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Wertachbrucker-Tor-Straße

Eine Augsburger Straße, die am Wertachbrucker Tor vorbei führt.

Allgemeines

Die Straße ist nach dem Wertachbrucker Tor benannt, das sie ungefähr in zwei Hälften teilt. Der eine Teil der Straße liegt innerhalb des ehemaligen Mauerrings der Stadt, der andere Richtung Oberhausen außerhalb. In der Innenstadt? verzweigt sich die Straße in die Georgenstraße und die Lange Gasse, außerhalb stößt sie auf die Liebigstraße?, nachdem sie am Bourges-Platz? vorbeigeführt, die Gemarkungen Am Katzenstadel und Am Backofenwall? passiert und sich kurz vor der Liebigstraße? mit der Senkelbachstraße vereinigt hat.

Geschichte

Um 1875 schüttete man westlich des Wertachbrucker Tors den dort liegenden Graben auf und riss die Stadtmauer ein. So konnte an dieser Stelle zwischen 1881 und 1914 die Straßenbahnlinie zwischen Göggingen und Oberhausen vorbeigeführt werden, damals noch als Pferdebahn.

Kurz vor 1900 waren die Häuser in dieser Straße noch typisch für die Handwerker, die sich in der Unterstadt? angesiedelt hatten. Meist waren sie giebelständig und hatten schlichte Putzfassaden mit glatten Wänden. Normalerweise lagen im Erdgeschoß die Geschäftsräume, entweder Werkstätten oder Läden. Damals dominierte neben dem Wertachbrucker Tor auch noch ein Färberhaus das Straßenbild. Es hatte auskragende Holzbalken, an denen man Tuch zum Trocknen aufhing. Unter dem oberen Holzaufbau lagen die Wohnräume des Färberhauses, das noch vor 1900 abgerissen und durch einen Neubau mit drei Stockwerken ersetzt wurde.

Den Namen Wertachbrucker-Tor-Straße erhielt die Gemarkung erst 1938, indem man die frühere Wertachbrucker Gasse in sie einschloss.

Details

Die Straße liegt im Georgs- und Kreuzviertel (Planungsraum Innenstadt) und hat die Postleitzahl 86152. Außerdem gehört sie nach der Verordnung der Stadt Augsburg zum Schutz von Bäumen und Sträuchern im Bereich des Altstadtrings (6. November 1981) zum Schutzgebiet für den Bestand an Bäumen, Sträuchern und Hecken.

Die Wertachbrucker-Tor-Straße 9 besitzt einen schmiedeeisernen Ausleger aus dem 18. Jahrhundert, während es sich beim Haus Nr. 12 um ein Bürgerhaus handelt, das in seinem Kern auf das 16./17. Jahrhundert zurückgeht. Der Traufseitbau hat drei Geschosse und eine neugotische Fassade mit Zwerchgiebel und Flacherker. Das Wertachbrucker Tor hat die Nummer 14, die städtische Freibank? die Nummer 16.

Lage


Weblinks


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