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Vandalismus
Allgemeines
Die meisten Fälle von Vandalismus sind mit jungen Mändern zwischen 14 und 18 Jahren in Zusammenhang zu bringen. Sie reißen Autospiegel ab, randalieren oder werfen Mülltonnen um. Das ist zwar nicht besonders intelligent, aber weil solche Aktionen oft unter Alkoholeinfluss stattfinden, finden die Jugendlichen oft keine Grenze und schädigen ihre Mitbürger massiv.
Geschichte
2000 wird die Augsburger „Arbeitsgruppe Graffiti“ bei der Polizei gegründet.
2001 überrollt in München einen Sprayer aus Augsburg.
Die meisten Aktivitäten entwickelten Augsburger Graffiti-Sprayer in den Jahren 2003 und 2004.
2006 gab es 330 Graffiti-Attacken.
2007 waren es schon 490 Graffiti-Angriffe im Bereich der Stadtwerke Augsburg.
2008 richteten Sprayer im Bereich des Bundespolizei-Reviers in Augsburg etwa 150.000 € Schaden an.
Details
Graffitis
Gegenüber anderen Städten ist Augsburg eine Graffiti-Provinz. Und doch: Das Polizeipräsidium Schwaben Nord hat sogar eine „Arbeitsgruppe Graffiti“ eingerichtet, und versucht mit der Bundespolizei zusammen, Graffiti-Sprüher zu ermitteln. Aber auch Klebereien und das Zerkratzen von Scheiben (scratching) werden von dieser Polizeitruppe verfolgt.
Jede Graffiti-Sprüherei wird in Augsburg zur Anzeige gebracht, da kennt man kein Pardon. Etwa 500 Anzeigen sind es pro Jahr. Strafanzeigen und zivilrechtliche Schadensersatzforderungen sind die Folge. Es sind meistens männliche Jugendliche zwischen14 und 20 Jahren, die sich auf diese Weise Anerkennung verschaffen möchten.
Gemeinsam mit den Graffitikünstlern Christian Rappl und Daniel Tröster von der Initiative "Die Bunten" stellten die Grünen Stadträte? Verena von Mutius und Christian Moravcik im Oktober 2010 den Antrag, diese Kunstform in Augsburg mehr zu unterstützen. Sie forderten unter anderem die Ausweisung von Flächen, an denen gesprayt werden darf. Denn Graffiti sei eine wichtige Kunstform junger Menschen und illegales Sprayen sei nicht durch Verbote einzudämmen. Graffiti-Flächen sollen einheitlich gekennzeichnet sein und ein Plan über deren Lage im Internet veröffentlicht werden. Die Flächen sollen, so der Antrag, unter Federführung der Initiative „Die Bunten" selbst verwaltet werden.
Zerstörungen
Die Schäden allein der Stadtwerke Augsburg betrugen 2006 20.000 €. Schon 2007 stiegen die Schäden allein der Stadtwerke Augsburg auf 28.000 €.
2008 schlugen die Stadtwerke Augsburg Alarm und meldeten, dass der Vandalismus in Bussen und Straßenbahnen immer mehr zunähmen. Auch immer mehr Wartehäuschen werden demoliert, weil sie zu Jugendtreffpunkten geworden sind und dort oft Alkoholgelage abgehalten werden. Allein im ersten Halbjahr 2008 zählten die Stadtwerke Augsburg schon 17.000 € Schäden.
Nur in den mit Kameras ausgestatteten Combinos? gibt es kaum Schaden.
Weblinks
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