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Verlagsgruppe Weltbild GmbH

Die Verlagsgruppe Weltbild GmbH gehört zu den größten Internet-, Buch- und Medienhandelsunternehmen in Europa. 7400 Mitarbeiter erwirtschaften rund 1,94 Mrd. Euro Umsatz (Stand 30.06.2008). Am Stammsitz Augsburg arbeiten etwa 1.900 Beschäftigte (Stand Januar 2009). Weltbild handelt mit Büchern, Musik, DVDs, Software & Games, Kleinelektronik und Geschenkartikeln. Kennzeichen sind die günstigen Preise und die kompetente Auswahl im Katalog, das dicht geknüpfte Netz an Buchhandlungen und die große Vielfalt der neuesten Medienprodukte im Internet. In der Zwischenzeit hat es Weltbild in die Spitzengruppe der Top-Marken im Einzelhandel geschafft und ist die bekannteste Marke im Buchbereich. Der Erfolg von Weltbild ist auf eine enge Verzahnung von Katalog, Filialen und Internet zurückzuführen. In Österreich, der Schweiz und Deutschland ist Weltbild der größte clubfreie Buchversender.

Allgemeines

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Gesellschafter der Verlagsgruppe Weltbild GmbH sind 14 katholische Diözesen und die Soldatenseelsorge Berlin. Damit ist klar, dass die Orientierung an Werten Maßstab des Handelns der Verlagsgruppe ist. Dabei ist es nicht immer einfach, marktgerechtes Handeln mit der christlichen Weltanschauung in Übereinstimmung zu bringen, doch bemüht sich die Unternehmensleitung die Verantwortung den Kunden, den Gesellschaftern, den Mitarbeitern und der Öffentlichkeit gegenüber immer Maßstab des unternehmerischen Denkens und Handelns sein zu lassen.

Weltbild setzt auf die Marke, das Multichannel-Konzept und die Auswahlkompetenz seiner Mitarbeiter. Ständig versucht man die Marke zu pflegen, die Vertriebswege intelligenter zu vernetzen und das Sortiment zu verbessern, was Preis, Aktualität, Trends und Nachfrage angeht. Mit dieser Innovationskraft will Weltbild einen Beitrag zur Modernisierung der Welt der Medien und des Handels leisten.

Das ist gerade heute ein große Herausforderung, denn die Medienmärkte verändern sich stark und technologischer Wandel und Digitalisierung sind gerade im Mediensektor stark. In diesen Märkten will Weltbild sich nachhaltig entwickeln, Kontinuität und organisches Wachstum vereinen und entlang des Kerngeschäfts neue Geschäftsmodelle entwickeln und vorantreiben. Weltbild setzt dabei vor allem auf das Internet, aber auch die Expansion in internationale Märkte steht auf der Agenda. Und Weltbild wäre nicht Weltbild, wenn es nicht auf allen diesen Märkten eine Spitzenposition anstreben würde.

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Portfolio

Das Portfolio umfasst die Vertriebsmarken Weltbild?, Jokers, Kidoh? und buecher.de?. Das stationäre Buchhandelsgeschäft mit den Marken Hugendubel, Buch Habel, Weiland, Weltbild?, Jokers und Wohlthat ist unter dem Dach der DBH Buch Handels GmbH & Co. KG? gebündelt. Daneben verlegt Weltbild Bücher.

Multichannel-Konzept

Bücher, Musik, DVDs, Software & Games, Kleinelektronik und Geschenkartikel: Mit günstigen Preisen und der kompetenten Auswahl im Katalog, einem dicht geknüpften Netz an Buchhandlungen und der großen Vielfalt der neuesten Medienprodukte im Internet ist Weltbild führend im Buch- und Medienhandel im deutschsprachigen Raum. Mit der Drei-Kanal-Strategie hat es Weltbild in die Spitzengruppe der Top-Marken im Einzelhandel geschafft und ist die bekannteste Marke im Buchbereich. Weltbild gehört zu den Top 3 der deutschen Versandunternehmen. Im Online-Buchhandel ist Weltbild die Nummer 2.

Geschichte

Gründungsjahre

Die Erfolgsgeschichte von Weltbild startete 1948 in Augsburg mit der Gründung des katholischen Zeitschriftenverlags Winfried-Werk GmbH. Heute ist Weltbild ein multinationales Medienunternehmen. Gegründet hat damals den Verlag der spätere Direktor Josef Hall? in Kooperation mit dem Katholischen Männerwerk in Fulda.

Die letzten Jahre der 1940er und die 1950er Jahre waren harte Gründungs- und Aufbaujahre. Man gab damals das katholische Magazin "Mann in der Zeit" heraus. Die Startauflage betrug etwa 50.000 Exemplare. Die Redaktion dieses Blattes saß damals noch in Fulda. Schon in dieser frühen Zeit druckte man vereinzelt Bücher. 1957 kann die Zeitschrift einen großen Erfolg feiern: Man hat eine Auflage von mehr als 500.000 Exemplaren und überlegt sich Lösungen für eine immer größer gewordene Redaktion. Es bietet sich die Domprobstei in der Frauentorstraße? Augsburgs an. Dort saniert man, baut wieder auf und ergänzt einen neuen Trakt.

Die 1960er Jahre

Die 1960er Jahre führen zum Namen Weltbild. Der Weg dazu: Im Jahr 1967 übernahm die Winfried-Werk GmbH die farbige Monatsillustrierte „Feuerreiter“ vom Verlagshaus Struth in Köln. Der Name der beiden verschmolzenen Zeitschriften lautet nun „Mann in der Zeit mit Feuerreiter“. In Jahr später kauft die Winfried-Werk GmbH dem Verlagshaus Mertens (Köln) den Zeitschriftentitel "Weltbild" ab. Man gibt dan Namen "Mann in der Zeit mit Feuerreiter" auf und benennt die fusionierten Blätter in "Weltbild" um. Ein Werbespruch der Zeit lautet "Nimm´s Weltbild mit!".

Die 1970er Jahre

In den 1970er Jahren startet Weltbild den Buchversandhandel. Im Jahr 1972 gründet die Winfried-Werk GmbH die Tochtergesellschaft Weltbild-Bücherdienst GmbH, damit die Leser der Zeitschrift Weltbild als Leserservice Bücher per Katalog bestellen können. Die ersten Kataloge lagen dem Magazin Weltbild bei, waren in Schwarz-Weiß gehalten und entwickelten sich erst im Laufe der Zeit zu einem großformatigen, bunten und umfangreichen Katalog, wie er heute in einer Monatsauflage von vielen Millionen Exemplaren verschickt wird. Im Jahr 1975 wird Carel Halff? Geschäftführer der Weltbild-Bücherdienst GmbH und baut das Buch-Versandgeschäft erfolgreich und schnell aus.

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Die 1980er Jahre

In den 1980er Jahren geht die Expansion von Weltbild Schlag auf Schlag vorwärts. Weltbild engagiert sich publizistisch und wagt erste Schritte ins Ausland. So gründet oder übernimmt man Zeitschriften wie die Kinderzeitschrift "Benni" (1984), "Frau im Leben" (1987), "Leben & Erziehen" (1989), "Junge Zeit" (1989) oder "Hoppla" (1989), 1987 kauft man den katholischen Pattloch Verlag?, der bis dahin in Aschaffenburg? ansässig war und verlegt ihn nach Augsburg. Gleichzeitig gründet man eigene Verlage wie den etwa Augustus Verlag?, übernimmt den Battenberg Verlag? und wirkt sehr rührig in der Öffentlichkeit.

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Jahre ist die Expansion des Buchversands. Man geht 1986 eine Kooperation mit dem Unternehmen A&M in Salzburg, Östereich, ein und gründet 1988 die Tochter Weltbild Verlag Schweiz in Olten. In beiden Ländern wird Weltbild übernimmt Weltbild in den nächsten Jahren eine führende Rolle im Buchversand und Medienhandel.

1987 ein nächster Schritt: Man verschmilzt die Winfried-Werk GmbH mit der Weltbild-Bücherdienst GmbH zur Weltbild Verlag GmbH. Als neuer Unternehmensbereich starten die "SammlerEditionen" mit ihren Buchreihen und Loseblatt-Sammelwerken.

Die 1990er Jahre

In den 1990er Jahren entwickelt sich Weltbild durch erste Filialen und den Start im Internet zu einem Multi-Channel-Unternehmen. So werden 1994 gemeinsam mit der Buchhandlung Hugendubel? die drei ersten Filialen in Landsberg?, Weilheim? und Fürth? eröffnet (damals unter dem Namen Weltbild plus).

Wichtige Bucherfolge von Weltbild waren 1994 der Buchtitel „Scientology – Ich klage an“ (Pattloch), der es in der SPIEGEL-Bestsellerliste auf Platz 3 schaffte. Ein Jahr später verkaufte Weltbild in nur sechs Monaten 30.000 exklusive Bibeln des Künstlers Friedensreich Hundertwasser zu einem Stückpreis von knapp 1.000 DM.

Im November 1995 lieferte Weltbild erstmals eine Million Pakete in einem einzigen Monat aus. Das Sortiment umfasste jetzt auch Software und Games sowie Geschenkartikel und Produkte rund um Hobby und Freizeit. Der Weltbild-Versand ist seit 1995 sieben Tage in der Woche rund um die Uhr telefonisch erreichbar.

Im Geschäftsjahr 1996/1997 zählte man 1.300 Mitarbeiter, die einen Umsatz von 935 Mio. DM erwirtschafteten. Es gab damals insgesamt 36 Weltbild Plus-Filialen in Deutschland, fünf in der Schweiz und sieben in Österreich.

Im Jahr 1997 folgt er Einstieg ins Internet mit dem Online-Auftritt von Weltbild. Zwei Jahre später gründet man mit Partnern Booxtra, eine Onlinebuchhandlung, die man später mit dem Onlineshop Buecher.de?, der von Mediantis übernommen wird, zusammenlegt.

1998 feiert das Unternehmen sein 50-jähriges Bestehen und bezieht die neue Unternehmenszentrale im Augsburger Stadtteil Lechhausen?.

Als wichtigen weiteren Multichannelvertrieb gründet man 1999 Jokers, worüber man an eine gehobene Zielgruppe Restauflagen und Sonderausgaben vertreibt.

Ebenfalls 1999 fusionierte Weltbild sieben eigene Buchverlage mit fünf Buchverlagen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck zur Verlagsgruppe Droemer Knaur? mit Sitz in München?. Im selben Jahr erwirbt Weltbild den Nürnberger Sailer Verlag, der pädagogisch wertvolle Kinder- und Jugendzeitschriften herausgibt.

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Seit 2000

Die Jahre nach der Jahrtausendwende standen unter der den Schlagwörtern Internationalisierung und Multichannelvertrieb. Im Jahr 2000 startet der Medienversandhandel Klub dla Ciebie in Polen in Partnerschaft mit dem Hamburger Bauer Verlag. Im gleichen Jahr geht Jokers online.

Zum Geschäftsjahr 1999/2000 meldete die Verlagsgruppe einen Umsatzzuwachs von über 10 Prozent. Damit lag der unkonsolidierte Umsatz zum ersten Mal über einer Milliarde DM. Es wurden 161 Filialen gezählt und zusätzlich 540 Millionen Mark Umsatz von Seiten der Tocherfirmen und Beteiligungsgesellschaften. Erstmals zählte Weltbild mehr als 10 Millionen Kunden, von denen allein 1,2 Millionen Neukunden des Geschäftsjahrs 1999/2000 waren.

Im Frühjahr 2000 startete darüber hinaus Jokers-online.de. Im September erhielt das Traditionsmagazin "Weltbild" einen Relaunch und eine Publikumskampagne am Kiosk. Gleichzeitig baute man das 100-Millionen teure Weltbild-Logistikzentrum in Lechhausen?. Ebenfalls im Herbst 2000 starteten die Verlagsgruppe Bauer, Hamburg, und die Augsburger Verlagsgruppe Weltbild ein Joint Venture in Polen. Die neu gegründete Firma Bauer-Weltbild-Media Sp.z o.o., an der beide Partner mit je 50 Prozent beteiligt sind, begann für den polnischen Markt einen Medienversandhandel nach deutschem Vorbild. Firmensitz von Bauer-Weltbild-Media wurde Warschau.

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Auch im Geschäftsjahr 2000/2001 legte die Verlagsgruppe Weltbild knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr an Umsatz unkonsolidiert zu (1,146 Mrd. Mark (30. Juni 2001). Die Töchter und Beteiligungen erreichten zusätzlich einen Gesamtumsatz von 617 Millionen Mark und damit einen überdurchschnittlichen Umsatzzuwachs von gut 14 Prozent im Vorjahresvergleich (Ohne Bauer-Weltbild-Media). Einen guten Start absolvierte das Versandgeschäft Bauer-Weltbild-Media. Bereits nach einem halben Jahr registrierte das Unternehmen in Polen 350.000 Kunden und eine sehr positive Marktakzeptanz.

2001 gründete man das Living & More-Zeitschriftenhaus übernahm die Schweizer Marke Kidoh, einen Versender für hochwertige Spiel- und Lernprodukte. Ebenfalls 2001 nahm Weltbild das Logistikzentrum in Augsburg-Lechhausen? in Betrieb.

Bereits zum Frühjahr 2001 wurden die Zeitschriften "Frau im Leben" und "Leben & erziehen" einem Relaunch unterzogen und konnten ihre Abonnentenzahl leicht ausbauen. Das Magazin "Weltbild", aus dem die Verlagsgruppe einst entstand, wurde zur Jahresmitte 2001 mangels Erfolg am Kiosk eingestellt. Im September 2001 erweiterte die Verlagsgruppe Weltbild ihre Geschäftsführung. Neben dem langjährigen Geschäftsführer Carel Halff? wurden Dr. Klaus Driever?, Werner Ortner? und Herbert Zoch? in Geschäftsführung berufen, der Carel Halff? ab der Erweiterung vorstand.

Mit der ersten Jokers-Filiale in München?, die 2002 eröffnet wurde, war die Marke Jokers restseller nun auch ein Multichannelvertrieb.

Im Geschäftsjahr 2001/2002 (30.06.02) wuchs die Verlagsgruppe nur moderat um 2,5 Prozent. Überdurchschnittlich legte man nur im Internet zu. Mit seinen E-Shops konnte Weltbild erstmals mehr als 55 Mio. Euro Umsatz erwirtschaften. Die Internetshops weltbild.de und jokers.de wuchsen dabei um rund 44 Prozent im Vorjahresvergleich. Im Zeitschriftensegment wurde nach Jahren mit einem ausgeglichenen Ergebnis der turn-around geschafft. Die Elternzeitschrift "Leben & erziehen" und das Ratgebermagazin "Frau im Leben" entwickelten sich gegen den negativen Markttrend positiv. Auch die pädagogisch wertvollen Kinder- und Jugendzeitschriften des Sailer Verlags, einer 100-Prozent-Tochter, verzeichneten einen kontinuierlichen Aufwärtstrend. Die Buchhandelskette Weltbildplus umfasste mittlerweile 218 eigene bzw. von Franchise-Partnern betriebene Filialen in Deutschland, der Schweiz und Österreich (dort A&Mplus).

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Im Jahr 2003 übernahm Weltbild gemeinsam mit dem T-Online Venture Fund und der Holtzbrinck `networXs AG den niederländischen Online-Medienshop bol.com.

Im Geschäftsjahr 2002/2003 wurde der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf zusammen 1,075 Mrd. Euro (unkonsolidiert) gesteigert. Wachstumsmotor war das Internet mit etwa 30 Prozent Plus gegenüber dem Vorjahr. Auch die Weltbildplus-Filialen wuchsen auf 239.

Mit Bayard startete man 2004 die Bayard Media GmbH, in der Best-Ager-Zeitschriften erscheinen. Im gleichen Jahr erweiterte man die Augsburger Firmenzentrale durch Anbau eines neuen Bürokomplexes und vergrößerte das Logistikzentrum um rund 70 Prozent. Auch brauchten Weltbild und die "Bild"-Zeitung die "Bild-Bestseller-Bibliothek" in den Handel. Von der 25-bändigen Reihe wurden mehr als fünf Millionen Exemplare verkauft. 250.000 Exemplare der "Volksbibel" von "Bild" und Weltbild sind schon drei Wochen nach Erscheinen vergriffen.

Auch in 2003/2004 konnte man wachsen: um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Verlagsgruppe Weltbild Inland (Stammhaus) steigerte ihren Umsatz um 100 Mio. auf 822 Mio. €, die Töchter und Beteiligungen im In- und Ausland erzielten 449 Mio. € Umsatz (unkonsolidiert). Für das Unternehmen arbeiteten im In- und Ausland rund 3000 Mitarbeiter. Die Buchhandelskette war auf 264 Filialen in Deutschland, der Schweiz und Österreich gewachsen.

2004/2005 wuchsen die Umsätze der Verlagsgruppe wieder nur moderat um 5 Prozent auf 910 Millionen Euro. Planmäßig konnte im Geschäftsjahr die Vergrößerung des Logistikzentrums auf rund 80.000 Palettenplätze abgeschlossen werden. Die Erweiterung der Augsburger Firmenzentrale um 400 weitere Büroarbeitsplätze wurde ebenfalls vollendet.

Im März 2005 beteiligt sich die Filialkette Weltbild plus mit 51 % an der Filialkette Wohlthat, die vor allem im Berliner Raum und in Norddeutschland verbreitet ist. In den nächsten Jahren werden von mehr als 50 Standorten der Kette etwa ein Drittel geschlossen.

2006 fusioniert Weltbild das stationäre Geschäft der Verlagsgruppe mit Hugendubel? zur DBH Buch Handels GmbH & Co. KG?, zu der später weitere Partner wie Buch Habel, Weiland, Schmorl & von Seefeld sowie Wohlthat hinzukommen. Als Ziel wurde angegeben, die einzigartige Vielfalt der deutschen Buchhandelswelt zu sichern. In diesem Jahr wird in Schleswig auch die 300. Weltbild-Filiale eröffnet.

2006 testeten B.O.B. Best of Books und Weltbild ein innovatives Vertriebskonzept für Bücher in Famila-Märkten Rendsburg, Quickborn und Nienburg. Unter dem Namen „Weltbild best“ präsentierten die famila-Warenhäuser ab Ende Oktober 2006 zusammen mit Weltbild und B.O.B. Best of Books Bücher in einem attraktiven Shop-in-Shop-System. Kurz darauf wurde das Konzept auch in HIT-Verbrauchermärkten eingeführt (Bad Dürkheim, Münster und München-Laim).

Ebenfalls 2006 starteten die Quelle GmbH und die Verlagsgruppe Weltbild GmbH im E-Commerce eine Vertriebskooperation. Auf quelle.de präsentierte Weltbild unter der neu eingerichteten Rubrik „Bücher, Musik & Filme“ zum Start der Vertriebskooperation zunächst 15.000 Medienprodukte. Bis Mitte 2007 wurde das Angebot in der Weltbild-Welt bei Quelle auf über 500.000 Artikel ausgebaut.

Am 1. Januar 2007 beteiligt sich die von Hugendubel? und der Verlagsgruppe Weltbild GmbH gegründete Finanzholding DBH Buch Handels GmbH & Co. KG? an Buch Habel und Weiland mit je 50,1 % Anteil.

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2007 erweitert Weltbild sein Angebot online um Musikdownloads und beteiligt sich an der Firma, die hinter Booklooker steht, so dass bei Weltbild und Jokers online Gebrauchtbücher angeboten werden können. Es sind nun etwa 3 Millionen Produkte im Internet erhältlich. Ein besonderer Service von Weltbild ist die portofreie Lieferung in die gewünschte Weltbild Filiale.

Im Mai 2007 startete Jokers ein umfassendes Bücher-Wiki. Es entstand ein Internet-Lexikon über Bücher und Literatur nach dem Vorbild der Online-Enzyklopädie Wikipedia.

Seit dem Frühjahr 2007 konnten sich Weltbild-Kunden alle Produkte aus dem Internetshop portofrei in die Weltbild-Buchhandlung in ihrer Nähe liefern lassen. Parallel wurden die Filialen zu Anbietern des vollen Mediensortiments. Die Kunden konnten dort nicht nur alle lieferbaren Bücher, sondern auch alle DVDs und CDs ordern. In der Weltbild-Zentrale gingen täglich bis zu 4000 Bestellungen aus den Filialen ein.

Als erster Medienhändler präsentierte die Verlagsgruppe Weltbild ein digitales Internet-Magazin zu den Themen Film und Musik. Mehr als 1,5 Millionen Kunden von Weltbild erhielten das Magazin gratis per E-Mail; bereits am ersten Tag besuchten rund 250.000 Leserinnen und Leser die Startseite der interaktiven Zeitschrift.

Das Geschäftsjahr 2006/2007 brachte der Verlagsgruppe wieder eine unkonsolidierte Umsatzsteigerung von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 1,6 Mrd. Euro. Für den Weltbild-Konzern waren 6900 Mitarbeiter tätig, darunter 1900 am Stammsitz in Augsburg. Die Niederlassungen in Österreich, der Schweiz, Polen, Russland und den Niederlanden trugen inzwischen bereits mehr als 20 Prozent zum Umsatz bei.

Im Oktober 2007 beschlossen die Karstadt Warenhaus GmbH Hugendubel und Weltbild eine Kooperation mit dem Ziel, die Buchabteilungen bei einzelnen Karstadt-Warenhäusern (52 Standorte) zu übernehmen.

Im November 2007 startete Jokers Bloggernetz.de, einen offenen und freien Ping-Service für Blogs und Podcasts.

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2008 werden die 330 Filialen der Buchhandelskette Weltbild Plus neu gestaltet und bekommen alle das rote Weltbild-Logo, wie es Kunden vom Katalog her kennen. Jokers erweitert sein Internetangebot um Hörbuchdownloads und mit `iTunes auch Musikdownloads.

Im Januar 2008 wurde bekannt, dass Deutschlands Buchkäufer Jokers, den Spezialisten für Restauflagen und Sonderausgaben, in der Studie "Onlinebuchhandelsranking 2007" des Marktforschungsinstituts Innofact AG als günstigsten Online-Buchhändler bewerteten. Im Mai 2008 startete Jokers einen Download-Shop für Hörbücher. Für dieses neue Portal hat Jokers eine Kooperation mit Soforthoeren von Diderot Media geschlossen, dem erfahrensten deutschen Download-Portal für Hörbücher. Auf dessen über 5000 Hörbuch-Titel konnten Jokers-Kunden ab diesem Zeitpunkt zugreifen.

Im März 2008 erlaubt das Bundeskartellamt der DBH die Übernahme der Buchhandelsflächen an 44 Karstadt-Standorten. Allerdings werden bis Juli 2008 nur 39 Karstadtflächen übernommen. Bis Ende 2008 werden etwa die Hälfte der Flächen von der DBH umgebaut, dann gibt die DBH einzelne Flächen wieder an Karstadt zurück und bewirtschaftet nur noch 26 Flächen (Weltbild plus 23 und Hugendubel drei Flächen]]. Weitere so genannte "Kompaktflächen" Buch, die bei Karstadt verbleiben, (etwa 50 Quadratmeter) werden von der DBH beliefert.

Im April 2008 gehen die restlichen Anteile (49 %) an der Filialkette Wohlthat an die DBH Buch Handels GmbH & Co. KG?, der jetzt die komplette Wohlthat-Kette gehört. Ende 2008 kommt auch die komplette Gruppe Buch Habel unter das Dach der DBH Buch Handels `GmbH & Co. KG?.

Die Verlagsgruppe Weltbild schloss das Geschäftsjahr 2007/08 (01.07.07 bis 30.06.08) mit einem deutlichen Umsatzwachstum von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab. Das Medienhandels- und Internetunternehmen steigerte den unkonsolidierten Gesamtumsatz auf 1,94 Mrd. Euro. Für den Weltbild-Konzern waren jetzt 7400 Mitarbeiter tätig, darunter 1900 am Stammsitz in Augsburg. Erfolgreich im edukativen Segment etablierte sich die Tochter Kidoh. Der Spezialanbieter für hochwertige Spiele und Lernmittel zählte bereits mehr als 700.000 junge Familien zu seinen Stammkunden und konnte seinen Umsatz über Katalog und Internet um mehr als 50 Prozent zum Vorjahr steigern.

Zum 1. Juli 2008 übernehmen Hugendubel? und Weltbild das Buchgeschäft in etwa 40 Karstadt-Warenhäusern. Im gleichen Jahr wird der komplette Zeitschriftenbereich an die französische Group Bayard (Paris) verkauft. Im August 2008 band weltbild.de multimediale TV-Trailer ins Angebot ein.

Im Oktober 2008 wurde bekannt, dass die Gesellschafter der Verlagsgruppe Weltbild den Auftrag erteilt hatten, Optionen zu prüfen, die Gesellschafterstruktur zu verändern oder zu erweitern. Die Geschäftsführung gab bekannt, dass Gespräche mit fünf Interessenten stattfanden. Ebenfalls im Oktober 2008 stockte die DBH ihren Anteil an Buch Habel auf 100 Prozent auf.

Zum Jahreswechsel 2008/2009 entlässt die DBH etwa 20 Mitarbeiter.

Im Januar 2009 integrierte Jokers E-Books in sein Angebot.

Das Frühjahr 2009 ist vom Umbau der Verlagsgruppe Weltbild GmbH am Standort Augsburg geprägt, der mit Arbeitsplatzabbau verbunden ist.

Im April 2009 verkaufte die Verlagsgruppe ihre Anteile (50 %) an dem niederländischen Internetshop bol.com an den niederländischen Investmentfond Cyrte Investments. Gleichzeitig teilte das Unternehmen mit, dass die Pläne der kirchlichen Gesellschafter, die Verlagsgruppe zu verkaufen, zunächst gestoppt wurden, weil es angesichts der Wirtschaftskrise nicht möglich gewesen sei, das Unternehmen zu angemessenen Bedingungen zu verkaufen. Ebenfalls im April 2009 strich der Internetshop weltbild.de seine Versandkosten von damals 3,99 €.

Im Mai 2009 gibt die DBH Buch Handels GmbH & Co. KG? Entlassungen bekannt. Weltbild plus mit noch 285 deutschen Standorten kündigt 322 von 1.571 Mitarbeitern und spricht etwa 280 Änderungskündigungen aus. Im Juni folgen Entlassungen bei Hugendubel?: Von etwa 1.100 Mitarbeitern in eigenen Häusern werden 179 Mitarbeiter gekündigt, von 335 Mitarbeiter bei Buch Habel werden 106 entlassen, außerdem werden keine Ausbildungen mehr angeboten. Die Zentralen von Wohlthat und Buch Habel werden im Sommer 2009 nach München verlegt. Die Entlassungen von Mitarbeitern werden mit einem Kurswechsel begründet: Man will das Sortiment umstellen, so dass weniger Beratung nötig ist. Selbstbedienung soll das Motto sein. Der die Zunahme des Internethandels zwinge zur Restrukturierung. Dazu komme die Wirtschaftskrise.

Details

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Beteiligungen und Töchter

Komplett Weltbild gehören

  • KIDOH GmbH Deutschland? Augsburg, mit dem Vertriebsfokus auf Spiel- und Lernmitteln
  • Fiegweil & Taubert Gruppe als Großhandel Buch (Großantiquariat)
  • Weltbild Verlag GmbH, Olten (CH), als Internet- und Medienhändler
  • Weltbild Verlag GmbH, Salzburg (A), als Internet- und Medienhändler (ehemals A&M)

Beteiligungen bestehen oder bestanden bei

Die wichtigste Marke ist Weltbild. Etwa 80 Prozent der Deutschen kennen sie. Nach der Untersuchung „Retail Brands in Deutschland“ (BBDO 2007) ist sie die siebtstärkste Marke im deutschen Einzelhandel. Auch die anderen Marken von Weltbild sind stark in ihrem jeweiligen Segment. So belegte in einer Innofact-Studie von 2007 Jokers den ersten Platz beim günstigen Preis im Online-Buchhandel. Kidoh? ist eines der führenden Versandunternehmen für junge Familien und buecher.de? ist einer der erfolgreichsten Medienshops im deutschsprachigen Internet.

Filialgeschäft

Das stationäre Filialgeschäft der Verlagsgruppe Weltbild GmbH ist durch eine Vielzahl von Marken geprägt, die unter dem Dach der DBH Buch Handels GmbH & Co. KG? zusammenarbeiten. Den Buchhandelspartnern versucht diese Dachorganisation Möglichkeiten zum Wachstum und zur Nutzung von Synergien zu bieten. Vor allem die Kompetenzen in den Bereichen IT, Warenwirtschaft und Zentralauswertung stehen dabei im Vordergrund.

Bevorzugte Standorte der DBH sind die Herzen der Städte, Warenhäuser oder Einkaufszentren - meist also die Toplagen. Die Organisation investiert in neue Einkaufskonzepte, in motivierte MitarbeiterInnen, professionelles Titel-Management und frisches Marketing.

Die Formate des stationären Filialgeschäfts der DBH sind stark diversifiziert: So werden großflächige Premium-Buchhandlungen der Marken Hugendubel?, Buch Habel oder Weiland betrieben, deren Ambiente sich an Buchentdecker richtet. Aber es gibt auch die mit etwa 3.000 Titeln bestückten übersichtlichen Jokers Filialen für den gehobenen Anspruch oder die preiswerten Bücher-Shops der Wohlthat-Buchhandlungen sowie seit Sommer 2008 die Bücherwelten im Warenhaus, wo bei Karstadt Shop in Shops von Hugendubel? und Weltbild betrieben werden.

Im Jahr 2007 zählte die DBH 520 Filialen, 3.500 MitarbeiterInnen und 711 Mio. € Umsatz. Im November 2008 waren wieder 10 neue Filialen dazu gekommen.

Verlage

Weltbild Buchverlag

Der Weltbild Buchverlag gibt pro Jahr mehrere Hundert Novitäten im Taschenbuch und im Hardcover heraus. Thematisch verlegt man Sachbücher und Belletristik. Der Verlag dient besonders den eigenen Vertriebswegen, indem er Trends aufgreift und dazu die Produkte entwickelt. Unter anderem hat sich der Verlag einen Namen durch Bibelausgaben gemacht, etwa die „Volksbibel“ (2004), die man in nur drei Wochen 250.000 Mal verkaufte oder die „Goldbibel“ (2005), die „Dürer-Holzbibel“ (2006) oder die „Bibel des Lichts“ (2007). Auch die „Bild-Bestseller-Bibliothek“ ist in diesem Verlag erschienen. Neben Eigenproduktionen gesellen sich auch nationale und internationale Lizenzen von Bestsellern, die der Verlag dann für den deutschsprachigen Raum verlegt. Aufgrund hoher Auflagen schafft es der Verlag, hochwertige Bücher zu günstigen Preisen herauszugeben.

Verlagsgruppe Droemer Knaur

Droemer Knaur gehört halb Weltbild und halb der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (seit 1999). Die Tradition des Verlags geht in das 19. Jahrhundert zurück. Es handelt sich um eine der wichtigen deutschen Verlagsgruppen und sie veröffentlicht von der guten Unterhaltung über anspruchsvolle Literatur bis hin zu Sachbüchern jedes Jahr Hunderte von Titeln, die oft auch hohe Platzierungen in den Bestsellerlisten erreichen.

Als Einzelmarken der Verlagsgruppe treten die Verlage Droemer, Knaur und Pattloch auf. Droemer deckt den Belletristikbereich, den Bereich des politischen Sachbuchs und der Memoiren ab. Von Knaur kennt man die Unterhaltungsromane, Ratgeber, Sachbücher und die hochauflagigen Taschenbücher, während Pattloch für religiöse Sachbücher, Geschenk- und Kinderbücher steht.

Organe

Die Geschäftsführer der Verlagsgruppe Weltbild GmbH waren oder sind

  • Carel Halff?: Er ist Vorsitzender der Geschäftsführung und hat die Ressorts Ressorts Unternehmensentwicklung, E-Commerce Development, Fulfillment, Marketing, Unternehmenskommunikation und Katholisches Lektorat inne. Außerdem kümmert er sich um die Beteiligungen Beteiligungen: DBH Buch Handel (München), Fiegweil & Taubert (Köln), KIDOH (Augsburg), Klub dla Ciebie, Polen (Warschau), Verlagsgruppe Droemer Knaur (München), Weltbild Verlag, Österreich (Salzburg) und den Weltbild Verlag, Schweiz (Olten).
  • Dr. Klaus Driever?: Seine Ressorts sind E-Commerce und New Media. Außerdem ist er für die Beteiligung bol.com, Niederlande (Nieuwegein), buecher.de (Augsburg) und c-Books Germany (Düsseldorf) zuständig.
  • Werner Ortner? mit den Ressorts Buch- und Warensortimente (Bücher, Tonträger, Videos & DVDs, Software & Spiele, Consumer Electronics, Ideenshop), Sammler-Editionen, Jokers und die Warenwirtschaft. Er schied im Sommer 2009 aus der Geschäftsführung in den Ruhestand aus.
  • Herbert Zoch?, der sich der Ressorts Kaufmännischer Bereich (Finanzen & Controlling, Debitorenmanagement, Personal), Produktion und IT bis Sommer 2009 annnahm.
  • Dr. Martin Beer?: Er wurde im Sommer 2009 neu in die Geschäftsführung von Weltbild berufen und ist dort für den Kaufmännischer Bereich (Finanzen & Controlling, Debitorenmanagement, Personal), die IT, die Unternehmensentwicklung, die Zentralen Dienste und die Beteiligung an der DBH Buch Handel (München) zuständig.

Weltbild in Augsburg

Filialen

In Augsburg betreibt Weltbild mehrere Filialen, darunter auch eine Jokers -Filiale am Moritzplatz?. Nur wenige Schritte entfernt gibt es in der Maximilianstraße eine Weltbild Plus-Niederlassung. Auch am Firmensitz in der Steinernen Furt? konnte günstig in einem Weltbild Plus-Geschäft eingekauft werden. Ebenfalls in der Steinernen Furt? befindet sich ein Lagerverkauf von Weltbild, in dem jedermann zu reduzierten Preisen Restexemplare von Medien kaufen kann.

Eine weitere Filiale von Weltbild befindet sich in der City-Galerie. Diese Filiale wurde am 8. Juli 2009 nach Umbaumaßnahmen in einem neuen Look präsentiert. An seinem Heimatsitz präsentiert der Buch- und Medienhändler Weltbild deutschlandweit erstmals mit seinem neuen Ladenbau-Konzept. Auffälligste Änderung dabei war die neue Farbgebung. Wertig, warm und in Weltbild-Rot zeigte sich die umgebaute Filiale. Neu bei Weltbild war auch die eigens gestaltete Kinderwelt.

Im Herbst 2009 wurde am Firmensitz von Weltbild in der Steinernen Furt die Weltbild-Plus-Filiale zur ersten Testfiliale von Kidoh umgewandelt.

Soziales Engagement

Jedes Jahr zu Weihnachten unterstützt Weltbild vielfältige soziale Projekte in der Region. Der Einsatz für kranke oder bedürftige Kinder in der Region zählt zu den Schwerpunkten der Sponsoring-Projekte der Augsburger Verlagsgruppe. Mit Geschenkpaketen und Lernhilfen unterstützt Weltbild zum Beispiel die kleinen Patienten der Onkologiestation an der Kinderklinik im Zentralklinikum Augsburg. Über Nützliches und Schönes zum Nikolaustag freuen sich z. B. Mütter und Kinder in Not, die der Sozialdienst Katholischer Frauen? versorgt. Auch zahlreichen Kindern, die das Nachsorgezentrum des "Bunten Kreises?" betreut, macht Weltbild im Dezember mit kleinen Päckchen eine Freude. Spielsachen, Bücher und Geschenke kommen auch den Kindern im Josefinum zugute. Daneben unterstützt die Verlagsgruppe zahlreiche weitere Einrichtungen und Einzelprojekte wie den "Inner Wheel Club?", der sich um hilfsbedürftige Menschen kümmert. Die neu eingerichtete Palliativstation und die VITA-Versorgungseinheit für integrierte Traumatologie im Alter am Zentralklinikum erhielten z. B. 2009 ebenfalls umfangreiche Sach- und Bücherspenden. Die Spendenaktionen sind dank des ehrenamtlichen Einsatzes vieler Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und deren Angehörigen möglich, die aus Retouren und Musterartikeln die Spendenpäckchen zusammenstellen und persönlich überbringen.

Auszeichnungen

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Der März 2008 brachte der Verlagsgruppe Weltbild die Auszeichnung "Top-Arbeitgeber 2008". Das Wirtschaftsinstitut CRF zeichnete den Medien- und Internethändler als einen der attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland aus. Deutschlands Medienhändler Nummer eins überzeugte dabei vor allem in punkto Marktführerschaft, Jobsicherheit, Work-Life-Balance und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeiter.

Im November 2008 wurde die Verlagsgruppe Weltbild GmbH mit dem Deutschen Handelspreis für herausragende Leistungen im Einzelhandel, Kategorie Großbetriebe, ausgezeichnet. Der Grund für die Auszeichnung war das hohe Expansionstempo und die nachhaltig hohen Wachstumsraten, besonders im Internet und im Filialgeschäft. Die einzelnen Vertriebswege seien ausgezeichnet vernetzt, hinzu komme eine hohe Markenstärke und Weltbild stehe für Innovationskraft im Medien- und Buchhandel. „Der Markt und die Kunden belohnen diese mutigen Schritte mit stetigem wirtschaftlichem Erfolg. Weltbild ist Systemführer im Buchhandel und im Medien-Onlinehandel. Aber das größte Kompliment ist ein positives Image bei den Kunden und Verbrauchern“, so die Jury. Und Hartmut Ostrowski, Vorsitzender des Vorstandes der Bertelsmann AG, meinte anlässlich der Preisverleihung über das Unternehmen: „Weltbild ist der Marktführer. Weltbild hat es geschafft, sich von einem kleinen mittelständischen Verlagshaus zu einem internationalen Unternehmen zu entwickeln.“ Den Preis nahm Carel Halff?, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Weltbild, entgegen – symbolisiert durch einen Bären aus der Porzellanmanufaktur KPM – stellvertretend für alle Mitarbeiter, für Partner wie Hugendubel und für die Inhaber. Sein Statement: „Erfolg zu haben ist großartig, aber es gibt nichts Verkehrteres, als sich darauf auszuruhen. Gerade in Zeiten des Wandels wie heute ist es wichtig, notwendige Veränderungen frühzeitig zu erkennen und umzusetzen.“

Adresse

Verlagsgruppe Weltbild GmbH
Steinerne Furt?
86167 Augsburg

Tel. Unternehmenskommunikation 0821/70045555

Weblinks


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