süddeutschland.

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Allgemeines

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Pro Jahr steuern mehr als 700.000 Besucher das beliebteste Ausflugsziel von Bayerisch-Schwaben? an. Es ist sozusagen eine biologische Bildungsstätte mit etwa 1.500 Tieren aus aller Welt, die in etwa 50 Gehegen leben. Der Zoo Augsburg beherbergt etwa 50 Säugetier-, 200 Vogel-, viele Reptilien- und Amphibien-Arten (insgesamt etwa 400 Tierarten) und weist beachtliche Zuchterfolge auf, gerade auch bei Wildtieren, die vom Aussterben bedroht sind, wie etwa Persische Onager, Barasingha-Hirsche, Sumatra-Tiger, Amur-Leoparden, Krontauben, Mandschurenkranisch oder manche Arten von Wasservögeln. Hintergrund: Der Zoo Augsburg nimmt an einem Erhaltungszuchtprogramm für etwa 20 Arten teil. Die meisten Tiere des Augsburger Zoos sind bereits in Augsburg geboren.

Mit seiner Fläche ist der Augsburger Zoo genau richtig für einen Tagesausflug mit der ganzen Familie.

Besuchenswert sind das Afrika-Panorama, das Terrarium, die Tropenhalle, die Bergtieranlagen, die Raubtiergehebe, der Abenteuerspielplatz mit dem Streichelzoo und eine Mini-Eisenbahn.

Sehr beliebt sind bei den großen und kleinen Besuchern des Zoos die regelmäßigen öffentlichen Fütterungen, etwa bei den Robben oder den Pelikanen. Es gibt auch geführte Rundgänge und Spezialführungen zu Tieren oder zoologischen Themen, bei denen man einen Blick hinter die Kulissen des Zoos werfen kann.

Eine große Zahl von Parkplätzen sorgt dafür, dass man ohne Problem mit dem PKW anfahren kann. Der Zoo ist jedoch auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Der Bus? Nr. 32 verkehrt jede Viertelstunde vom Hauptbahnhof oder vom Königsplatz bis zur Endhaltestelle "Zoo/Botanischer Garten".

Ein Zoo-Restaurant und mehrere Kioske mit Sitzgelegenheiten (z. T. überdacht) sorgen für einen angenehmen Aufenthalt. Sie stehen auch für Familienfeiern oder andere Veranstaltungen zur Verfügung.

Geschichte

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Die ersten Begegnung mit exotischen Tieren, die überliefert ist, hatten die Augsburger im Jahr 802 n. Chr. Damals sorgte ein männlicher indischer Elefant in Augsburg für Aufsehen. Er hatte sogar einen Namen und hieß "Abul Abaz". Der Kalif Harun al Raschid hatte ihn Kaiser Karl dem Großen geschenkt und der schickte ihn mit einer berittenen Schutzwache nach Augsburg, um mit diesem Tier für die Freundschaft mit dem Kalifen zu werben. Erstaunlich ist, dass der Elefant mit seinen etwa 40 Jahren die Reise nach Aachen und dann nach Augsburg überstand. Später zog er sogar noch gegen den dänischen König Göttrik in den Krieg, was ihm allerdings nicht bekam: Bei der Rheinüberquerung holte sich das Tier eine Lungenentzündung, an der es starb.

Im Jahr 1220 wurde Kaiser Friedrich II. in Palermo gekrönt. Dies war der Anlass dafür, dass er "wandernde zoologische Gärten" zusammenstellen ließ. Die Tiere dazu hatte er von kleinasiatischen und arabischen Fürsten geschenkt bekommen. Eine solche Tierschau schickte Friedrich II. auch nach Augsburg, was ihm hier Anerkennung einbrachte.

Das Jahr 1410 kann als beginn eines ortsfesten Zoos in Augsburg notiert werden. In diesem Jahr setzte der Stadtrat? im Stadtgraben, der sich vom Roten Tor? bis zum heutigen Königsplatz hinzog, sechs Hirsche aus, die den Bürgern zur Ergötzung dienen sollten. Sie wurden streng geschützt und ihre Nachkommen hielten sich im Stadtgraben bis zu den Koalitionskriegen 1796, als sie von den Franzosen abgeschossen wurden.

1474 veröffentlichte Johann Schüßler? ein lateinisches Werk von Petrus Crescentiis? über das Fangen und Erleben von Vögeln, Fischen und Wild.

1498 entdeckte Vasco da Gama den Seeweg nach Indien. Nun finanzierten Augsburger Kaufleute viele Expeditionen nach Übersee, die allerlei exotische Tiere, angefangen von Papageien nach Augsburg zurückbrachten. Exotische Tiere zu halten, wurde zu einer Modeerscheinung, durch die man seinen Reichtum zeigte.

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Die Augsburger Kaufleute begannen Mitte des 16. Jahrhunderts neben Gewürzen, Textilien und Metallen auch mit Affen, Papgeien und Wildkatzen zu handeln. Überliefert ist ein Beschwerdebrief einer Antwerpener Faktorei an Anton Fugger?, er solle sie vom komplizierten Transport afrikanischer Meerkatzen verschonen. Augsburger Kunsthandwerkern nutzte der Import von Elfenbein, Walrosszähnen und Schildplatt, aus denen sie so manche Kleinode fertigten. Durch den wachsenden Pelzhandel nahm auch die Augsburger Kürschnerzunft einen starken Aufschwung im 16. Jahrhundert.

Die Fugger gründeten den ersten allgemein zugänglichen Zoo in Deutschland auf einem Gelände vor der Stadt. Die Blütezeit dieses Zoos lag zwischen 1550 und 1570. Gezeigt wurden Säugetiere und Vögel aus Süd- und Mittelamerika, aus Afrika und Europa. Wahrscheinlich wurde der Fugger-Zoo noch im 16. Jahrhundert wieder aufgelöst.

Besonders tüchtig waren die Welser?, was den Handel mit exotischen Tieren anging. Der welsersche Handelsreisende Lukas Rehm? kaufte z. B. dem portugiesischen König Manuel I. Meerkatzen, Affen und Papageien ab und schickte sie nach Augsburg, wo im Jahr 1551 der Züricher Gelehrte Conrad Gesner zum ersten mal einen Waldpavian aus Westafrika sah, den er zwei Jahre später in seiner "Historia animalium" als Ber- bzw. Affenwolf beschrieb.

Ein paar Jahre später, 1566, machten die Augsburger Bekanntschaft mit einem Krokodil, 1584 zeigte man auf einem Jahrmarkt den ersten Löwen in Augsburg. Philippine Welser hatte in Augsburg viele Begegnungen mit exotischen Tieren und hat ihr Interesse an diesen Tieren auf ihren Sohn übertragen, Andreas von Österreich, der in Konstanz Fürstbischof war und auf seiner Bodenseeinsel einen Zwinger für Löwen, eine Kamel-Hüttel, einen Bärengraben und ein beheizbares Vogelhaus einrichten ließ.

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Der Stadtplan Augsburgs von Wolfgang Kilian? aus dem Jahr 1626 zeigt springende Hirsche und Schwäne, was auf Aufenthaltsorte dieser Tiere in der Stadt hindeutet.

Als 1710 das erste Augsburger Kaffeehaus durch Emanuel Hohenästel? eröffnet wurde, fand es schnell Gefallen und bald gab es viele solcher Kaffeehäuser in Augsburg. Eine Spezialität dieser Kaffeehäuser waren Singvögel und Papageien, die in geschmiedeten Vogelbauern gehalten wurden.

1748 machten die Augsburger zum ersten Mal mit einem Panzernashorn Bekanntschaft. Das Tier wurde in einem stabilen Käfig gehalten und bekam täglich 60 Pfund Heu und 10 Kilo Brot zu fressen.

Jetzt kam auch auf, dass fahrendes Volk mit abgerichteten Affen, Bären, Raubkatzen und Vögeln in Augsburg auftrat. Diese Begegnungen mit exotischen Tieren spiegeln sich auch in der Augsburger Kunst. Hans Burgkmair der Ältere? malte z. B. solche Tiere. Der Kupferstecher Jacob Hübner? entdeckte einen bunten großen Nachtfalter, den er "Augsburger Bär" nannte und mit anderen Schmetterlingen darstellte, ein Bärenspinner, der in Schwaben seit 1909 ausgestorben ist. Anfang des 19. Jahrhunderts kehrte der Augsburger Maler Johann Moritz Rugendas mit vielen Zeichnungen exotischer Tiere aus Mittel- und Südamerika zurück.

Schon Johannes Fugger? hatte in der Stadt einen Bürgerzoo errichtet, den ersten der deutschen Geschichte. Nun keimte bei den Fuggerstädtern der Gedanke, einen eigenen städtischen Zoo im Stadtgarten? einzurichten, doch scheiterte dieser Plan durch den Beginn des Ersten Weltkriegs. Nach dem Krieg verfolgte Dr. Ludwig Wegele?, Leiter des Augsburger Stadtverbandes, Tiergartendirektor und Bürgermeister, neue Pläne. Seiner Zähigkeit und dem Prinzfond, gestiftet von Fabrikdirektor Friedrich Prinz, ist die Errichtung eines Augsburger Heimattierparks zu verdanken.

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Eröffnet wurde der "Park der deutschen Tierwelt" am 12. Juni 1937. Hinter ihm stand eine Interessengemeinschaft unter Führung des Naturkunde- und Tiergartenvereins (Naturwissenschaftlicher Verein?). Luftangriffe zwischen 1943 und 1945 zerstörten die Gehege und Terrarien und man musste den Tierpark schließen.

Trotz der Zerstörungen eröffnete man den Tierpark im Sommer 1946 wieder und engagierte am 1. August den ehemaligen Direktor des Frankfurter Zoos. Er betrieb das Aufbauwerk und holte wieder exotische Tiere in den Zoo.

Im Sommer 1946 wurde der Zoo trotz der Sorgen der Nachkriegszeit wiedereröffnet, und am 1. August 1947 übernahm Prof. Dr. Steinbacher, der ehemalige Direktor des Frankfurter Zoos, die Tiergartenleitung. Mit starker Willenskraft beseitigte er die starken Kriegsschäden und brachte wieder Tiere in den Zoo. Energisch trieb er die Aufbauarbeiten voran, die Augsburger Bürger entschieden sich nach einer Befragung für die Anschaffung von exotischen Tieren.

1980 konnte man den Streichelzoo und das Reptilienhaus eröffnen. Ein Jahr später bauten Berufsschüler und Fachkräfte den Alpaka- und Nandu-Stall, 1982 gestaltete man die Hirschwiese zum "Afrika-Panorama" um und eröffnete es 1985 zur 2000-Jahr-Feier der Stadt. 1983 baute man die Biber- und Muntjak-Anlage, 1986 die Elefanten-Freianlage mit Schwimmingpool.

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Seit 1984 trägt der Zoo den heutigen Namen und ist in der Rechtsform einer GmbH organisiert.

1989 bis 1995 baute man die Tropenhalle, zwei Raubtierhäuser und drei Bergtieranlagen. 1998 bis 1999 baute man die Bärenanlage um, 2000 folgte der Neubau einer Takin-Anlage, 2003 der Neubau der Manul-Anlage, 2004 der Umbau der Elefanten-Anlage und der Überwinterung der Pelikane, 2005 der Neubau der Seehund-Anlage, 2006 der Neubau der Mähnenwolf-Anlage, der Erdmännchen-Anlage und der Umbau des Spielplatzes sowie des Streichelzoos, 2007 der Neubau der Seebären-Anlage. Viele der Baumaßnahmen der letzten Jahre konnten nur dank der Finanzierung des Freundeskreis des Augsburger Zoo e. V.? durchgeführt werden.

2007 feierte der Augsburger Zoo sein 70-jähriges Bestehen.

Im Jahr 2008 machte der Zoo Augsburg mit der "Rhinoparade" von sich reden. Sie startete am 31. Mai 2008 auf dem Rathausplatz mit 32 bemalten und geschmückten Rhino-Plastiken. Der Hintergrund: Der Augsburger Zoo hielt die letzten Jahre nachweislich die ältesten Nashörner der Welt. Abu starb im September 2006, Toto am 31. Mai 2007 im Alter von etwa 47 Jahren. Schon damals war die Planung einer neuen Anlage für Breitmaulnashörner abgeschlossen. Weil es in europäischen Zoos keinen Nachwuchs gab, müssen die Tiere aus Afrika importiert werden, was pro Tier etwa 35.000 Euro im Jahr 2007 kostete. Mit der Rhinoparade wollte der Zoo die finanziellen Mittel für den Kauf der Nashörner akquirieren, aber auch dauerhaft Partner gewinnen. Paten für diese bunten Rhinos konnten Unternehmen, Vereine, Schulen und Privatiers sein. Jeder Pate, der eine Patenschaft für eines der Rhinos übernahm, erhielt eine weiße Nashorn-Plastik, die er selbst gestalten oder von hiesigen Künstlern gestalten lassen konnte.

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Der STERN bewertete im Juni 2008 30 große deutsche Zoos. In dieser Untersuchung kam der Augsburger Zoo auf Platz 10. Besonders überdurchschnittlich wurde die Tierhaltung im Tiergarten Augsburg beurteilt. Es zählten in der Studie noch Besucher-Service und der äußere Eindruck.

Im August 2008 wurde der Rohbau des neuen Hauses für die Paviane fertig gestellt. Im Frühjahr 2009 ging es mit dem Innenausbau und dem Außenbereich des neuen Pavianhauses weiter. Auch Arbeiten am Afrika-Panorama wurden ausgeführt, vor allem musste die Freianlage für Nashörner ausreichend gesichert werden.

Im März 2009 wurde der Presse eine begehbare Katta-Anlage vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein Projekt des Freundeskreises?, dessen Planung und Vorbereitung schon im Gang war. Ende des Jahres konnte der Zoo auf 599.801 Besucher zurückblicken. Der Zoo zählte 286 Tierarten und 1516 einzelne Tiere.

Die deutsche Zoodirektorentagung 2009 wurde im Juni 2009 vom Zoo Augsburg ausgerichtet. Jedes Jahr findet diese Tagung in einem anderen deutschen Zoo statt. Es gab Fachvorträge im Konferenzsaal der HWK?, Exkursionen und Begegnungen.

Bis November 2009 wurden die Mandrills in eine neue Anlage umgesetzt, die gegenüber der Vorgängeranlage ein doppelt so großes Außengehege mit verschiedensten Klettermöglichkeiten hat.

In Kooperation mit den Stadtwerken Augsburg begann man Anfang 2010 die Linie 31? mit einem „Zoobus“ zu befahren. Maigrün ist der auffällige Bus, der im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag, den 23. Februar 2010, im Zoo vorgestellt wurde.

Im März 2010 wurde an der neuen Paviananlage der Vorbau errichtet. So können die Besucher den Innenraum ohne Spiegelungen einsehen und sie sind vor Regen geschützt. Gegenüber der Löwenanlage wird eine Abholstation für die Bollerwagenflotte des Zoos errichtet. Auch an der neuen Katta-Anlage wird weitergebaut.

Am 21. Mai 2010 war Richtfest bei der Kapuzineranlage/Besuchertoilette.

Rundgang

Der Augsburger Zoo bietet etwa 50 Gehege. Er ist als Erlebniswelt vor allem für jüngere Besucher aufgebaut und hat viele Attraktionen. Kinder lieben neben der Tierwelt den großen Spielplatz mit den Klettergerüsten, dem Spielturm, den Rutschen und Karussels.

Die frühere Hirschwiese, die etwa 3 ha misst, wurde zu einem wunderbaren Afrika-Panorama gestaltet und gehört zu den schönsten Afrika-Panoramen in deutschen Zoos. Hier kann man so seltene Tiere wie Rothschild- oder Baringo-Giraffen, Watussi-Rinder oder Grevy-Zebras besichtigen.

An Reptilien und Amphibien beherbergt der Augsburger Zoo etwa 30 Arten und 110 Tiere. Dazu gehören Alligatoren, Leguane, verschiedene Schlangen- und Froscharten sowie Warane.

Die Tropenhalle des Zoos bringt Besuchern die Bedeutung der Tropen- und Regenwälder nahe. Große Volieren bilden die Biotope Südasiens, Indiens, der Molukken, Afrikas und Südamerikas so nach, dass man einen ersten Eindruck von der Artenvielfalt gewinnt. Auch die Flora dieser Regionen wird auf diese Weise vermittelt.

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Eigene Bergtier-Felsen bringen den Besuchern das Leben von Wildziegen wie z. B. dem Daghestan-Tur (Kaukasischer Steinbock) oder dem Markhor nahe. Besondere Aufmerksamkeit sollte den Schneeziegen der nordamerikanischen Felsengebirge von Alaska bis Montana gelten. Trotz ihrer Größe und ihres Gewichtes sind dies Gemsenverwandte außerordentliche Kletterer selbst im wildesten Fels und können Saltos machen, wenn sie abstürzen.

Ein schönes großes Braunbären-Gehege löste eine frühere Betonanlage ab, die nicht sehr groß war.

Glasscheiben trennen die Besucher in den Raubtieranlagen von den beeindruckenden Großkatzen. Eine Anlage für Tiger und Amur-Leoparden weist ein Wasserbecken mit sechs Metern Tiefe auf, in dem sich die guten Schwimmer tummeln.

Die Elefanten-Freianlage präsentiert sowohl indische wie afrikanische Elefanten. Von Mai bis September kann man sogar einen Ritt oder ein persönliches Treffen mit den Elefanten vereinbaren (Tel. 0821/5671490).

Für die kleinen Besucher ist der Streichelzoo mit Schafen, Ziegen und anderen ungefährlichen Tieren eine besondere Attraktion. Auch "Rattenhausen", die Ponykutsche und die Mini-Eisenbahn mit ihrem ein Kilometer langen Rundkurs sorgen dafür, dass die Kleinen etwas zu entdecken haben und sich hier wohlfühlen.

Gerne gehen die Besucher auch zur Pavian-Insel. Im Jahr 2005 bekamen die Seehunde eine neue Anlage mit der historischen Goggelesbrücke?.

Einzelne Tierarten

Nicht vollständig.

An Säugetieren finden sich im Augsburger Zoo folgende Arten:

Afrikanischer Elefant, Alpaka, Alpensteinbock, Amur-Leopard, Asiatischer Elefant, Barasingha-Hirsch, Bennet-Känguru, Biber, Bison, Braunbär, Breitmaulnashorn, Chinesischer Muntjak, Daghestanischer Tur, Gepard, Grevy-Zebra, Kamerunschaf, Löwe, Mähnenwolf, Mandrill, Mantelpavian, Manul, Markhor, Nasenbär, Nilgau-Antilope, Onager, Plumplori, Rappenantilope, Rothschildgiraffe, Schimpanse, Schneeziege, Schwarzschwanz-Präriehund, Seehund, Springtamaran, Südafrikanischer Seebär, Sumatra-Tiger, Takin, Wasserbüffel, Watussi-Rind, Zebramanguste, Zwergesel, Zwergseidenaffe.

Vogelarten sind mit diesen Exemplaren im Augsburger Zoo vertreten:

Blau-Graues Täubchen, Dolchstich-Taube, Edelpapagei, Emu, Enten und Gänse, Flamingo, Kraniche, Grüner Arassari, Grünrücken-Trompetervogel, Hartlaubturako, Hellroter Ara, Hyazinthara, Kolibri, Kormoran, Krontaube, Magellanpinguin, Nandus, Pracht-Fruchttaube, Pupurbrust Fruchttaube, Rosalöffler, Rosapelikan, Roter Sichler, Schnee-Eule, Trauerschwan, Trompeterschwan, Uhu, Weißer Löffler.

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Reptilien und Amphibien warten mit folgenden Arten auf:

Dunkler Tigerpython, Goldbaumsteiger, Grüner Baumbython, Helmleguan, Korallenfinger Laubfrosch, Kronenbasilisk, Madagaskar Hundskopfboa, Mississippi-Alligator, Sinaloe Königsnatter, Streifenbasilisk, Tag-Gecko.

Zu den meisten dieser Tiere findet sich auf der Webseite des Augsburger Zoos ein ausführliches Tierportrait.

Artenschutz

Der Zoo Augsburg hat sich neben der biologischen Bildung vor allem den Artenschutz als Ziel gesetzt und ist deshalb Partner der "Stiftung Artenschutz". Dies wurde vor dem Steinbockgehege durch eine Stiftungstafel dokumentiert.

Zu dieser Stiftung gehören etwa 50 Zoos und Umweltorganisationen in Deutschland, Österreich und Luxemburg. Ziel ist es, Tiere, die auf der "Roten Liste" der Weltnaturschutz-Organisation stehen, zu fördern und zum Erhalt dieser Tierarten beizutragen. Denn für manche Tiere sind Zoos die letzte Zuflucht angesichts schwindender Lebensräume. Sind Wildtiere in Zoos wieder einigermaßen heimisch geworden, können manche Arten wieder in die Natur entlassen werden. Auch der Zoo Augsburg beteiligt sich an solchen "Auswilderungsprojekten", die nicht einfach sind, weil die ausgewilderten Tiere erst wieder lernen müssen, in ihrem natürlichen Lebensumfeld zu überleben.

Besonderheiten

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Freitag ist immer Familientag und das heißt, es gibt ermäßigten Eintritt, was man nutzen sollte, wenn man Zeit hat.

Speziell für Kinder gibt es einen großen Spielplatz mit Motiven der Augsburger Puppenkiste und einer Mini-Eisenbahn. In den Ferien können Kinder an Pony-Kutschfahrten durch den Zoo teilnehmen.

Im Streichelzoo können Kinder Eseln, Schafen, Rindern, Ziegen und anderen Haustierrassen ganz nahe kommen.

Es gibt im Zoo Behinderten-Toiletten und Kinder-Wickelräume, zusätzlich auch einen Rollstuhl- und Kinderwagen-Verleih.

Auch Zooschulunterricht und Führungen für Schulklassen ist nach nach Anmeldung Mi. zwischen 10-12 Uhr möglich (Tel. 0821/32418401).

Im Zoo-Shop können Zooführer und besonderes Informationsmaterial für Lehrer erstanden werden.

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Ein besonderer Termin ist der 8. August, sprich das Augsburger Friedensfest. An diesem Tag findet jedes Jahr im Zoo ein großes Kinderfest statt.

Kindergeburtstage können unter der Tel.-Nr. 0821/559632 arrangiert werden.

Wer den Augsburger Zoo finanziell unterstützen will, kann z. B. Tierpatenschaften übernehmen. Ein eigener Freundeskreis des Augsburger Zoo e. V.? unterstützt den Augsburger Zoo regelmäßig und bietet Veranstaltungen und Reisen an.

Ebenfalls besuchenswert ist der gleich neben dem Zoo gelegene Botanische Garten, der einen Japan-, einen Bauerngarten und schöne Schauhäuser zu bieten hat.

Zu beachten

Hunde in den Zoo mitzunehmen ist erlaubt, allerdings müssen sie auf dem gesamten Gelände des Zoos angeleint sein.

Die jeweils gültigen Eintrittspreise sind der Webseite des Augsburger Zoos zu entnehmen. Es gibt Gruppenkarten, Jahreskarten und Kombikarten für den gegenüber liegenden Botanischen Garten?. Hunde zahlen normalerweise auch Eintritt, sind allerdings bei Jahreskarten und Kombikarten kostenlos. Es gelten Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Wehr- oder Ersatzdienstleistende, Senioren ab 65 Jahren; Schwerbehinderte, doch werden die Ermäßigungen nur mit gültigen amtlichen Ausweisen gewährt.

Jederzeit kann eine Führung durch zoologisches Fachpersonal gebucht werden - auch abends. Eine solche Führung dauert etwa eineinhalb Stunden. Preisauskunft und Anmeldung sind unter der Telefonnummer 0821/5671490 möglich.

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Im Augsburger Zoo finden öffentliche Fütterungen statt, jedoch kann manchmal die Fütterung ausfallen, weil irgendetwas Unvorhergesehenes dazwischen kommt. Aktuelle Infos dazu bekommt man an der Eintrittskasse. Die Robbenfütterung (Seebären und Seehunde) findet im Sommer täglich um 14 Uhr und um 15:30 Uhr an der Robbenanlage statt. Nach der Robbenfütterung gegen 14.30 Uhr bekommen im Sommer auch die Pelikane ihren Fisch.

Für Besucher besteht ein Fütterungsverbot, denn das Füttern der Tiere schadet ihrer Gesundheit. Z. B. können Wiederkäuer durch stärkehaltige Lebensmittel wie Brot oder Kuchen Pansenacidose bekommen, durch die Ziegen, Schafe aber auch Esel schnell sterben können. Eine Ausnahme gibt es: An manchen Teichen ist das Füttern mit Futter aus Automaten erlaubt.

Öffnungszeiten

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Der Augsburger Zoo ist täglich ab 9 Uhr geöffnet und schließt

Januar, Februar um 16.30 Uhr
März um 17.00 Uhr
April, Mai 18.00 Uhr
Juni, Juli, August um 18.30 Uhr
September um 18.00 Uhr
Oktober um 17.00 Uhr
November, Dezember um 16.30 Uhr

Die Kasse schließt immer jeweils eine Stunde früher.

Adresse

Zoologischer Garten Augsburg GmbH
Brehmplatz? 1
86161 Augsburg

Tel. 0821 567149-0
Fax. 0821 567149-13
E-Mail: info@zoo-augsburg.de

Registergericht: Amtsgericht Augsburg HRB 6066

Lage des Zoologischen Gartens Augsburg

Weblinks

Homepage des Augsburger Zoos

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