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Voss, Dr. Dirk Hermann

ehemals Geschäftsführer der Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag? und Konsultor im päpstlichen Medienrat.

Leben und Wirken

Geboren am 9. Februar 1960. Geschäftsführer der katholischen Augsburger Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag?, von Papst Benedikt XVI. im Dezember 2006 zum Konsultor (Berater) innerhalb des päpstlichen Medienrates berufen. Zum päpstlichen Medienrat gehörten zum Zeitpunkt der Berufung 2006 insgesamt 16 Kardinäle, elf Bischöfe und 30 Berater aus allen Erdteilen. Der päpstliche Medienrat beschäftigt sich mit der Fortentwicklung der vatikanischen Medien, der Verkündigung des Evangeliums in den Medien, der Digitalisierung des Fernsehens, der Vermittlung christlichen Glaubens durch die Medien und ähnlichen Themen.

Dr. Dirk Hermann Voß hat in Augsburg und Würzburg Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften studiert, 1985 das Assessorexamen abgelegt. Seit 1985 stand er in Diensten der Augsburger Diözese. 1988 folgte die Promotion zum doctor utriusque iuris in Würzburg. Seit 1987 ist er Geschäftführer der Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag? und Leiter des Sachgebietes Staatskirchenrecht der Bischöflichen Finanzkammer Augsburg. Er benannte das Augsburger Bistumsblatt, das von der Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag? herausgegeben wird, in Katholische Sonntagszeitung? um, verstärkte das Buchprogramm des Verlages durch Zukäufe anderer Verlage und Programmausbau und stieg in Radio- und Fernsehsender ein.

Darüber hinaus war er von 1990 bis 1998 Schatzmeister der Paneuropa Union Deutschland e. V., seit 1994 auch Landesvorsitzender der Paneuropa-Union Bayern und seit 1998 Vizepräsident der Paneuropa-Union Deutschland sowie Schatzmeister der Internationalen Paneuropa-Union und Präsidiumsmitglied.

Vom Augsburger Bischof Walter Mixa wurde Dr. Dirk Hermann Voß zum Koordinator für Öffentlichkeitsarbeit und Medien der Diözese Augsburg ernannt. Im Rahmen einer Konferenz der Vatikanischen Verlagsbuchhandlungen empfing ihn Papst Benedikt XVI. in Privataudienz. Vom "Innenminister" des Vatikans, Erzbischof Leonardo Sandri, bekam er im Auftrag des Papstes den päpstlichen Orden "Pro Ecclesia et Pontifice" für seine Verdienste um das katholische Verlagswesen verliehen.

Über die Grenzen der Augsburger Diözese hinaus wurde Dr. Dirk Hermann Voß durch Äußerungen zur Homosexualität bekannt. In Presstige, einem Magazin der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg?, erschien im Sommer 2006 ein Artikel, der Verständnis für die Situation von Homosexuellen erkennen ließ und für ihre Akzeptanz in der Gesellschaft warb. Dieser Artikel rief den Widerspruch von Dr. Dirk Hermann Voß hervor: Bei den Machern des Hochschulmagazins vermisse er objektive moralische Maßstäbe, denn homosexuelle Partnerschaften könnten unter keinen Umständen von der Kirche toleriert werden. Nach der Bibel sei Homosexualität ein schwerer Verstoß gegen das natürliche Gesetz und die Schöpfungsordnung (vgl. Pressemitteilung des Bistums Augsburg vom 1. September 2006). Diese Äußerungen wurden nicht nur im Augsburger Großraum mit geschätzten 30.000 Schwulen und Lesben und in der Augsburger Diözese mit etwa 100.000 gleichgeschlechtlich veranlagten Menschen ablehnend diskutiert, sondern auch bundesweit (vgl. Sternshortnews und Gay-Web.

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