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Straßenbahn

ein schienengebundenes mit elektrischer Energie betriebenes Transportmittel im Stadtverkehr des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), das den Bedingungen des Straßenverkehrs angepasst ist; in Augsburg ohne eigene Tunnelstrecken und daher keine U-Straßenbahn oder Stadtbahn; teilweise Erschließung das Umland und Verbindung mit anderen Städten (Stadtbergen)

Allgemeines

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In Augsburg kommt es oft vor, dass man sich nach dem Fahrplan der Straßenbahn erkundigt, denn hier ist die Tram, wie die meisten Augsburger sagen, Rückgrad des innerstädtischen Verkehrs. Andere Augsburger Begriffe für die Straßenbahn sind Straba (von Straßenbahn), oder nach den Linien "Einser", "die Zwei" etc. Ältere Augsburger benutzen für die letzte Tram in der Nacht hin und wieder noch den Begriff "Lumpensammler". Elektrische Straßenbahnen verbinden die Augsburger Stadtviertel miteinander, wenn es auch die Verkehrspolitik? immer noch nicht geschafft hat, eine Ringbahn um Augsburg zu führen und die Straßenbahnlinien? immer noch mehr oder weniger sternförmig auf die Hauptdrehscheibe des Augsburger Verkehrs, den Königsplatz, zuführen, was das Erreichen nebeneinander liegender Augsburger Stadtviertel zu einer zeitraubenden Angelegenheit macht.

Geschichte der Augsburger Straßenbahn

Während viele deutsche Städte ihre Straßenbahnen in den 1970er und 1980er Jahren abgebaut haben, blieben die sparsamen Augsburger Schwaben diesem Verkehrsmittel treu. Die Straßenbahn hat so viele Vorzüge, dass sie heute in Augsburg weiter ausgebaut wird, um die Innenstadt vom Individualverkehr zu entlasten. Welchen Weg die Augsburger Straßenbahn in die Moderne hinter sich hat, ist spannend und ein Teil der Verkehrspolitik? in dieser Stadt.

Details

Bedeutung für Augsburg

Sicher war die Entwicklung der Augsburger Straßenbahn nicht immer einfach. Oft gab es wirtschaftliche Probleme. Und auch heute ist der Betrieb der Bahn nicht kostendeckend möglich. Aber: Auch wenn viele Augsburger ihre Straßenbahn nicht lieben, sie ist eine Notwendigkeit und ein wichtiger Baustein im Verkehrskonzept. Angesichts der Umweltprobleme, der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und der Verteuerung von Erdöl und Erdgas ist es durchaus möglich, dass die Augsburger eines Tages noch froh um die Straßenbahn sind.

Man muss sich die Stadt nur einmal ohne Straßenbahn und Busse vorstellen: Ob dann das historische Augsburg für die Menschen noch attraktiv bliebe? Würde die Stadt nicht am Individualverkehr ersticken?

Ohne Übertreibung kann gesagt werden, dass die Stadt ohne die Straßenbahn wahrscheinlich weniger schnell zur Industriestadt, zur Großstadt geworden wäre. Schon im Jahr 1890, also nicht einmal 10 Jahre nach der Gründung, beförderte die Augsburger Straßenbahn 1.5 Millionen Menschen!

Linien

Kritische Stellen im Liniennetz:

  • die geneigte Kurve der Straßenbahnlinie am Klinikum Augsburg
  • der Perlachberg; für die Abfahrt in voll beladenem Zustand reicht eine Standard-Bremse nicht; hier muss „aufgerüstet“ werden;

Modelle

Cityflex

Nach den Planungen sollen bis 2010 im Mannheimer Werk von Bombardier 27 Züge für Augsburg gefertigt werden. Danach will Augsburg nur noch Niederflurbahnen in seinem Netz, alte Straßenbahnen sollen möglichst verkauft werden.

Im Mai 2009 begannen die Tests der „Cityflex“ getauften Straßenbahn in Augsburg.

Die Straßenbahn verfügt über mehrere Bremssysteme.

Damit besonders ältere Menschen nicht beim Schließen der Türen eingequetscht werden oder sonst zu Schaden kommen, haben die Cityflex-Bahnen mit der Lichtschranke, den Sensoren in der Dichtung und dem Widerstand beim Schließen drei Sicherungssysteme gegen das Einklemmen von Personen oder Gegenständen.

GT 4

Auch „Stuttgarter“.

Gebaut wurde die GT in den 1960er Jahren. Anfang der 1990er Jahre kaufte man 40 GT aus Stuttgart, weil man die zusätzlichen Bahnen brauchte, um den 1990 eingeführten 5-Minuten-Takt bei steigenden Fahrgastzahlen aufrechterhalten zu können.

Im August 2008 fuhren die alten Stuttgarter in Augsburg nach 18 Jahren Einsatz zum Abschied. Zwei Wagen, die 411er und die 461 verblieben als Museumsbahnen in Augsburg, die übrigen Triebwagen verkaufte man nach Rumänien.

Die Höchstgeschwindigkeit der GT betrug 60 Stundenkilometer.

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