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Spitalgasse

Eine Straße in der Augsburger Altstadt. Sie gehört zum Planungsraum I (Innenstadt) und zum 1. Stadtbezirk (Lechviertel östliches Ulrichsviertel) mit der Postleitzahl 86150.

Allgemeines

In vielen Städten Deutschlands und Europas gibt es eine "Spitalgasse" oder eine ähnliche Gemarkungsbezeichnung. So z. B. auch im benachbarten Friedberg. "Spital" kann in der Schweiz, in Österreich oder in Bayern mundartlich ein Krankenhaus bezeichnen. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit bezeichnete man mit dem Wort Pilgerherbergen? und Armenhäuser?, in späteren Jahrhunderten auch Pflegeheime? und Altenheime? in der Bedeutung von "Hospital". Die Augsburger Spitalgasse trägt ihren Namen, weil in ihr früher das Heilig-Geist-Spital lag.

Geschichte

Bis zum Jahr 1915 war die Spitalgasse noch ein Teil der Bäckergasse. 1915 führte die Stadt Augsburg den Straßendurchbruch an der ehemaligen Klosterkirche der Dominikanerinnen? Sankt Margareth durch. So ging der Milchberg in die Margaretenstraße über und der südliche Teil der Bäckergasse wurde ab dem Schnittpunkt der Straßen zur Spitalgasse.

Noch in den 1990er Jahren befand sich an der Ecke Spitalgasse / Kirchgasse ein Info-Zentrum der Schreiner-Innung Augsburg? mit Intarsienwerkstatt. Es erinnerte daran, dass Augsburg im 16. Jahrhundert ein Zentrum der Herstellung von kunstvoll gearbeiteten Kabinettschränken mit Intarsien war.

Im Jahr 2009 wurde die Spitalgasse über mehrere Monate saniert, was erhebliche Einschränkungen für Bewohner und Geschäfte bedeutete.

Details

Die Spitalgasse dürfte eine der bekanntesten Augsburger Straßen sein, weil in ihr heute die Augsburger Puppenkiste untergebracht ist. Sie und das Augsburger Puppentheatermuseum werden von vielen Touristen aus aller Welt besucht, wenn sie in Augsburg sind.

Spitalgasse 1: Ehemalige Dominikanerinnenklosterkirche Sankt Margareth

Spitalgasse 3/5/9: Ehemaliges Klostergebäude der Dominikanerinnen?

Spitalgasse 4:

Spitalgasse 8: Ein Bürgerhaus mit einem einstöckigen Flacherker auf einer profilierten Konsole. Es geht im Kern auf das 16. Jahrhundert zurück, der Giebel wurde jedoch später verändert. Hier befindet sich Laxgangs Weinstube Weinbäck, während in Spitalgasse 6 die Bäckerei Laxgang sitzt. Das Anwesen hat nachweislich seit etwa 400 Jahren die "reale Bäckereigerechtigkeit". Spitalgasse 8 war im 17. Jahrhundert Herberge für Kaufleute, die auf dem nahen Wollmarkt handelten. Die historischen Gewölbe wurden ausgebaut und dienen heute als Weinkeller.

Spitalgasse 11/15/17:

Spitalgasse 12:

Spitalgasse 14:

Spitalgasse 16:

Spitalgasse Wasserturm:

Spitalgasse 18: Dieses Gebäude datiert in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Lage


Weblinks


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