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Weidlich, Luis
Ein Augsburger Aquarellmaler.
Leben
Luis Weidlich erblickte 1916 in Augsburg das Licht der Welt, wo er auch von 1933 bis 1936 die Kunstschule Augsburg? besuchte und bei den Professoren Döllgast, Rupflin und Escher studierte. 1937 setzte er seine Ausbildung in der Akademie München? fort, wo er von Professor Gulbranson unterrichtet wurde. Wegen des II. Weltkrieges musste er von 1938 bis 1945 Kriegsdienst leisten, geriet in Gefangenschaft und konnte seine künstlerische Ausbildung nicht beenden. Ab 1946 machte er sich als freischaffender Künstler einen Namen. In Augsburg gestaltete er im Laufe der Jahre zahlreiche Ausstellungen.
Von 1951 bis 1984 leitete er in zweiter Generation den Malerbetrieb Weidlich?, den er 1961 von seinem Vater übernahm und 1984 an seinen Sohn übergab.
Ausstellungen
Immer wieder stellte Luis Weidlich sein Werk in Einzelausstellungen aus, so in Augsburg, München, Neuburg?, Landsberg? und Lindau?. Aber auch viele Ausstellungsbeteiligungen sind zu notieren: Ecke Galerie? in Augsburg, Große Schwäbische Kunstausstellung, Städtische Galerie München?, Haus der Kunst? in München, Ausstellungen in Immenstadt?, Marktoberdorf?, Kempten, Rosenheim?, Garmisch-Partenkirchen?, Murnau?, Neuburg?, Wertingen?, Emden? und Ljubljana?.
Werke
Luis Weidlich schuf vor allem Aquarelle. Sie zeigen oft kubisch aufgebaute Landschaften mit sensibel abgestuften Farbharmonien. Häuser in diesen Landschaften symbolisieren die Anwesenheit des Menschen, ohne dass sie fremd oder bedrohlich wirken. Daneben sind aber auch Frauenbildnisse und Stilleben unter seinen Arbeiten zu finden. Heiterkeit, Ruhe und Harmonie prägen die Werke von Luis Weidlich.
Über seinen Werken steht das Motto: "Das Wesentliche, das Charakteristische einer Landschaft durch Vereinfachung und Farbgebung hervorzuheben, das ist das Ziel meines künstlerischen Schaffens."
Auszeichnungen und Preise
1933, "100 Jahre Odol", Dresden, 3. Preis
Weblinks
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